Kampf um Platz zwei verspricht Hochspannung | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-09-17 16:57:31

Kampf um Platz zwei verspricht Hochspannung

Besonderes Flair und Hochspannung verspricht der vorletzte Saisonlauf der DTM 2001 in Holland: 25 Kilometer von Amsterdam entfernt, liegt der Circuit Park Zandvoort malerisch am Meer in den Dünen gelegen. Zwar ist der Meistertitel nach dem überragenden Sieg Bernd Schneiders auf dem österreichischen A1-Ring schon vergeben, doch hinter dem ersten Titelverteidiger der DTM streiten sich gleich mehrere Piloten um die Vizemeisterschaft. Norisring-Sieger Uwe Alzen (Mercedes-Benz CLK-DTM) und der zweimalige Nürburgring-Gewinner Laurent Aiello (Abt-Audi TT-R) liegen mit 77 und 75 Punkten fast gleichauf, die Mercedes-Piloten Peter Dumbreck (67) und Marcel Fässler (60) in Schlagdistanz. Auch diese beiden können beim Duell in den Dünen Platz zwei in der Meisterschaft erobern.

Ein besonders Rennen dürfte Zandvoort auch für die Holländer im Feld sein: die beiden Mercedes-Piloten Christijan Albers und Patrick Huisman. Albers, erst 22 Jahre jung, erwartet eine „spektakuläre Veranstaltung, denn es werden viele Zuschauer kommen. Die DTM könnte eines der größten Ereignisse werden, das Zandvoort je erlebt hat.“ Und die Erfolgsaussichten beim Heimrennen? „Nun, ich hatte dort noch nie viel Glück. Ich hoffe, das ändert sich jetzt. Die Strecke eignet sich besonders gut zum Überholen, was für reichlich Action sorgen wird.“ Auch Landsmann Patrick Huisman kennt den 4,3 Kilometer langen Kurs an der Nordsee: „Ich war 1991 schon mal da, aber das ist lange her.... Danach wurde die Strecke umgebaut und hat jetzt eine vollkommen andere Charakteristik, daher gibt’s keinen Heimvorteil.“ Huisman, derzeit Fünfter der Tabelle, weiß: „Die DTM weckt in Holland echte Begeisterung. Ich erwarte am Rennsonntag ein ausverkauftes Haus, und freue mich schon auf die Unterstützung der vielen Fans. Das wird mich beflügeln.“

Der letztjährige Meisterschaftszweite, Manuel Reuter, fährt „hochmotiviert“ nach Holland: „Mein vierter Platz am A1-Ring und die guten Rundenzeiten meiner Opel-Kollegen dort haben den positiven Trend der Rennen davor bestätigt.“ Opel-Youngster Timo Scheider, der am Testtag in Österreich sein Opel Astra V8 Coupé auf den sensationellen zweiten Platz gestellt hatte: „Die Strecke ist durch den Umbau länger und schneller geworden. Vielleicht kann ich zunächst von meinen Kenntnissen profitieren, die ich beim Formel-3-Masters erworben habe, aber ich schätze, die anderen Fahrer werden schnell aufholen. Durch den Wind wird ständig Sand auf die Strecke geweht, dadurch ändern sich die Streckenbedingungen laufend, und es ist schwierig, ein Setup zu finden. Auf alle Fälle macht es viel Spaß, dort zu fahren.“

Nach zwei Saisonsiegen in der Eifel und einem zweiten Platz in Österreich, steht der Topfahrer von Abt Sportsline, Laurent Aiello, auf dem dritten Tabellenplatz – und dies, obwohl er wegen seines Einsatzes für Audi beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans ein DTM-Rennen hatte auslassen müssen. „Mit einer derart guten Platzierung hatten wir Anfang der Saison nicht gerechnet“, sagt Abt-Teamchef Hans-Jürgen Abt. „Wir sind stolz darauf. In den verbleibenden zwei Rennen werden unsere anderen drei Fahrer Laurent unterstützen, wo es geht.“ Christian Abt, Rennfahrer und Bruder des Teamchefs, fuhr wie Scheider bereits Formel 3 in Zandvoort. Er ist begeistert: „Die Atmosphäre ist durch die Lage in den Dünen einzigartig.“

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