Mercedes-Benz dominiert in der Lausitz: Pole für Spengler | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-05-19 15:58:53

Mercedes-Benz dominiert in der Lausitz: Pole für Spengler

Mercedes-Benz dominiert in der Lausitz: Pole für Spengler

Mercedes-Benz präsentierte sich beim Zeittraining zum dritten DTM-Saisonrennen auf dem EuroSpeedway Lausitz als das Maß der Dinge. Unter den Top-Ten befinden sich sieben Fahrzeuge mit dem Stern auf dem Kühlergrill. Nach drei Sessions des Shoot-Out-Qualifyings sicherte sich der Kanadier Bruno Spengler mit der AMG Mercedes C-Klasse seine zweite Pole-Position des Jahres. Für den 3,478 Kilometer langen Kurs benötigte der 23-Jährige 1:18,408 Minuten. „Hier ist es auf der Strecke sehr eng. Umso wichtiger ist es, von ganz vorne zu starten”, sagte Spengler. Mit einem Rückstand von 0,113 Sekunden folgte Publikumsliebling Mika Häkkinen (Mercedes-Benz) aus Finnland auf Platz zwei. Dritter wurde der schottische Newcomer Paul di Resta (Mercedes-Benz), der erneut mit einem Zweijahreswagen die Konkurrenz überraschte.

Zum ersten Mal in dieser Saison erreichte der deutsche DTM-Rekordchampion Bernd Schneider die finale Phase des DTM-Qualifying-Modus. Er startet in das Rennen am Sonntag um 14 Uhr (ARD live ab 13.45) von Position vier. Alexandre Prémat feierte nach seinem schweren Unfall auf dem Hockenheimring in der Lausitz sein Comeback und sorgte gleich für Aufregung. Ein Bruch der Radaufhängung beim besten Audi-Piloten in der ersten Qualifying-Runde bedeutete für seine Mechaniker Schwerstarbeit. Die Truppe vom Team Phoenix arbeitete schnell und so konnte der Franzose seine Zeitenjagd fortsetzen. Er wurde hinter Jamie Green in der AMG Mercedes C-Klasse Sechster. Der Auftaktsieger des Jahres, Mattias Ekström, startet mit seinem Audi A4 DTM hinter den beiden Mercedes-Benz-Piloten Alexandros Margaritis aus Griechenland und dem Deutschen Daniel la Rosa von Platz neun. Noch mehr Probleme hatte der Sieger des vergangenen Rennens, Gary Paffett. Der britische Mercedes-Benz-Fahrer erreichte lediglich Startplatz 13.

Nach zwei von insgesamt zehn Saisonrennen liegen in der Gesamtwertung mit Mattias Ekström (Audi), Paul di Resta (Mercedes-Benz) und Martin Tomczyk (Audi) mit jeweils zwölf Punkten drei Fahrer gleichauf. Das Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz geht über 153,032 Kilometer.

Bruno Spengler (1. Startplatz, DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes): „Ich bin sehr glücklich über die Pole-Position. Wir haben heute gezeigt, dass das neue Auto funktioniert. Die Leistung war eigentlich schon in den Rennen zuvor da, nur hatten wir leider kein Glück. Hier ist es wichtig, vorne zu stehen, da das Überholen nicht gerade einfach ist. Für morgen sind wir gut vorbereitet, wenn alles perfekt läuft, dann ist ein Sieg drin.“

Mika Häkkinen (2. Startplatz, AMG Mercedes): „Ich bin sehr zufrieden, aus der ersten Reihe zu starten, aber nicht glücklich nur von Position zwei in das Rennen zu gehen. Das Rennen morgen wird mit Sicherheit ein spannendes für die Zuschauer. Wir sind hier sehr stark und wollen das heutige Ergebnis auch morgen im Rennen umsetzen. Ziel sind zehn Punkte.”

Paul di Resta (3. Platz, Jawa4u.de AMG Mercedes): „Ein exzellentes Qualifying-Ergebnis. Ich wusste, dass ich hier schnell bin, aber dass ich so schnell bin, hätte ich nicht erwartet. Leider habe ich meine super Zeit aus dem zweiten Qualifying-Abschnitt nicht in der dritten Session wiederholen können. Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ziel für das Rennen sind auf jeden Fall Punkte. Wenn alles glatt läuft, ist vielleicht auch wieder ein Podiumsplatz möglich.”

Alexandre Prémat (6. Platz, Audi Sport Team Phoenix): „Das ist ein super Qualifying-Ergebnis. Einen Monat nach meinem schweren Unfall so zurück zu kommen, hätte ich nicht erwartet. Die Mercedes-Benz sind sehr schnell, aber natürlich werde ich alles geben und schauen, dass ich ein möglichst gutes Ergebnis erziele. Morgen ein guter Start, dann sind Punkte möglich.“

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Ich hätte nicht gedacht, dass es im Qualifying so gut für uns läuft. Klar ist aber auch, dass Audi durch das Gewicht gehandicapt war. Mit dem Ergebnis des Qualifyings hat man das Ergebnis des Rennens aber noch lange nicht im Sack. Die Leistung unserer Mannschaft war gut, das System DTM funktioniert. Paul di Resta hat auch schon zweimal Gewicht zuladen müssen und steht damit auf einer bemerkenswerten Position. Es stehen jetzt zwei neue C-Klassen auf den Positionen eins und zwei, vier neue C-Klassen sind unter den ersten Fünf. Vielleicht lasse ich mir davon ein Foto machen.”

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Ich wusste, dass es für uns mit den zusätzlichen Gewichten schwer werden würde. Doch ich habe auf bessere Positionen der 2006er und 2005er Autos gehofft. Alexandre Prémat hat sich gut geschlagen. Und zur Ehrenrettung muss man sagen, dass Mattias Ekström, Timo Scheider und Martin Tomczyk sehr eng beieinander liegen. Wir haben das Beste aus der Situation gemacht. Wir werden morgen versuchen, durch eine gute Strategie, die meisten Punkte mitzunehmen. Audi und Mercedes-Benz haben sich für diese Gewichtsregelung entschieden und jetzt müssen wir sehen, dass wir das Beste daraus machen.”

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