Heiße Tage in Mugello | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-07-12 10:18:50

Heiße Tage in Mugello

Heiße Tage in Mugello

Erstmals in der Geschichte der neuen DTM gehen die Teams von Audi und Mercedes-Benz am kommenden Wochenende im italienischen Mugello an den Start. Die Rennstrecke zwischen Florenz und Bologna gilt als echte Herausforderung für Fahrer und Ingenieure. Denn der 5,245 km lange Kurs ist eine der Hauptteststrecken des Formel-1-Teams von Ferrari und bietet dementsprechend alles, was ein Rennfahrzeug auf Herz und Nieren prüft: Lange Geraden mit teilweise guten Überholmöglichkeiten, mittelschnelle und schnelle Kurven und nicht zuletzt einen Asphalt, der mit hoher Makrorauigkeit und scharfen Kanten der Gesteinsoberfläche der verwendeten Asphaltart eine hohe mechanische Belastung für die Reifen bringt.

Den Teams in Europas populärster Tourenwagen-Serie steht also ein arbeitsreiches Wochenende bevor. Denn je größer die Herausforderung durch Streckenlayout und -belag, desto länger die Abende der Fahrer und Renningenieure vor den Laptops. „Hier sind starke Fahrer-Ingenieur-Kombinationen im Vorteil, die zielgerichtet die Daten der Testfahrten und der freien Trainingssitzungen interpretieren können“, weiß Michael Bellmann, Leiter Technik im Dunlop-Renndienst und jahrelang selbst Rennfahrer. „Die richtige Balance des Fahrzeugs ist gerade auf solchen Strecken entscheidend, die für die Reifen besonders belastend sind.“ Und der italienische Kurs ist eine echte Herausforderung für die Pneus. Bellmann: „Der Mix aus abwechslungsreicher Streckenführung und aggressivem Belag machen Mugello zu einer der anspruchvollsten Rennstrecken im DTM-Kalender. Noch härter werden die Reifen eigentlich nur noch in Zandvoort rangenommen.“

Hohe Temperaturen sorgen für zusätzliche Herausforderung


Die richtige Balance sorgt für möglichst gleichmäßigen Verschleiß aller vier Reifen. Das ist wichtig, um Übersteuern (durch zu wenig Grip an der Hinterachse) und Untersteuern (durch zu geringen Grip an der Vorderachse) in Grenzen zu halten. Auf jeden Fall werden die Performance-Unterschiede zwischen neuen und gebrauchten Reifen deutlicher ausfallen als auf anderen Strecken. „Das wird auch Einfluss auf die Rennstrategien haben“, ist sich Michael Bellmann sicher. „Denn die Teams müssen mit den Reifen haushalten und sich das Rennen gut einteilen.“ Die hochsommerlichen Witterungsbedingungen sorgen für zusätzliche Spannung, denn für das Wochenende erwarten die Dunlop-Wetterexperten Temperaturen über 35 Grad Celsius – für die Luft, gemessen im Schatten. „Der Asphalt kann dann leicht die 50-Grad-Marke überschreiten“, so der Dunlop-Technikleiter. „Damit kommen dann alle für die Reifen ungünstigen Faktoren zusammen: hohe Außentemperaturen, rauer Asphalt, anspruchsvolles Streckenlayout. Die Reifen sind zwar auch für diese Extreme ausgelegt, aber es wird auf jeden Falls ein interessantes Wochenende werden, wo der Service und der Rat unserer Techniker am ganzen Wochenende gefordert sein dürfte.“

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