Fässler feiert ersten DTM-Sieg | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-05-20 16:46:43

Fässler feiert ersten DTM-Sieg

Der erst 24-jährige Schweizer Marcel Fässler hat im Mercedes-Benz CLK-DTM seinen ersten Sieg in der DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) geschafft. Auf Rang zwei kam in Oschersleben Meister Bernd Schneider ins Ziel, gefolgt von Uwe Alzen auf Platz drei (beide Mercedes-Benz). Das Team Abt Sportsline bestätigte sein gutes Ergebnis vom Nürburgring, wo Laurent Aiello siegte, mit den Plätzen fünf bis sieben für Aiello, Christian Abt und Mattias Ekström. In der Gesamtwertung führt Schneider (54 Punkte) nun vor Fässler (46) und Aiello (37).

Bis kurz vor Schluss lieferten sich Marcel Fässler und Bernd Schneider ein packendes Duell um die Führung. Nachdem Fässler Platz eins wegen eines Ausrutschers zwischenzeitlich an Schneider verloren hatte, gelang es ihm auf Grund einer besseren Strategie, diese Position zurückzuerobern: Er war drei Runden früher als Schneider in der Box zum Reifenwechsel und konnte danach mit frischen Dunlop-Reifen einen Vorsprung herausfahren. Bis zum Schluss kämpften beide hart und fair miteinander, berührten sich sogar fast. Als Schneider kurz von der Strecke rutschte, war Fässler der Sieg sicher. „Ich wusste, dass Bernd nicht vorbei fahren konnte. Ich war zwar etwas langsamer als er, aber bei dieser schmalen Strecke hier ist Überholen wirklich nicht einfach“, sagte ein strahlender Sieger Fässler. Ein großes Kompliment sprach er seinem Team aus, das ihn beim Pflicht-Boxenstopp zügig abfertigte: „Ohne meine Mannschaft wäre ich nicht Erster geworden. Dies ist der wichtigste Sieg meiner bisherigen Karriere.“ Ob Fässler nun ein ernsthafter Titelkandidat ist? „Abwarten. Ich fahre ein Rennen nach dem anderen. Aber klar ist, dass ich am liebsten jedes Mal gewinnen würde.“ Zunächst wird er aber am kommenden Wochenende in Monaco im Safety Car der Formel 1 Platz nehmen. Das hatte Norbert Haug ihm für den Fall eines DTM-Sieges vor dem Rennen versprochen. „Das ist eine große Ehre für mich.“

Routinier Schneider zollte dem Youngster Respekt: „Glückwunsch, eine tolle Leistung. Ich wäre gerne noch vorbeigekommen, aber es hat nicht gereicht. Als ich es zum Schluss noch mal versuchte, rutschte ich von der Strecke. Ich war froh, dass ich das Rennen noch beenden konnte.“ Richtig „happy“ war Uwe Alzen auf Rang drei: „Der Knoten ist geplatzt. Jetzt fahre ich hochmotiviert zum Sachsenring.“ Etwas enttäuscht hingegen Laurent Aiello: „Ich hatte mir mehr erhofft, weil wir hier in Oschersleben schnell unterwegs waren. Das Qualifikationsrennen war okay, aber im Wertungslauf hatte ich einen schlechten Start. Ich glaube, wir hatten einen Fehler im Setup, das führte zum Untersteuern.“ Über die „geschlossene Teamleistung“ seiner Fahrer freute sich Abt-Teamchef Hans-Jürgen Abt: „Das war super. Und Martin Tomczyk wäre auch mit dabei gewesen, wenn er das Rennen nicht wegen Rückenschmerzen früher hätte beenden müssen.“ Bester Opel-Pilot: Timo Scheider auf Rang zwölf: „Klar wären wir gerne weiter vorne. Aber wir müssen jetzt die vierwöchige Pause bis zum Sachsenring nutzen, um das Auto von Grund auf durchzuarbeiten.“

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