Martin Tomczyks Ausflug in die Motorradwelt | DTM.com | Die offizielle Webseite
2014-09-14 11:30:00

Martin Tomczyks Ausflug in die Motorradwelt

Martin Tomczyks Ausflug in die Motorradwelt

Das Rennwochenende auf dem Lausitzring begann für BMW-Pilot Martin Tomczyk eher ungewöhnlich: Anstatt sich beim Trackwalk einen ersten Eindruck von den Streckenbedingungen zu machen, schwang sich der DTM-Champion von 2011 aufs Motorrad. Unter der Obhut des aktuellen IDM-Meisters Markus Reiterberger drehte der 32-Jährige einige Runden auf zwei Rädern und war schlichtweg begeistert.

„Was diese Jungs auf ihren Motorrädern leisten, ist der pure Wahnsinn“, so Tomczyk. In seiner Freizeit ist der Rosenheimer gern mit dem Roller unterwegs oder fährt gemütlich mit seiner Harley. „Knapp 200 PS auf zwei Rädern zu bewegen ist eine ganz andere Welt. Hinzu kam, dass es leicht regnete und der Kurs damit auch rutschig war“, ergänzt der BMW-Pilot.

Die IDM gastiert in der Lausitz erstmals im Rahmen der DTM. Doch worin liegen eigentlich die markanten Unterschiede zwischen dem Motorrad- und dem Tourenwagensport – mal abgesehen von der Anzahl der Räder? „Für uns Motorradfahrer liegt der größte Unterschied in den Kurven“, erklärt Markus Reiterberger. Diese Erkenntnis machte auch Tomzcyk: „Die Bodenwellen merkt man mit dem Motorrad noch viel mehr, man spürt jeden Schlag direkt. Dementsprechend ist es in den Kurven in der extremen Schräglage schwieriger, anzubremsen und herauszubeschleunigen.“

Ausschlaggebend für die Fahrt durch die Kurve ist der richtige Scheitelpunkt. „Wir Motorradfahrer bremsen weit außen an und fahren in einem spitzen Winkel durch die Kurve. Die DTM-Fahrer fahren eher einen runden Bogen und können die Lenkung viel früher wieder aufmachen“, beschreibt Reiterberger den Unterschied. „Auch beim Anbremsen sind uns die Tourenwagen deutlich überlegen. Mein Bremspunkt am Ende der langen Geraden liegt bei 200 Metern.“ Zum Vergleich: Die DTM-Piloten bremsen rund 100 Meter später.

Anders sieht es bei den Beschleunigungswerten aus: Da sind die Fahrer auf zwei Rädern deutlich im Vorteil. Hierbei spielt natürlich das Gewicht der Fahrzeuge eine gravierende Rolle. Während ein DTM-Bolide wie der BMW M4 DTM über eine Tonne schwer ist, punktet das Motorrad von Markus Reiterberger mit Leichtigkeit. Die Maschine des aktuellen IDM-Champions wiegt lediglich 170 Kilogramm. Doch so unterschiedlich die DTM und die IDM auch sein mögen: Die Action auf der Rennstrecke kommt bei keiner Serie zu kurz.

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