"Ich habe gute Erinnerungen an den Sachsenring" | DTM
2002-05-31 00:22:22

"Ich habe gute Erinnerungen an den Sachsenring"

Die DTM gastiert mit ihrem vierten Lauf am kommenden Wochenende beim 75-jährigen Jubiläum des Sachsenrings. Die 3,704 Kilometer lange Rennstrecke in der Nähe von Chemnitz wurde am vergangenen Sonntag, dem 26. Mai, vor 75 Jahren eröffnet und ist
damit die älteste noch in Betrieb befindliche Rennstrecke Deutschlands, knapp vier Wochen älter als der am 19. Juni 1927 eröffnete Nürburgring.


Der Sachsenring führte ursprünglich über öffentliche Straßen, auch durch Teile des nahe gelegenen Hohenstein-Ernstthal. Der 8,7 Kilometer lange Kurs war von 1961 bis 1972 Austragungsort der Motorrad-Weltmeisterschaft. 1990 fand das letzte Rennen auf dem Traditionskurs statt, 1996 wurde der erste Wettbewerb auf der neuen, nun permanenten Strecke ausgetragen. 1998 kehrte die Motorrad-WM an den Sachsenring zurück.

Mercedes-Benz Piloten haben bei beiden bisher auf dem neuen Sachsenring ausgetragenen DTM-Veranstaltungen gesiegt. 2000 gewann Klaus Ludwig beide Einzelrennen. Im letzten Jahr siegte Bernd Schneider im Hauptrennen auf der umgebauten und erweiterten Strecke, nachdem er sich als 20. qualifiziert hatte. Bei einsetzendem Regen im Qualifying hatte er keine schnellere Runde fahren können, während sein Teamkollege Peter Dumbreck die Pole Position erzielte. Dumbreck gewann auch das Qualifikationsrennen. Auf dem Siegerpodest standen die beiden Mercedes-Fahrer Patrick Huisman und Christijan Albers neben Bernd; beide erzielten damals ihre ersten DTM-Podiumsplätze. Bernd Schneider: „Ich habe gute Erinnerungen an den Sachsenring. Erst machte ich im Qualifikationsrennen 16 Plätze gut, dann fuhr ich im Hauptrennen ganz nach vorn und gewann. Das abschüssige Stück im hinteren Teil der Strecke ist einzigartig im DTM-Kalender und wirklich aufregend. Die Zuschauer sorgen für eine großartige Kulisse.“

Neuland ist der Sachsenring für den ehemaligen Formel-1-Piloten Jean Alesi, der den letzten DTM-Lauf in Donington souverän gewinnen konnte und hinter seinem Landsmann Laurent Aiello auf dem zweiten Platz in der Meisterschaft liegt. Norbert Haug, Sportchef bei Mercedes-Benz, sieht Alesi nach dem Sieg in Donington aber nicht als Favorit für den Sachsenring. "Jean hat eine hervorragende Leistung gezeigt, aber er ist nicht Favorit. Klarer Favorit ist derzeit Laurent Aiello, das sieht man ganz klar am Punktestand", erklärt er die Situation vor dem vierten Lauf.

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