„Morning has broken“ – Albers Schnellster | DTM
2004-04-18 10:30:43

„Morning has broken“ – Albers Schnellster

„Morning has broken“ – Albers Schnellster

Hockenheim, 9:00 Uhr. Anders als in den Jahren zuvor begann der Rennsonntag andächtig – ohne lauten Motorenlärm, ohne jubelnde Fans auf den Tribünen. In Gedenken an den im Januar verstorbenen DTM-Streckensprecher Kalli Hufstadt wurde es im Fahrerlager stumm. Die Fans erhoben sich auf den Tribünen von ihren Plätzen, die Fahrer standen in der Boxengasse neben ihren vor den Boxen geparkten Autos und erinnerten mit einer Schweigeminute an den im Januar verstorbenen Kalli Hufstadt. Bewegende Worte von Burkhard Bechtel, der zusammen mit Hannes Biechteler neuer Streckensprecher ist, leiteten die „Hymne der DTM“ ein: Über die Lautsprecheranlage des Hockenheimrings erklang „Morning has broken“, welches Kalli Hufstadt zur „Stimme der DTM“ gemacht hat und welches er vor jedem Warm up auf seiner Mundharmonika gespielt hatte.

Christijan Albers fuhr die schnellste Runde im Warm up zum Auftakt der DTM auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Mit einer Zeit von 1:34.703 Minuten unterbot der Niederländer am Sonntagmorgen mit seiner AMG-Mercedes C-Klasse die Pole-Zeit von Jean Alesi und fuhr zugleich die schnellste DTM-Runde des gesamten Wochenendes. Mit 0,214 Sekunden Rückstand beendete Laurent Aiello das morgendliche Aufwärmtraining im Opel Vectra GTS V8 als Zweiter. Mattias Ekström wurde als bester Audi-Fahrer Sechster.

Eine Glanzleistung gelang Stefan Mücke. In seinem dritten DTM-Jahr fuhr der Berliner mit dem AMG-Mercedes-CLK „Jahreswagen“ auf die zehnte Position mit einer Zeit von 1:35.668 Minuten – eine Verbesserung von mehr als zwei Zehntelsekunden im Vergleich zum Qualifying am Samstag.

Schrecksekunde bei Opel: Peter Dumbreck verlor nach wenigen Runden auf dem 4,574 Kilometer langen Grand Prix Kurs die komplette Motorabdeckung. Sein Opel Vectra GTS V8 war in der Nacht vom OPC Team Phoenix instand gesetzt worden, nachdem Dumbreck im Qualifying mit einem Defekt am Fahrzeug in die Streckenbegrenzung einschlug. „Das mit der Motorhaube kann passieren, kein Problem. Die Mechaniker von Phoenix haben die Nacht über hart gearbeitet und einen guten Job gemacht – jetzt ist das Auto wieder fit für das Rennen“, sagte Dumbreck nach der „Entkleidung“ seines Opel Vectra GTS V8. Am Ende reichte es noch für die achtschnellste Zeit mit acht Zehntelsekunden Rückstand auf die Spitze.

In der Aufwärmsession wurden unzählige Boxenstopps trainiert, die auch in diesem Jahr im Rennen vorgeschrieben sind. Beim Stopp kommt es auf ein genaues Timing und perfektes Zusammenspiel als Team an, denn das Wechseln der Reifen und das schnelle Nachtanken können über Sieg und Niederlage entscheiden.

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Dabei sein

Ein Besuch bei der DTM ist Pflicht

Du warst noch nie bei der DTM? Wir zeigen Dir, warum ein Besuch bei der DTM Pflicht ist.

Erfahre mehr

Erfahre mehr über die DTM

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen