Lausitzring: Statistische Nachlese – Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-06-07 13:45:00

Lausitzring: Statistische Nachlese – Teil 2

  • Den schnellste Boxenstopp am Sonntag absolvierte Bruno Spengler
  • Die wenigsten Runden in der Lausitz absolvierte Augusto Farfus
  • Die meisten Plätze in beiden Rennen machte Edoardo Mortara gut.
  • Die höchste Geschwindigkeit des dritten DTM-Wochenendes erreichte der Mercedes-AMG C63 DTM von Gary Paffett:

Das dritte Rennwochenende der DTM-Saison 2016 ist Geschichte. Während die BMW-Piloten in der Lausitz hart um ihre Punkte kämpfen mussten, lieferten sich Mercedes-AMG und Audi auf dem Lausitzring ein packendes Duell an der Spitze. Miguel Molina siegte am Samstag, Lucas Auer entschied den Sonntag für sich. DTM.com wirft einen Blick zurück. Im zweiten Teil der statistischen Nachlese zum dritten DTM-Wochenende stehen Fleiß, Pech, Tempo und Präzision in Mittelpunkt.

Lausitzring: Statistische Nachlese – Teil 1

Die höchste Geschwindigkeit des dritten DTM-Wochenendes erreichte der Mercedes-AMG C63 DTM von Gary Paffett: Der Brite wurde im Samtagsrennen mit 258 Stundenkilometern ‚geblitzt’ – Bestwert. Generell lagen die Topspeed-Werte des Feldes jedoch dicht beieinander. So teilen sich gleich sieben Piloten mit der erreichten Höchstgeschwindigkeit von 257 Stundenkilometern im Samstagslauf den Rang hinter Paffett: seine Markenkollegen Maximilian Götz und Christian Vietoris sowie die BMW-Fahrer Martin Tomczyk, Tom Blomqvist, Timo Glock, Augusto Farfus und António Félix da Costa. Félix da Costa erreichte diese Geschwindigkeit auch am Sonntag und war damit der Schnellste im zweiten Rennen. Der Topspeed der Audi an diesem Wochenende war etwas geringer: Nico Müller, Adrien Tambay, Timo Scheider, Edoardo Mortara und Mattias Ekström erreichten im Samstagslauf 255 Stundenkilometer. 

Den schnellste Boxenstopp am Sonntag absolvierte Bruno Spengler (BMW): Wie in Spielberg setzte das Team MTEK in dieser Statistik die Bestzeit. Erneut absolvierte die Mannschaft am Auto des Kanadiers einen fehlerlosen und besonders schnellen Service. Dank des guten Stopps benötigte Spengler von Boxenein- bis Boxenausfahrt 31,428 Sekunden - Bestwert. Den zweitschnellsten Stopp absolvierte das BMW Team RBM von Tom Blomqvist (31,455 Sekunden). Dritter in dieser Statistik ist das Audi Sport Team Phoenix von Timo Scheider (31,536 Sekunden). Der schnellste Mercedes-AMG-Stopp gelang dem Team HWA am Auto von Maximilian Götz, der die Box nach 31,682 Sekunden wieder verlassen hatte – Platz fünf in dieser Statistik.

Die meisten Runden des Wochenendes drehte Edoardo Mortara (Audi): Er umrundete den Lausitzring insgesamt 159-mal und legte am Wochenende auf diese Weise rund 553 Kilometer zurück. Auf den zweiten Platz dieser Statistik fuhr BMW-Pilot António Félix da Costa, der 156 Runden drehte (knapp 543 Kilometer). Insgesamt 155 Runden (rund 539 Kilometer) absolvierte Mortaras Markenkollege Adrien Tambay – Platz drei. Fleißigster Mercedes-AMG-DTM-Pilot war Lucas Auer, der den Lausitzring 154-mal umrundete (knapp 535 Kilometer) und sich mit Nico Müller und Jamie Green den vierten Platz dieser Statistik teilt.

Die wenigsten Runden in der Lausitz absolvierte Augusto Farfus (BMW): Nach seinem frühen Ausfall am Sonntag brachte es der Brasilianer auf 121 Runden. Markenkollege Martin Tomczyk schied am Samstag früh aus und schaffte aus diesem Grund lediglich 126 Runden – Platz zwei in dieser Negativ-Statistik. Maximilian Götz musste sein Auto am Sonntag nach 19 Runden abstellen und kommt deshalb auf eine Gesamtrundenzahl von 128. Da alle Audi am Lausitzring ins Ziel fuhren, hat Mattias Ekström – der Audi-Fahrer mit den wenigsten Kilometern in der Lausitz – stolze 146 Runden auf dem Konto.

Die meisten Plätze in beiden Rennen machte Edoardo Mortara (Audi) gut: Nichtsdestotrotz war es für ihn das schlechteste DTM-Wochenende der bisherigen Saison. Am Samstag kämpfte Mortara sich vom 14. Startplatz auf Rang acht nach vorne und erntet damit seine einzigen Punkte Lausitzring. Am Sonntag fuhr er zwar um zehn Ränge nach vorne, war jedoch vom 22. Platz gestartet. Mit 16 aufgeholten Positionen in beiden Rennen liegt Mortara in dieser Statistik deutlich vorne.  Den Platz hinter Mortara teilen sich Mercedes-AMG-Pilot Paul Di Resta, BMW-Pilot Bruno Spengler und Audi-Pilot Mattias Ekström, die jeweils acht Plätz in der Lausitz gut machten. Während Di Resta am Sonntag aufgeben musste, blieb seine Aufholjagd am Samstag – von Startplatz 21 auf Rang 13 - unbelohnt. Spengler fuhr am Samstag von 15 auf elf und am Sonntag vom 13. Startplatz in die Punkte – Rang neun. Ekström hingegen profitierte mit Abstand am meisten von seiner Aufholjagd: am Samstag verbesserte er sich von Platz sieben auf sechs, am Sonntag von Platz neun auf zwei.

Die meisten Ausfälle des Wochenendes musste Mercedes-AMG hinnehmen: Lediglich fünf Autos erreichten in der Lausitz nicht das Ziel. Drei dieser fünf waren von Mercedes-AMG ins Rennen geschickt worden, allesamt ereilte ohne größere Fremdeinwirkung das Aus. Am Sonntag schied zunächst Maximilian Götz mit Problemen an der Lenkung aus. Wenig später erwischte es Daniel Juncadella mit erheblichen Reifenschäden. Die hatte auch Paul Di Resta, der mit einem Plattfuß fünf Runden vor dem Ende ausschied und deshalb als 21. gewertet wurde. Die beiden übrigen Ausfälle verzeichnete BMW: Martin Tomczyk wurde am Samstag von Rookie Esteban Ocon aus dem Rennen befördert, Augusto Farfus am Sonntag von Miguel Molina – beide Verursacher wurden mit einer Drive-Through-Strafe belegt.

Rückblick: Alles zum Wochenende in der Lausitz

 

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