Gut vorbereitet zum Saison-Höhepunkt | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-07-02 15:19:21

Gut vorbereitet zum Saison-Höhepunkt

Opel bereitet sich intensiv auf den unumstrittenen Saison-Höhepunkt des Deutschen Tourenwagen-Masters vor, den fünften Lauf vom 6. bis 8. Juli auf dem Norisring in Nürnberg. "Rennen am Norisring zählen zu den besten und spektakulärsten", erklärt DTM-Vizemeister Manuel Reuter (Opel Team Phoenix), der auch schon Formel-3- und Sportwagen-Rennen auf dem 2,3 Kilometer langen Straßenkurs bestritten hat.

So einfach das Strecken-Layout auch anmutet, so anspruchsvoll ist der Norisring für Mensch und Material. "44 Runden, meist bei der am Norisring typischen Hitze, sind auf Grund der extremen Bremsvorgänge und der vielen Bodenwellen eine echte Tortur", weiß Joachim Winkelhock (Opel Team Holzer) aus Erfahrung. Zudem erfordert der Norisring auf Grund der langen Geraden und der langsamen Spitzkehren einen schwierigen Kompromiss bei der Fahrzeug-Abstimmung. "Auf jeden Fall braucht man eine gute und standfeste Bremse, dazu eine optimale Traktion beim Herausbeschleunigen", äußert Timo Scheider (Opel Team Holzer).

Sorgsame Abstimmung für Kampf um Hundertstel
Wie immer geht es in Nürnberg bei Rundenzeiten um 50 Sekunden nicht um Zehntel-, sondern um Hundertstelsekunden. Eine gute Vorbereitung ist daher wichtiger denn je. Entsprechend sorgsam entwickeln die Opel-Ingenieure aus unzähligen Daten und Erfahrungswerten ein erstes Set-up für das Opel Astra V8 Coupé. "Wegen den Bodenwellen speziell in den Anbremszonen kommt den Stoßdämpfern auf dieser Strecke dabei eine besondere Bedeutung zu", so Opel-Sportchef Volker Strycek.
Der Norisring war für Opel schon häufig ein gutes Pflaster, auch im vergangenen Jahr: Opel-Werkspilot Joachim Winkelhock eroberte vor Jahresfrist mit seinem roten V8-Coupé die Pole-Position und bescherte Opel einen von acht Saisonsiegen. Manuel Reuter stand als Zweit- und Drittplatzierter sogar zwei Mal auf dem Siegerpodest.

Norisring lockt mit Konzert und vielen Attraktionen
Seit jeher zählt das Norisring-Wochenende zu den herausragenden Ereignissen im deutschen Motorsport. Die tolle Atmosphäre rund um die geschichtsträchtige Steintribüne und das einzigartige Ambiente im offenen Fahrerlager am Dutzendteich bescheren dem Norisring einen faszinierenden Charakter. Nicht umsonst spricht man immer wieder vom "deutschen Monaco". In diesem Jahr kommen zum DTM-Rennen (live im ZDF) weitere Attraktionen hinzu. Dazu zählen das Konzert der Popgruppe "Fool´s Garden" ("Lemon Tree") am Samstagabend, eine Ferrari-Formel-1-Parade, ein Corso mit historischen DTM-Fahrzeugen und vieles mehr. Zudem können Zuschauer, wie an jedem DTM-Wochenende üblich, Fahrten auf dem "heißen Sitz" in Renntaxis gewinnen, und unter den Opel-Fans wird sogar eine Mitfahrt im Opel-Luftschiff verlost, um den Norisring aus der Vogelperspektive erleben zu können.

Abstand verkürzt, aber kein zählbares Resultat
Opel reist mit der Erkenntnis zum Norisring, dass sich die andauernde und umfassende Entwicklungsarbeit am Opel Astra V8 Coupé zunehmend auszahlt. "Wir haben den Abstand zur Spitze deutlich verkürzt, jedoch noch kein zählbares Resultat erzielt", stellt Opel-Sportchef Volker Strycek fest. Beim vorangegangenen DTM-Lauf auf dem Sachsenring erzielte Michael Bartels (Opel Team Holzer) mit knapp vier Zehntelsekunden Rückstand auf die Pole-Position Startplatz vier, ein Ergebnis, das er mit der drittschnellsten Runde im Warm-up bestätigte. In beiden Rennen konnte Opel die optimierte Performance nicht umsetzen, weil Bartels und Reuter als jeweils bestplatzierte Opel-Piloten schon in der ersten Kurve durch die harte Fahrweise der Konkurrenz weit zurückgeworfen wurden. Für den Norisring hat Volker Strycek daher vor allem ein Ziel: "Wir wollen den bisher erzielten Fortschritt mit zählbaren Ergebnissen bestätigen."

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