"Lausitzring liegt dem Abt-Audi" | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-08-03 11:52:10

"Lausitzring liegt dem Abt-Audi"

Mit dem 6. Lauf auf dem EuroSpeedway am 12. August geht die DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) in die entscheidende Phase. Nach den Erfolgen der ersten Halbzeit hat sich das Team Abt Sportsline auch für die zweite Saisonhälfte einiges vorgenommen. Christian Abt gibt sich vor dem Gastspiel in der Lausitz kämpferisch und optimistisch zugleich. "Wir haben starke Autos und starke Fahrer. Jetzt müssen wir es nur noch besser schaffen, unsere guten Ergebnisse aus den Trainingssitzungen wieder in zählbare Rennresultate umzusetzen." Zusammen mit seinen Teamkollegen Laurent Aiello, Mattias Ekström und Martin Tomczyk will der Kemptener damit am besten gleich auf dem EuroSpeedway anfangen.

Das Hauptaugenmerk des Teams in der fünfwöchigen Sommerpause lag dabei nicht in erster Linie auf den vier Hasseröder-gelben Abt-Audi TT-R, die in der laufenden Saison schon mehr als einmal ihre Siegfähigkeit bewiesen haben. "Wir haben mit der ganzen Mannschaft verstärkt an Taktik und Strategie gearbeitet", sagt Christian Abt. "Bis zum EuroSpeedway spielen wir alle Eventualitäten während eines Rennens durch, um für jede Situation bestens gerüstet zu sein." Der STW-Meister von 1999 ist sich sicher: "Wenn uns das gelingt, dann werden wir noch viel stärker sein."

Wie Christian Abt, der für Urlaub und Fitnesstraining in die Türkei flog, nahm auch Martin Tomczyk eine Auszeit von der DTM und spannte einige Tage auf Mallorca aus. So ganz konnte Rosenheimer allerdings nicht die Finger vom Motorsport lassen. "Ich habe mir zuerst den Motorrad-Grand Prix auf dem Sachsenring und dann das Formel 1-Rennen in Hockenheim angeschaut", berichtete der 19 Jahre alte Abt Junior. "Jetzt wird es Zeit, dass ich endlich wieder selbst im Rennauto sitze", befindet Tomczyk, der mit ehrgeizigen Zielen in die Lausitz reist. "Für den Norisring hatte ich mir ein bisschen mehr erhofft. Aber das hole ich jetzt eben auf dem EuroSpeedway nach", sagt er.

Wichtig für den sechsten Saisonlauf, da sind sich Routinier Abt und Youngster Tomczyk einig, ist die optimale Abstimmung des Rennautos. "Ich glaube aber, dass die Strecke mit ihren mittelschnellen Kurven und langen Geraden unserem TT-R liegt", erklärt Christian Abt. Wie seine Teamkollegen Laurent Aiello, der am Nürburgring den ersten DTM-Sieg für Abt Sportsline erobert hatte, und Mattias Ekström besitzt auch der Kemptener noch keinerlei Rennerfahrung auf dem Kurs in der Lausitz: Das DTM-Rennen im vergangenen Jahr dauerte wegen heftiger Regenfälle nur ein paar Runden hinter dem Safety-Car. Lediglich Martin Tomczyk, 2000 noch Pilot in der Formel 3, erinnert sich: "Damals hatte neue die Strecke enorm wenig Grip, aber das wird sich inzwischen sicher geändert haben."

Mattias Ekström feierte in den "Sommerferien" zwar Geburtstag, ist aber mit seinen jetzt 23 Jahren immer noch viertjüngster Fahrer im 22-köpfigen DTM-Feld. Der gebürtige Schwede, der am Sachsenring mit Platz fünf sein bestes Saisonergebnis erzielte, sammelte in seiner Heimat neue Kräfte für die heiße Phase der Meisterschaft: "Jetzt habe ich schon einige Male das Podium in Reichweite gespürt. Ich bin schon gespannt auf das Gefühl, wenn man oben drauf steht..."

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