Freies Training 2: Audi stellt sechs Autos nach ganz vorne | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-05-07 10:30:00

Freies Training 2: Audi stellt sechs Autos nach ganz vorne

Schnellster im Freien Training am Samstagmorgen: Der Schweizer Nico Müller

War das bereits eine erste Machtdemonstration der Audi-Piloten? Oder hat die Konkurrenz noch Reserven in der Hinterhand? Was zunächst wie eine enge Zeitenjagd zwischen allen drei DTM-Herstellern aussah, entwickelte sich im Verlauf des 30-minütigen Trainings (Ergebnis) zu einer einseitigen Geschichte: Sechs Audi belegten im zweiten Freien Training am Samstag die ersten sechs Plätze. Schnellster von ihnen war der Schweizer Nico Müller, der die schnellste Runde in 1:33.861 Minuten erledigte. Mike Rockenfeller war der Einzige, der die 1:34 Minuten-Marke ebenfalls knackte: 1:33.936 Minuten reichten für das zweitbeste Resultat der Session. Drittschnellster wurde Mattias Ekström (1:34.090 Minuten), dem die Doppelbelastung von Rallycross und DTM offensichtlich in keiner Weise negativ zusetzt.

„Natürlich ist das Gefühl sehr gut. Ich glaube aber, dass die anderen auch noch ein paar Trümpfe in der Tasche haben“, sagte Ekström. Auch Müller traut dem Braten nicht wirklich: „Wir rechnen damit, dass die Konkurrenz nochmal ordentlich zulegen werden. Für mich ist dieses Resultat aber sehr schön – es ist gut zu sehen das bei uns alles funktioniert.“ Hinter den drei schnellsten Audi komplettierten Timo Scheider, Jamie Green und Edoardo Mortara das dominante Resultat der Ingolstädter.

In den ersten Minuten hatte noch die Konkurrenz den Ton angegeben. Nach zehn Minuten führte Mercedes-Benz-Pilot Lucas Auer vor den BMW-Fahrern Augusto Farfus und Timo Glock, Bruno Spengler und seinem Markenkollegen Daniel Juncadella. Letztlich aber zeichneten Robert Wickens als Siebter und Gary Paffett als Achter für die besten Stuttgarter Ergebnisse verantwortlich. Als einziger BMW-Fahrer schaffte es Spengler auf Position neun in die Top 10. „Wir haben am Auto Fortschritte im Vergleich zum gestrigen Freien Training gemacht. Aber schnell ist relativ, die Konkurrenz ist schon sehr stark“, sagte der Kanadier, dem 0,337 Sekunden zur Spitze fehlten. „Wir werden im Qualifying sehen, wo wir wirklich stehen.“

Lange hatte der einzige Rookie im Feld gewartet, ehe er am Samstag seine erste gezeitete Runde auf dem Hockenheimring hinlegte. Die konnte sich dafür sehen lassen. Nach 15 Minuten markierte Esteban Ocon die neuntbeste Zeit, steigerte sich in der darauffolgenden Runde noch einmal und schob sich zwischenzeitlich auf den fünften Platz. Seine Zeit von 1:34.350 Minuten war am Ende des Freien Trainings die elftschnellste im Feld.

Für Auer nahm die Session ein unsanftes Ende: Knapp drei Minuten vor Schluss rutschte er mit seinem Fahrzeug eingangs der Südkurve von der Strecke  - der betroffene Abschnitt wurde zur Slow Zone erklärt, schnelle Zeiten waren demnach nicht mehr möglich. Für Auer gab es nach dem Training schlechte Nachrichten. Aufgrund der Beschädigungen an seinem Mercedes-AMG C63 DTM ist sein Start im Qualifying gefährdet.

Ob Audi wirklich so stark ist, oder die Konkurrenten ihr wahres Potenzial noch nicht gezeigt haben, zeigt sich im Qualifying (ab 13:50 Uhr im Livestream auf DTM.com und im Fernsehen live auf EinsFestival) und im anschließenden Rennen (ab 16 Uhr – live in der ARD).

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Bosch

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen