Kein Sand im Getriebe - Timo Scheider auf Pole | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-07-28 16:03:26

Kein Sand im Getriebe - Timo Scheider auf Pole

Kein Sand im Getriebe - Timo Scheider auf Pole

Wie bereits vor zwei Wochen im italienischen Mugello, platzierten sich auch beim Qualifying zum siebten DTM-Saisonlauf im niederländischen Zandvoort fünf Audi A4 DTM ganz vorn. Über seine erste Pole-Position in diesem Jahr freute sich der Deutsche Timo Scheider. Der Audi-Pilot fuhr mit 1:32,823 Minuten die schnellste Runde auf dem 4,307 Kilometer langen Dünenkurs an der Nordsee. „Es ist ein unglaublich tolles Gefühl, auf Position eins zu stehen“, schwärmte Scheider. Seine erste und bisher einzige DTM-Pole-Position erkämpfte sich der 28-jährige Lahnsteiner vor vier Jahren an selber Stelle.

Eine gute Ausgangsposition im Titelkampf sicherte sich der Führende der Gesamtwertung Mattias Ekström. Der Schwede fuhr die zweitbeste Zeit und startet wie Scheider am Sonntag um 13:00 Uhr (ARD live ab 12:45 Uhr) aus der ersten Startreihe. Sein härtester Konkurrent im Titelkampf, Mercedes-Benz-Pilot Bernd Schneider (D), verpasste beim Shoot-Out-Qualifying den Sprung in die letzte Session und geht als 14. in das 38 Runden lange Rennen. Drittschnellster des Zeittrainings wurde Martin Tomczyk (D), gefolgt von den Audi-Fahrern Alexandre Prémat (F) im Jahreswagen und Tom Kristensen (DK).

Eine spannende Konstellation gibt es auf den Startplätzen sechs und sieben. Mit den Mercedes-Benz-Piloten Bruno Spengler (CDN) und Paul di Resta (GB) starten die beiden punktgleich Drittplatzierten der Gesamtwertung hintereinander. Der 23-jährige Mike Rockenfeller (D) belegte mit dem Audi A4 DTM Jahreswagen Position acht. Der Sieger des Rennens im italienischen Mugello, Mika Häkkinen (FIN) beginnt den siebten DTM-Lauf des Jahres mit seiner AMG Mercedes C-Klasse von Platz 13.

Nach einem Unfall der Belgierin Vanina Ickx (Audi) zwei Minuten vor Ende des ersten Zeittrainingsabschnitts wurde die Qualifikation kurzzeitig unterbrochen. Die restlichen zwei Minuten der ersten Session wurden der zweiten hinzugerechnet, und alle Fahrer gingen gemäß Reglement auch im zweiten Durchlauf auf Zeitenjagd.

Die ARD überträgt das Rennen am Sonntag ab 12:45 Uhr live.

Timo Scheider (1. Startplatz, Audi Sport Team Abt): „Es ist ein unglaublich tolles Gefühl, auf Pole zu stehen. Bisher war ich in allen Tests und Trainings hier in Zandvoort Schnellster. Dass es auch im Qualifying so weiter geht, hätte ich nicht unbedingt erwartet. Wenn ich morgen auch das Rennen auf Position eins beende, war es ein perfektes Wochenende.“

Mattias Ekström (2. Startplatz, Audi Sport Team Abt Sportsline): „Ich bin mit dem Ergebnis des Qualifyings sehr zufrieden. Zwar war mein Auto im zweiten Durchgang nicht so gut und ich wusste nicht, woran das lag. Aber mein Ingenieur hat trotzdem irgendetwas leicht verändert, und so hatte ich ein perfektes Auto in der dritten Session. Obwohl ich selbst noch einen kleinen Fehler gemacht habe, ist die zweite Startposition hinter Timo Scheider absolut okay. Er war schon das ganze Wochenende immer der Schnellste. Wir konzentrieren uns jetzt auf das Rennen morgen, das hoffentlich ohne Safetycar-Phase abläuft. ”

Martin Tomczyk (3. Startplatz, Audi Sport Team Abt Sportsline): „Die ersten fünf Positionen werden von Audi belegt. Das ist ein sehr starkes Ergebnis. Glückwunsch an Timo. Er hat die Pole wirklich verdient. Ziel für morgen ist es, alle fünf Audi A4 DTM, die vorne stehen, ohne Probleme ins Ziel zu bringen, denn wir haben nach Mugello noch etwas gut zu machen.”

Bruno Spengler (6. DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes): „Ich habe im Qualifying alles gegeben, aber es ist mir nicht gelungen, meine Zeit zu verbessern. Wir haben hier 20 Kilogramm mehr Gewicht als unsere direkten Gegner im Auto – das macht schon einen deutlichen Unterschied aus. Ich freue mich auf Sonntag, denn man hat in Mugello gesehen, was möglich ist.“

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Das war ein sehr gutes Qualifying. Sechs Autos unter die Top Acht zu bringen, ist ein hervorragendes Ergebnis und eine gute Ausgangsbasis für das Rennen am Sonntag. Wir wissen aber, wie stark unser Gegner ist. Beim Rennen in Mugello hatten wir schon einmal ein ähnliches Ergebnis im Qualifying. Hier in Zandvoort werden wir uns jetzt darauf konzentrieren, das auch in ein gutes Rennergebnis zu übertragen. Wir hatten schon einige gute Rennen in Zandvoort und so hoffe ich auch für Sonntag auf ein gutes, spannendes und faires Rennen.”

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Zunächst einmal möchte ich Audi zu diesem Ergebnis gratulieren. Das war eine große Teamleistung. Für uns ist das Ergebnis sicherlich nicht das, was wir erreichen wollten. Audi ist ein sehr starker Gegner und wir haben einen Gewichtsnachteil. Aber wir haben jetzt fünf Rennen hintereinander gewonnen und man kann nicht alle Rennen gewinnen, so läuft es eben. Bruno Spengler hat einen fantastischen Job gemacht, Mika Häkkinen ist immerhin zwei Plätze weiter vorne als beim letzten Rennen, das er am Ende gewonnen hat. Ich bin nicht enttäuscht, aber das ist sicherlich nicht unser bestes Qualifyingergebnis. Das Rennen Sonntag ist eine andere Geschichte und wir schauen mal, was wir daraus machen können.“

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