Müller gewinnt extrem schnelles zweite Freie Training | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-06-04 07:45:00

Müller gewinnt extrem schnelles zweite Freie Training

Nico Müller

Das zweite Freie Training der DTM-Piloten am Samstagmorgen ging nicht ohne Probleme über die Bühne. Nach zehn Minuten musste die Session für fünf Minuten unterbrochen werden. Grund waren größere Gesteinsbrocken, die Martin Tomczyk bei einer so spitz angefahrenen Kurvendurchfahrt auf die Strecke schleuderte.

Zuvor hatte erneut Lucas Auer schnelle Runden gedreht. Der Österreicher hielt mit 1:17,784 Minuten die Bestzeit und führte vor den beiden BMW-Piloten Tom Blomqvist und Bruno Spengler das Zeitenklassement an. Nach dem Restart aber fielen die BMW-Piloten immer weiter zurück, die Szenerie wurde erneut von Mercedes-Benz und Audi dominiert. In erster Linie vom Team Mücke. Die Mannschaft aus Berlin-Altglienicke scheint auf ihrer Heimstrecke bestens zurechtzukommen: Lucas Auer (1:17,386 Minuten) und Christian Vietoris (1:17,437 Minuten) belegten die Ränge zwei und vier.

Durch eine besonders fixe letzte Runde schob sich Nico Müller noch an den beiden Mücke-Piloten vorbei. Seine Bestzeit (1:17,386 Minuten) war eine halbe Zehntel schneller als die Pole-Zeit des Vorjahres. Auch Mattias Ekström blieb knapp unter dieser Marke (1:17,433 Minuten), schob sich in seiner letzten Runde zwischen die beiden Mücke-Piloten auf den dritten Rang.   

„Die Alpenluft scheint auf dieser Strecke hilfreich zu sein“, spielt Müller auf die Tatsache an, dass ein Schweizer und ein Österreicher die schnellsten Zeiten herausfuhren. „Aber, es ist wirklich sehr knapp. Besonders Mercedes macht hier einen ganz starken Eindruck.“ Und wie eng es im zweiten Freien Training zuging: eine Hundertstel lag zwischen Müller und dem Fünftschnellsten, Miguel Molina.

Während BMW erneut der Konkurrenz etwas hinterherfuhr – Marco Wittmann setzte als Zehnter die beste Zeit (1:17,705 Minuten) der Münchener – hatte Maximilian Götz mit weitaus größeren Problemen zu kämpfen. Nur vier Runden hatte er absolviert, als sein Mercedes aufgrund eines lockeren Rades am Streckenrand parkte.

Götz wird froh sein, dass es sich bei der Session nur um das Freie Training handelte. Ein ähnlicher Vorfall im Qualifying (ab 10:30 Uhr) hätte ihm wahrscheinlich sämtlicher Chancen auf eine aussichtsreiche Ausgangslage für das anschließende Rennen (ab 15:25 Uhr) beraubt. 

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