Kein Glück für den Tabellenführer | DTM.com | Die offizielle Webseite
2015-07-16 16:45:00

Kein Glück für den Tabellenführer

  • Jamie Green
  • Jamie Green

Audi-Pilot Jamie Green reiste als souveräner Meisterschaftsführender ins niederländische Zandvoort – und kann von Glück reden, dass er seinen Namen danach noch immer an der Spitze des Klassements findet. Für den Briten war es ein Wochenende zum Vergessen, schließlich holte er in keinem der beiden Rennen Punkte. Hier erklärt Green, wie sich das DTM-Double an der Nordseeküste im Cockpit anfühlte. 

Es hatte eigentlich ganz gut angefangen: Tabellenführer Jamie Green konnte nach einem vierten Rang im Freien Training durch sein Qualifying-Ergebnis den sechsten Startplatz für den DTM-Lauf  am Samstag erringen. Im Rennen dann die Enttäuschung: „Ich habe ungefähr ab Runde 15 von hinten Druck durch Spengler bekommen und musste mich verteidigen. Drei Runden später habe ich dann Ausgangs Kurve acht einen kleinen Fehler gemacht und bin von der Ideallinie abgekommen“, erklärt der Meisterschaftsdritte der Saison 2012. „In Zandvoort gibt es stellenweise durch den Sand sehr wenig Grip, deshalb habe ich das Auto verloren, bin ins Kiesbett gerutscht und habe damit ein gutes Resultat weggeworfen“, ärgert sich der Wahlmonegasse.

Am Sonntag wollte es für Green schon im Qualifying nicht passen: „Ich habe in der Outlap eine große Gruppe vor mir gehabt und konnte Reifen und Bremsen nicht richtig auf Temperatur bringen. Auch in meiner schnellen Runde hatte ich Verkehr, so ist letztlich nur Startplatz 18 rausgesprungen.“ Auf das Qualifikationstraining alleine will er das Endergebnis aber nicht schieben: „Trotzdem will ich nicht sagen, dass von so weit hinten nichts möglich ist: Vom zeitlichen Abstand war ich dicht dran an den Punkten, aber die Jungs vor mir haben keine Fehler gemacht und auf einer engen Strecke wie Zandvoort ist das Überholen sehr schwierig.“

Und so blieb es für Green in den Niederlanden letztlich bei zwei Nullnummern, während Verfolger Mattias Ekström dank eines siebten  Ranges in der Meisterschaftstabelle nur noch 5 Punkte zurückliegt. Punktgleich mit dem Schweden ist außerdem Pascal Wehrlein als bester Mercedes-Pilot in Lauerstellung. Der Druck bringt Jamie Green aber noch nicht aus der Ruhe: „Das ist nun mal so, wenn man drei Rennen in Folge nicht punktet. Wir müssen jetzt sehen, dass wir wieder an die Form vom Lausitzring anknüpfen können“, konstatiert Green, dessen letztes Top-10-Ergebnis ein siebter Platz im Samstagsrennen auf dem Norisring war.

Nach seiner Prognose für das kommende DTM-Wochenende in Österreich gefragt, ist der 33-Jährige allerdings zurückhaltend: „Ich habe aufgehört, irgendetwas zu erwarten. Die letzten Wochenenden haben mich immer wieder eines besseren belehrt. Ich denke BMW wird mit mehr Gewicht vielleicht nicht mehr so dominant sein, wie wir es jetzt erlebt haben, aber auch das bleibt abzuwarten.“ Trotzdem reist Jamie Green gerne zur zweiten Auslandsveranstaltung der Saison: „Spielberg mag ich. Besonders die Berge als Kulisse sind sehr schön, das gibt den Rennen eine ganz eigene Atmosphäre.“

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Dabei sein

Ein Besuch bei der DTM ist Pflicht

Du warst noch nie bei der DTM? Wir zeigen Dir, warum ein Besuch bei der DTM Pflicht ist.

Erfahre mehr

Erfahre mehr über die DTM

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen