Für Rast gibt es nur maximale Attacke | DTM.com | Die offizielle Webseite
2018-10-12 14:15:00

Für Rast gibt es nur maximale Attacke

Für Rast gibt es nur maximale Attacke

Die Fantastischen Vier der DTM begegneten sich am Freitag bei der obligatorischen Pressekonferenz vor einem Rennwochenende. Während Marco Wittmann als bestplatzierter BMW-Pilot als Gesamtvierter mit 143 Punkten eher die Zuschauerrolle einnimmt, hat Audi-Pilot René Rast noch Außenseiterchancen auf die Titelverteidigung. „Das Saisonfinale ist immer ein Highlight, du willst dich mit einem guten Ergebnis verabschieden. Das ist mir letztes Jahr gelungen und ist wieder mein persönliches Ziel sein“, sagt Wittmann der im vergangenen Jahr am Sonntag im Motodrom triumphierte.

Die Speerspitze des Tableaus bilden die Mercedes-AMG-Piloten Gary Paffett (225 Punkte) und Paul Di Resta (229 Punkte). 2017 holte Rookie Rast in den letzten beiden Rennen 21 Punkte auf Markenkollege Mattias Ekström auf. In diesem Jahr hat er 26 beziehungsweise 30 Punkte Rückstand auf die beiden Sternfahrer. Ein schweres Unterfangen. „Ich bin ähnlich entspannt wie im letzten Jahr. Ich habe mir gar keine Gedanken darüber gemacht, wie es ausgehen muss, damit ich den Titel gewinne. Wir haben keinen Druck. Wir sind Dritter der Meisterschaft, das kann uns keiner mehr nehmen. Paul und Gary dürfen sich keinen großen Schnitzer erlauben. Sie kämpfen aber auch noch gegeneinander. Das könnte mir in die Karten spielen. Ich kann nichts mehr verlieren. Für mich heißt es nur noch Vollgas und maximale Attacke“, sagt Rast. 

Die Devise des Triumvirates an der Spitze ist deckungsgleich. Viele Punkte holen, wenig Fehler machen. „Es ist ein gutes Gefühl nach Hockenheim zu kommen, und Champion werden zu können. Das wird ein harter Fight. Meine Ausgangslage ist gut und ich bin zuversichtlich. Ich konzentriere mich aber nur auf mich und werde nichts in meiner Vorbereitung verändern. Gute Qualifyings, gute Rennen und dann kann ich Champion werden“, so Paffett, der zum Saisonstart nach einem epischen Duell mit Timo Glock in Hockenheim siegte und Di Resta ergänzt: „Ich bin zwar Erster, es kann aber noch alles passieren. Es gibt immer Hoch und Tiefs. Du kannst nichts vorhersagen. Ich hoffe, auf einen fairen Dreikampf. Es geht darum, deinen Job bestmöglich zu machen. Wir haben ein paar aufregende Tage vor uns.“

Eines ist auch klar, es wird emotional. Mercedes-AMG war drei Jahrzehnte lang eine Säule der Serie. Den Stern auf der Motorhaube werden viele vermissen. „Wenn am Sonntag die Zielflagge gefallen ist, dann werde ich wohl erst realisieren, dass gerade eine Ära zu Ende gegangen ist. 30 Jahre Mercedes-AMG in der DTM, die Hälfte davon habe ich als Fahrer selber miterlebt. Das erfüllt einen schon mit Traurigkeit. Mercedes-AMG war ein wichtiger Teil der DTM. Das wird ein komisches Gefühl sein, wenn ich Sonntagnacht meine Sachen packe“, sagt Paffett. Viel Zeit zum Grübeln bleibt Paffett aber nicht. Bereits am Montag fliegt der Brite bereits zu Testfahrten der Formel E nach Valencia. Mit oder ohne Champion-Pokal im Gepäck.


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