Jamie Green am Sonntag auf der Pole-Position | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-07-17 10:15:00

Jamie Green am Sonntag auf der Pole-Position

  • Jamie Green startet im Sonntagsrennen in Zandvoort von der Pole-Position
  • 00,079 Sekunden beträgt der Rückstand von Gary Paffett auf Green
  • Bester BMW-Fahrer: Timo Glock auf Platz sechs

Die Startplätze für das zehnte DTM-Saisonrennen sind vergeben: Audi-Pilot Jamie Green sicherte sich am Sonntagvormittag mit einer Rundenzeit von 1:30,696 Minuten die Pole-Position für das zweite Rennen im niederländischen Zandvoort. Für Green ist es bereits die zweite Pole-Position in dieser Saison und die Elfte in seiner DTM-Karriere. Kleiner Wehrmutstropfen für Green: Für eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse –65 km/h statt der erlaubten 60 km/h – muss er 250 Euro Strafe bezahlen. Neben ihm in der ersten Startreihe steht Gary Paffett im Mercedes-AMG C63 DTM. Der Brite hatte auf seiner schnellsten Runde 0,079 Sekunden Rückstand auf Green. Die zweite Reihe teilen sich ebenfalls ein Mercedes-AMG- und Audi-Pilot: Christian Vietoris qualifizierte sich für Startplatz drei und Edoardo Mortara für Platz vier. Neben Robert Wickens steht Timo Glock als bester BMW-Pilot auf dem sechsten Platz. DTM-Tabellenführer Marco Wittmann geht von Position sieben aus in das Rennen am Sonntag, welches über die Distanz von 60 Minuten geht und in dem ein Boxenstopp Pflicht ist. Paul Di Resta, hinter Wittmann Zweiter in der Fahrerwertung, steht auf Startplatz 13. 

Das DTM-Qualifying in Zandvoort musste nach fünf Minuten mit der roten Flagge unterbrochen werden, nachdem Daniel Juncadella ins Kiesbett gerutscht war. Nach einer sechs minütigen Pause wurde das Qualifying fortgesetzt. DTM-Neuling und Audi-Ersatzfahrer René Rast schlug sich tapfer: Startplatz 22. 

Stimmen der drei bestplatzierten Fahrer nach dem Qualifying

Jamie Green, Audi, Platz 1: „Das veränderte Gewicht hat uns mit Sicherheit geholfen, schließlich durften wir nach dem gestrigen Qualifying fünf Kilo ausladen, die anderen mussten fünf Kilo zuladen. Jetzt sind alle Autos im Feld nahezu gleich schwer und wir können besser mithalten. Außerdem haben wir über Nacht unser Setup noch verbessern können. So ist es heute die Pole-Position und nicht der fünfte Platz wie am Samstag. Gestern hatte ich im Rennen keine Chance, die Mercedes-Piloten vor mir anzugreifen, die waren gerade über die Distanz besser aussortiert. Hoffentlich funktioniert mein Auto in dieser Hinsicht besser, sonst wird es extrem schwer, die Verfolger hinter mir zu halten.“

Gary Paffett, Mercedes-AMG, Platz 2: „Erste Startreihe – ein tolles Resultat, das mich sehr glücklich macht. Heute Morgen im Training wussten wir überhaupt nicht wo wir stehen, weil wir nur einen wirklich langen Stint machen konnten. Wir haben nur wenig im Vergleich zum gestrigen Tag geändert, aber das hat sich ausgezahlt. Mein Auto hat sich noch ein wenig schneller angefühlt. Dass Jamie nun vor mir steht, hat sicherlich auch damit zu tun, dass die Audi im Vergleich leichter geworden sind. Für das Rennen bin ich jetzt extrem optimistisch. Gestern war ich eigentlich schon so schnell wie Robert, heute bin ich, wie gesagt, noch einen Tacken schneller. Zudem hat man gesehen, dass wir über die Distanz einen Vorteil gegenüber Audi haben, was sich für mich heute auszahlen könnte.“

Christian Vietoris, Mercedes-AMG, Platz 3: „Wieder Startplatz drei – also alles im grünen Bereich. Meine Runde war wirklich auf den Punkt getroffen, mehr war absolut nicht drin. Heute waren eben die anderen ein bisschen schneller, aber das ist nicht schlimm. Der Abstand ist nun auch nicht groß, mir fehlt lediglich ein Zehntel auf die Pole-Zeit. Jetzt brauche ich einfach nur einen richtig guten Start und dann wird man sehen, wie sich das Feld sortiert. Alles fühlt sich weiterhin sehr gut, das Auto liegt auf dieser Strecke mega-gut und ich hoffe, dass ich hier mein zweites Podium der Saison feiern kann. Eines ist im Vorfeld klar: das Überholen wird erneut sehr schwer sein.“ 

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