Fleißige, aber glücklose Fahrer | DTM.com | Die offizielle Webseite
2015-07-02 14:00:00

Fleißige, aber glücklose Fahrer

  • Timo Scheider
  • Robert Wickens

Mercedes-Benz dominierte das dritte Rennwochenende der DTM. Am Samstag gelang ein Dreifachsieg, am Sonntag ein Doppelsieg. Die strahlenden Sieger: Pascal Wehrlein und Robert Wickens. Doch nicht alle Statistiken führen die Stuttgarter an. Wer war der fleißigste Fahrer am Norisring? Wer drehte die meisten Führungsrunden? In unserem zweiten Teil der Nachlese zum Rennwochenende am Norisring erfahren Sie es.

Die meisten Runden des Wochenendes drehte Timo Scheider (Audi): Er war der fleißigste Fahrer am Norisring. In den beiden Freien Trainings, dem Warm up am Sonntag, den beiden Qualifyings und Rennen umrundete Scheider die Strecke auf dem Nürnberger Zeppelinfeld satte 266 Mal. Insgesamt legte der Audi-Pilot knapp 612 Kilometer zurück. Gebracht hat es ihm jedoch nicht wirklich viel. Scheider blieb am Wochenende ohne Punkte und fuhr jeweils auf den 16. Platz. Seinem Markenkollege Miguel Molina erging es nicht viel besser. So legte der Spanier insgesamt knapp 603 Kilometer zurück, umkurvte den Norisring 162 Mal. Fleißarbeit, die unbelohnt blieb. Molina belegte am Samstag den 20. Und somit letzten Platz. Am Sonntag sprang lediglich Platz 18 heraus. Und auch der drittplatzierte dieser Statistik hatte nicht mehr Erfolg. Edoardo Mortara – ebenfalls im Audi – fuhr insgesamt 259 Runden. Doch auch der Italiener blieb nach den knapp 596 Kilometern ohne Punkte. Am Samstag verpasste er diese mit dem elften Platz nur haarscharf. Am Sonntag langte es nur zu Platz 15.

Die meisten Führungsrunden drehten Robert Wickens und Pascal Wehrlein (beide Mercedes-Benz): Bezeichnenderweise führen die beiden jeweiligen Rennsieger diese Statistik an. Während Wehrlein am Samstag nach der 18. Runde die erste Position übernahm und bis zum Ende nach 46 Runden nicht mehr abgab, sammelte Wickens seine Führungsrunden alle am Sonntag. In der 14. Runde übernahm den Spitzenrang von Bruno Spengler, musste diesen nach seinem Boxenstopp Ende der 33. Runde aber kurz noch einmal hergeben. Eine Runde lang setzte sich Paul Di Resta auf die erste Position, dann beerbte ihn DTM-Rookie Lucas Auer weil der Schotte an die Box fuhr. Zwei Runden lang durfte der Rookie seine ersten Führungskilometer in der DTM sammeln, ehe auch er zum Service musste. Die Reihenfolge war wieder geordnet und Wickens fuhr an der Spitze den Sieg nach Hause. Insgesamt absolvierten Wickens und Wehrlein jeweils 29 Runden an der Spitze. Dritter in dieser Statistik wurde Christian Vietors, der 15 Runden lang das Feld anführte. Bruno Spengler belegt mit 13 Führungsrunden den vierten Platz.

Die schnellste theoretische Rennrunde drehte Robert Wickens (Mercedes-Benz). Der Kanadier war am Sonntag in einer eigenen Welt unterwegs. In jedem Sektor hielt er nach dem Rennen die Bestzeit. Den besten ersten Abschnitt legte er in der 61. Runde hin, benötigte 18,048 Sekunden. Den zweiten Sektor durchquerte er in der 60 Runde mit 14,481 Sekunden so schnell wie kein anderer. Die Bestzeit im dritten Sektor setzte er in Runde 69 – 15,351 Sekunden. Hätte er die drei Bestzeiten innerhalb einer Runde zusammengebracht, wäre Wickens nach 47,880 Sekunden durchs Ziel gefahren – die mit Abstand schnellste theoretische Runde im Feld. Da ihm dies jedoch nicht gelang, benötigte er für seine beste Runde 48,178 Sekunden. Nicht mal in der Theorie hätte der Zweite dieser Statistik die reale Zeit von Wickens geknackt. Die Addition der besten Sektorzeiten von Christian Vietoris ergibt einen Wert von 48,227 Sekunden. Die beste reale Rennrunde absolvierte der Deutsche in 48,404 Sekunden. Platz drei belegte in dieser Statistik Daniel Juncadella. Theoretisch hätte er die 2,3 Kilometer beim Sonntagsrennen in 48,289 Sekunden zurückgelegt. Die beste reale Rennrunde des Spaniers dauerte 48,436 Sekunden.

 

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