Hans Heyer feiert am Norisring 1000. Rennjubiläum | DTM
2004-06-24 13:14:03

Hans Heyer feiert am Norisring 1000. Rennjubiläum

Hans Heyer feiert am Norisring 1000. Rennjubiläum

Auf dem Norisring greift im Rahmen des fünften Laufes der DTM 2004 der dreimalige Deutsche Rennsport-Meister und Tourenwagen-Europameister von 1974 noch einmal ins Lenkrad: Als prominenter Gaststarter im ADAC Volkswagen Polo Cup wird der heute 61 Jahre alte Hans Heyer in Nürnberg sein insgesamt 1000. Rennen bestreiten. Am Steuer von Touren- und Sportwagen fuhr der Mann mit dem markanten Tirolerhut zahlreiche Siege und Titel ein und beendete 1989 seine herausragende Rennfahrerkarriere nach dreißig erfolgreichen Jahren.

Heyer geht am Norisring auf Einladung von Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen in der Tourenwagen-Nachwuchsserie mit der Startnummer 1000 ins Rennen. „Als ich erfuhr, dass Hans Heyer nur noch ein Rennen zu diesem einmaligen Jubiläum fehlte, musste ich ihn einfach zu einem Rennen im ADAC Volkswagen Polo Cup einladen“, sagt Kris Nissen. „Ich bin neugierig, wie unsere jungen Talente im Vergleich zu einem ‚alten Hasen’ abschneiden.“

Auch Hans Heyer freut sich auf den Gaststart. „Ich bin natürlich ebenso gespannt, wie ich mich bei meinem 1000. Rennen schlagen werde. Vielleicht hilft mir ja meine Erfahrung auf dem Norisring, der zwar auf den ersten Blick einfach aussieht, aber auf Grund seiner vielen Bodenwellen und der harten Bremsmanöver ganz schön knifflig ist.“ Im Motopark Oschersleben erhielt der in Wegberg lebende Heyer die Gelegenheit, die 150 PS starke Rennversion des VW Polo zuvor einen Tag lang zu testen. „Die Autos sind sehr gut vorbereitet und machen dementsprechend viel Spaß. Ich war überrascht, wie spät man bremsen kann und wie gut sich der Polo beherrschen lässt“, urteilte Heyer.

Nach ersten Erfahrungen im Kartsport stieg Heyer in den Tourenwagen um. Angefangen mit ersten Rennen und baldigen Erfolgen in der Deutschen Rennsport-Meisterschaft, die er daraufhin mit 27 Rennsiegen und den Titelerfolgen in den Jahren 1976, 1979 und 1980 wie kein anderer prägen sollte, etablierte sich Heyer als gefragter Tourenwagen- und Sportwagen-Pilot auch auf internationaler Ebene. Zeitweise stand er bei vier Teams gleichzeitig unter Vertrag, fuhr parallel zur Deutschen Rennsport-Meisterschaft auch in der Tourenwagen-Europameisterschaft, Sportwagen-Rennen in der Markenweltmeisterschaft oder in Markenpokalen wie der Procar-Serie. Dazu kamen zahlreiche Einsätze bei berühmten Veranstaltungen wie den 24 Stunden von Le Mans oder Spa-Francorchamps. Heyer tourte rund um den Globus von Rennstrecke zu Rennstrecke. „Damals pendelte ich häufig per Flugzeug zwischen zwei Orten, um an einem Wochenende zwei Rennen fahren zu können“, erinnert sich Heyer.

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