Fortsetzung folgt: Sechs Fahrer, sechs Podiums | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-05-16 13:39:59

Fortsetzung folgt: Sechs Fahrer, sechs Podiums

Fortsetzung folgt: Sechs Fahrer, sechs Podiums

Auf dem EuroSpeedway Lausitz soll die umgebaute Kurve 1 das Ausbremsen ermöglichen und damit für Überholmanöver sorgen. Dort findet am kommenden Wochenende der dritte Lauf zur DTM 2007 statt.

Drei Fahrer liegen mit zwölf Punkten an der Spitze. Mattias Ekström (Audi), DTM-Rookie Paul di Resta, zuletzt in Oschersleben Zweiter mit der JAWA4U.de AMG Mercedes C-Klasse 2005, und Martin Tomczyk (Audi). Einen Zähler weniger hat Oschersleben-Sieger Gary Paffett (Laureus AMG Mercedes C-Klasse 2006) auf Platz vier.

Die Start-Ziel-Gerade wurde um 36 Meter auf jetzt 672 Meter verlängert, daran anschließend geht es in einen Linksknick. Das soll Ausbremsmanöver möglich machen. Die Autos werden hier aus einer Geschwindigkeit von 245 km/h auf rund 85 km/h verzögert; im letzten Jahr wurde die breite erste Kurve, die mehrere Linien erlaubte, mit etwa 130 km/h durchfahren.

Sechs Podiumsplätze, sechs verschiedene Fahrer: Bei den ersten beiden Rennen der Saison 2007 belegten sechs verschiedene Fahrer die sechs Podiumsplätze. Nach den Audi-Fahrern Mattias Ekström und Martin Tomczyk sowie Daniel la Rosa in der TrekStor AMG Mercedes C-Klasse 2006 in Hockenheim standen Gary Paffett (Laureus AMG Mercedes C-Klasse 2006), Paul di Resta (JAWA4U.de AMG Mercedes C-Klasse 2005) und Mike Rockenfeller (Audi 2006) in Oschersleben auf dem Podest. Vor einem Jahr konnte Bernd Schneider seinen Auftaktsieg von Hockenheim beim zweiten Rennen wiederholen, Tom Kristensen (Audi) wurde zweimal Zweiter. Lediglich bei Platz drei gab es eine Änderung: auf Heinz-Harald Frentzen (Audi) in Hockenheim folgte Mika Häkkinen (AMG Mercedes C-Klasse).

Das Team Persson Motorsport, das die C-Klassen von Gary Paffett, Paul die Resta und Alexandros Margaritis einsetzt, feierte in Oschersleben nicht nur seinen ersten Sieg in der DTM, und das als Doppelsieg, die Mannschaft von Ingmar Persson ist auch die einzige, die in den beiden ersten Saisonrennen 2007 jeweils drei Autos in die Punkteränge brachte. Dabei hat Persson Motorsport in Oschersleben 19 Punkte geholt, mehr als jedes andere Team in diesem Jahr in einem Rennen.

Für die neuen Mercedes-Benz C-Klassen waren bei beiden Rennen Podiumsplätze möglich: Bruno Spengler (DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes) wurde in Hockenheim nach Pole Position und elf Führungsrunden durch eine Sportstrafe nach dem Rennen vom dritten auf den 14. Platz zurück gestuft. In Oschersleben startete Mika Häkkinen (AMG Mercedes) von der Pole Position, lag bis zur vorletzten Runde auf Platz drei, fiel dann aber wegen eines zusätzlichen Boxenstopps (Reifenschaden nach Rennunfall) auf den 17. Platz zurück. Jamie Green (Salzgitter AMG-Mercedes) fuhr die schnellste Rennrunde, verlor aber die Chance auf einen Podiumsplatz durch eine Durchfahrtsstrafe (Kollision mit Vanina Ickx, Audi).

Streckencharakteristik EuroSpeedway Lausitz : Die Strecke wurde durch den Umbau um 36 Meter auf 3,478 Kilometer verlängert. Die schnellste Stelle befindet sich am Ende der jetzt 672 Meter langen Start-Ziel-Geraden; hier erreichen die DTM-Autos rund 245 km/h. Kürzer als der Lausitzring sind nur Brands Hatch (1,929 Kilometer), Norisring (2,300) und Barcelona, wo die DTM auf der 2,949 Kilometer langen Kurzanbindung fährt.

Der Topspeed am Ende der Start-Ziel-Geraden auf dem EuroSpeedway Lausitz ist der zweitniedrigste der aktuellen DTM-Rennstrecken. Nur in Oschersleben (239 km/h) sind die Autos langsamer, in Brands Hatch wird der gleiche Wert wie auf dem EuroSpeedway Lausitz erreicht. Den höchsten Topspeed erreichen die DTM-Autos auf der Zielgeraden in Zandvoort mit 265 km/h.

Statistik: Die DTM ist bisher acht Mal auf dem EuroSpeedway Lausitz gefahren. Das erste Rennen 2000 wurde nach acht Runden hinter dem Safety Car wegen starken Regens abgebrochen und nicht gewertet. Von den folgenden sieben Rennen hat Bernd Schneider drei gewonnen (2002, 2003 und 2006). Weitere Mercedes-Siege erzielten Peter Dumbreck (2001) und Gary Paffett (Mai 2005), insgesamt also fünf. Paffett, zuletzt Sieger in Oschersleben mit der 2006er AMG Mercedes C-Klasse, gewann auch 2004 auf dem EuroSpeedway Lausitz , verlor den Sieg aber später nach einer Entscheidung der Sportkommissare am grünen Tisch, Mattias Ekström (Audi) rückte als Sieger nach.

Die aktuelle Gewichtsverteilung in der DTM (in Kilogramm):

Die 2007er Audi erhielten zweimal jeweils sieben Kilogramm Platzierungsgewicht (Platz eins in Hockenheim, Platz vier in Oschersleben), die neue AMG Mercedes C-Klasse wurde zweimal um jeweils sieben Kilogramm leichter (Platz sechs in Hockenheim für Jamie Green, nachdem der drittplatzierte Bruno Spengler eine Zeitstrafe erhalten hatte sowie Platz sechs in Oschersleben für Bernd Schneider). Die AMG Mercedes C-Klasse 2006 erhielt zweimal jeweils sieben Kilogramm Zusatzgewicht (Platz drei in Hockenheim durch Daniel la Rosa und Sieg in Oschersleben durch Gary Paffett); die 2006er Audi blieben in Hockenheim ohne Punkte und kamen in Oschersleben auf Rang drei. Die AMG Mercedes C-Klasse 2005 erhielt ihr Platzierungsgewicht durch die Plätze fünf und zwei von DTM-Rookie Paul di Resta; für die 05er Audi gab es bisher keine Zähler.

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