„Für mich ist das eine kleine Nordschleife“ | DTM
2017-08-17 14:45:00

„Für mich ist das eine kleine Nordschleife“

„Für mich ist das eine kleine Nordschleife“

Zeiten ändern sich. Im Falle von René Rast sogar rasant. Aus der kalten Hose heraus feierte der Audi-Pilot im letzten Jahr in Zandvoort sein DTM-Debüt. „Ich habe Samstagabends einen Anruf bekommen, ob ich nicht am nächsten Tag ein Rennen fahren könnte. Ich hatte gar keine Zeit, mich vorzubereiten und bin dann nachts nach Zandvoort gefahren, morgens ins Auto gesprungen und losgefahren. Das Auto war mir völlig unbekannt. Ich habe zunächst nicht Mal den ersten Gang reinbekommen“, erinnert sich der 30-Jährige, der danach 22. im Qualifying und 18. im Rennen wurde. Als Gesamtzweiter, nur einen Punkt hinter dem führenden Markenkollegen Mattias Ekström, kehrt Rast nun an die niederländische Nordseeküste zurück. „Jetzt kenne ich die Strecke natürlich wesentlich besser. Die schnellen Kurven sind eine Spezialität des Kurses. Man kann hart attackieren und muss mutig sein. Jeder kleine Fehler wird bestraft. Entweder geht man dann durchs Gras oder direkt ins Kiesbett oder man kollidiert sogar mit einer Leitplanke. Was auch immer wieder vorkommt. Auch die Wetterbedingungen, die Nähe zur Küste, der Sand, der rüber geblasen wird, das ändert die Beschaffenheit Tag für Tag. Da sind viele unvorhersehbare Faktoren mit im Spiel.“

Ereignisreiche Wochen liegen hinter MAro Engel, dem Mercedes-AMG-Piloten. Erst gewann er in Moskau sein allererstes DTM-Rennen, dann heiratete er seine langjährige Freundin Steffi. „Das waren sehr schöne Erlebnisse, die einmalig sind“, so Engel, der letztes Jahr noch im DTM-Renn-Taxi über die Strecke in Zandvoort fuhr – nun als Sieger-Pilot. „Für mich ist das hier eine kleine Nordschleife. Es geht bergauf und bergab. Es ist eine Naturstrecke mit wenig Auslauf. Es wird für alle Fahrer eine große Herausforderung werden. Wir können uns auf ein spektakuläres Wochenende freuen.“

Sein erstes Podium in Zandvoort strebt Timo Glock an. Der BMW-Pilot, der seit 2013 in der DTM aktiv ist, hat bisher einen vierten Rang und zwei sechste Plätze als beste Ergebnisse in der Statistik stehen. Der 35-Jährige ist ebenfalls ein Freund des Circuit Parks: „Turn sieben und acht sind sehr anspruchsvoll. In jeder Runde trifft man die Kurve ein bisschen anders. Durch die Kompression und die Bodenwellen ist das Auto immer etwas in Bewegung. Es wird interessant sein zu sehen, ob das durch den neuen Asphalt besser geworden ist. Dieser kann eine sehr große Rolle spielen, wie wir in der Vergangenheit bei anderen Rennstrecken immer mal wieder gesehen haben. Das kann einen Hersteller schon in die Karten spielen. Grundsätzlich hat mir Zandvoort immer gelegen“, so Glock, der letztes Jahr 21. und Sechster war.

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