Molina führt starke Audi-Riege im zweiten Freien Training an | DTM.com | Die offizielle Webseite
2015-09-25 15:30:00

Molina führt starke Audi-Riege im zweiten Freien Training an

  • Miguel Molina - Schnellster im zweiten Freien Training
  • Position zwei ging an Paul Di Resta
  • Nur auf dem 15. Rang landete der beste BMW-Fahrer Tom Blomqvist
  • Timo Glock, Christian Vietoris und Mattias Ekström bei der Pressekonferenz am Freitag

„Ich finde, der Freitag ist ein guter Testtag. Dafür erwartet uns alle am Samstag eine besondere Herausforderung“, sagte Mattias Ekström zwischen dem ersten und zweiten Freien Training am Nürburgring. Erstmals in dieser DTM-Saison fanden beide Trainings am ersten der drei Tage eines Rennwochenendes statt. Um 16:15 Uhr starteten die 24 Piloten in die zweite Session. Bei weiterhin eher Eifel-untypischem Wetter - am gesamten Freitag herrschten recht milde Temperaturen, trotz zunehmender Bewölkung blieb es trocken – eröffnete erneut Mike Rockenfeller die 45-minütige Einheit. Der grün-gelbe Audi fuhr nach dem elften Rang im ersten Freien Training nun auf den vierten Platz (1:22,993 Minuten). Generell waren die Piloten am Nachmittag wesentlich schneller unterwegs, als noch am Mittag; im Vergleich verbesserten sie sich um rund eine Sekunde. So umrundete Miguel Molina die 3,629 Kilometer lange Kurzanbindung des Nürburgrings in 1:22,861 Minuten, setzte damit die Bestzeit und war sogar rund 1,3 Sekunden schneller als im ersten Freien Training. Zweiter wurde Paul Di Resta (1:22,904 Minuten) im Mercedes-AMG C63 DTM und auf den dritten Platz fuhr Jamie Green (1:22,970 Minuten).  

Das zweite Freie Training bewies einmal mehr eindrucksvoll, wie eng es in der DTM zugeht. So lagen zwischen Molina und dem Letzten, BMW-Fahrer Timo Glock, nicht einmal eine Sekunde. Der Sieger vom Samstagsrennen in Oschersleben hatte schon nach der ersten Session, Glock belegte dort den 22 Platz, so seine Bedenken: „Natürlich ist es schön, mit einem Sieg im Rücken in ein neues Rennwochenende zu starten. Aber jeder Kurs ist anders. Mein Gefühl im Auto war hier bisher nicht so gut.“ Auch Lokalmatador Christian Vietoris war voller Hoffnungen an seine Heimstrecke gereist, blieb aber am Freitagmittag noch hinter seinen Erwartungen zurück: „Mit dem 20. Platz war der Start jetzt hier nicht so gut. Nach den schwierigen letzten vier Rennen hoffe ich jedoch sehr, dass der Nürburgring zum Wendepunkt wird.“ Der Trend zeigt nach der zweiten Session zumindest schon mal nach oben: Vietoris setzte mit 1:23,072 Minuten die neuntbeste Zeit.

Für BMW verlief das zweite Freie Training eher ernüchternd. Schafften es die Münchener am Mittag noch mit fünf Autos in die Top-Ten, stand am Nachmittag lediglich der 15. Rang von Tom Blomqvist (1:23,284 Minuten) als bestes Ergebnis zu Buche. Audi hingegen glänzte mit sechs Fahrzeugen unter den besten Zehn, für Mercedes-Benz schafften es neben Di Resta und Vietoris noch Robert Wickens (Platz fünf) und der Gesamtführende Pascal Wehrlein (Platz sechs) ins vordere Drittel des Feldes. Für Wehrleins ärgsten Konkurrenten Mattias Ekström blieb nach der Bestzeit im ersten Freien Training diesmal nur der zehnte Platz. Das Ziel des Schweden ist jedoch klar: „Ich will Punkte auf Pascal gutmachen. Morgen gibt es keine weitere Testmöglichkeit mehr. Ich bin gespannt, wie es laufen wird. Aufstehen, frühstücken und dann gleich ein Qualifying fahren – das kann einiges durcheinander wirbeln.“ Ob der Schwede Recht behalten wird, zeigt sich am Samstag ab 10:15 Uhr. In 20 Minuten gilt es eine schnelle Runde zu erzielen, um sich in der Startaufstellung beim ersten Lauf ab 13:25 Uhr eine möglichst gute Ausgangsposition zu verschaffen.

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