Hektik um die Startnummer sechs | DTM.com | Die offizielle Webseite
2000-08-20 11:15:32

Hektik um die Startnummer sechs

In der dritten Runde des Warm-up knallte Marcel Fässler auf feuchter Strecke in die Leitplanken. Der schwarze Mercedes-Benz CLK mit der Startnummer sechs nahm dabei schweren Schaden. In der Box des H.W.A.-Teams wird nun fieberhaft am Wiederaufbau des Rennwagens gearbeitet.

Streckensprecher Kalli Hufstadt hatte dem Team Warsteiner AMG Mercedes falsche Hoffungen gemacht. Das Auto sei, aus der Ferne betrachtet, wohl nur etwas onduliert, mutmaßte die "Stimme der DTM" und verwies, quasi zur Beruhigung, auf Bernd Schneiders Crash in die Reifenstapel von Oschersleben, der zwar spektakulär ausgesehen hatte, für den Mercedes-Benz CLK aber ohne jegliche Folgen geblieben war. Was der Abschleppdienst des Nürburgrings nach Ende des Warm-up jedoch vor der H.W.A.-Box ablud, versetzte die Mannschaft in helle Aufruhr – das schwarze Auto von Marcel Fässler machte einen äußerst ramponierten Eindruck.

"Vorderwagen, Vorderachse, linke hintere Seitenwand und Heckrahmen – alles kaputt", stellte Chefkonstrukteur Gerhard Ungar in einer ersten Diagnose entsetzt fest und kommandierte von den anderen Wagen-Crews zusätzliche Kräfte für den Wiederaufbau des Wagens mit der Startnummer sechs ab. Derweil dirigierte H.W.A.-Teammanager Hans-Jürgen Mattheis die eilige Bereitstellung aller erforderlichen Ersatzkomponenten und -teile.

Daneben stand ein ziemlich geknickter Marcel Fässler. Es war die dritte Runde des morgendlichen Aufwärmtrainings gewesen, das auf feuchter Strecke begonnen hatte: Beim Herausbeschleunigen aus der Dunlop-Kurve war der 24-jährige Schweizer mit den linken Rädern auf den nassen Randstein geraten. "Das Auto ist sofort weggeschmiert – ich konnte es nicht mehr einfangen", berichtete Fässler kleinlaut – und präzisierte: "Der Aufprall war sehr heftig."

Als ob der CLK nicht schon genügend beschädigt gewesen wäre, pflügte die Bergungsstaffel des DMSB das havarierte Fahrzeug, an dem durch den brutalen Einschlag in die Leitplanke das linke Vorderrad abgerissen worden war, meterweit durch den aufgeweichten Seitenstreifen. "Da ist schon ein bisschen was zu tun", bemerkte Ungar in schwäbischer Untertreibung. Ob die Sechs fürs Rennen wiederhergestellt werden könne? Ungar:"Wir werden es probieren."

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