Nürburgring: Statistische Nachlese – Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-09-12 09:45:00

Nürburgring: Statistische Nachlese – Teil 1

  • Lucas Auer führt aufgrund seiner extrem starken Auftritte in den Qualifyings vier der sechs Wertungen an.
  • Edoardo Mortara war jedoch im zweiten Sektor nicht zu schlagen.
  • Wie schon in Russland zeichnet Nico Müller für die schnellste Rennrunde verantwortlich.

Das siebte Rennwochenende der DTM-Saison ist Geschichte – lediglich zwei Veranstaltungen (Budapest, 23.-25. September/Hockenheim, 14.-16. Oktober) stehen im Jahr 2016 noch aus. Auf dem Nürburgring unternahm Marco Wittmann einen weiteren großen Schritt Richtung Titel, gewann am Samstag und belegte am Sonntag den dritten Platz. Als einziger Pilot scheint Edoardo Mortara noch mithalten zu können. Er gewann nach seinem vierten Platz am Samstag das Sonntagsrennen. DTM.com wirft einen Blick auf die Ereignisse in der Eifel zurück. Im ersten Teil der statistischen Nachlese zum siebten DTM-Wochenende des Jahres stehen ausschließlich die unterschiedlichen Rundenzeiten im Mittelpunkt. Und hier gibt vor allem der Mann der beiden Qualifyings, Lucas Auer, den Ton an.

Die schnellste Runde des Wochenendes gelang Lucas Auer (Mercedes-AMG): Der Österreicher fuhr nicht nur im zweiten Qualifying allen anderen davon, setzt in diesem aber seine beste Runde in der Eifel. Auer umrundete den Kurs in 1:22.728 Minuten und war damit so schnell wie kein anderer Pilot am siebten Rennwochenende. Die zweitschnellste Zeit auf dem Nürburgring gelang dem Gesamtführenden Marco Wittmann. Er fuhr im Sonntagsqualifying hinter Auer in die erste Startreihe und benötigte für die 3,629 Kilometer lange Strecke 1:22.758 Minuten. Auch der dritte Platz dieser Wertung geht an einen BMW-Piloten. Bruno Spengler fuhr im Qualifying am Sonntag eine 1:22.843 Minuten-Runde. Bester Audi-Pilot war Edoardo Mortara, der, ebenfalls im zweiten Qualifying, 1:22.918 Minuten benötigte.

Die schnellste Runde im Rennen gelang Nico Müller (Audi): Wie schon am Rennwochenende zuvor in Russland setzte der Schweizer die schnellste Rennrunde. Auf dem Nürburgring gelang ihm am Sonntag in seiner 33. Runde auf frischen Reifen eine 1:24.103 Minuten – Bestwert. Der im Jahr 2014 von Marko Wittmann aufgestellte Rekord (1:23.175 Minuten) hat somit Bestand. Auf den weiteren Plätzen dieser Statistik folgen Müllers Markenkollegen Mattias Ekström und Jamie Green. Ekström gelang im Sonntagsrennen in seiner 30. Runde eine 1:24.274 Minuten, Green überquerte im Samstagsrennen die Ziellinie nach 1:24.468 Minuten (6. Runde). Schnellster Mercedes-AMG-Pilot im Rennen war Gary Paffett. Der Brite setzte am Sonntag eine Zeit von 1:24.497 Minuten. Schnellster BMW-Fahrer wurde Marco Wittmann, der am Samstag nach sechs Runden eine 1:24.505 Minuten-Runde absolvierte.

Die beste theoretische Runde in der Eifel gelang Lucas Auer (Mercedes-AMG): Addiert man die besten Sektorzeiten Auers während einer Session, hätte der Österreicher die schnellste Runde des Wochenendes gezeitet. Im Sonntagsqualifying hätte er die Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses theoretisch nach 1:22.449 Minuten umrundet. Auch die übrigen theoretischen Bestwerte wurden im Qualifying am Sonntag aufgestellt. Platz zwei dieser Wertung geht an Marco Wittmann (1:22.601 Minuten), Platz drei an Bruno Spengler (1:22.767 Minuten). Der beste Audi-Pilot, Jamie Green, hätte den Kurs theoretisch nach 1:22.809 Minuten absolviert.

Der schnellste Fahrer auf dem Nürburgring im ersten Sektor war Lucas Auer (Mercedes-AMG): Alle Zeiten dieser Statistik wurden ebenfalls im Sonntagsqualifying aufgestellt. Auer durchquerte in diesem den ersten Sektor in 42,143 Sekunden. Der Pole-Setter war in diesem Abschnitt am Wochenende so schnell, dass seine dort erzielten Zeiten im zweiten Freien Training (42,305 Sekunden) und im Samstagsqualifying (42,309 Sekunden) in dieser Statistik für die Plätze drei und vier gereicht hätten. Als Zweitschnellster durchquerte Marco Wittmann den ersten Sektor des Nürburgrings (42,216 Sekunden), als bester Audi-Pilot wurde hier Nico Müller (42,351 Minuten) gestoppt. 

Der schnellste Fahrer des zweiten Sektors in der Eifel war Edoardo Mortara (Audi): Auch in dieser Statistik wurden alle Top-Zeiten im zweiten Qualifying erzielt. Mortaras Bestmarke wurde nach 20,395 Sekunden gestoppt. Den zweiten und dritten Platz in dieser Statistik ergatterten sich Jamie Green (20,425 Sekunden) und Tom Blomqvist (20,456 Sekunden). Bester Mercedes-AMG-Fahrer im zweiten Sektor war Daniel Juncadella (20,502 Sekunden).

Der schnellste Fahrer des dritten Sektors auf dem Nürburgring war Lucas Auer (Mercedes-AMG): Die Bestmarken dieser Wertung wurden ebenfalls allesamt im zweiten Qualifying des Wochenendes aufgestellt. Auer benötigte für den dritten Sektor 19,795 Sekunden und verwies Marco Wittmann (19,910 Sekunden) mit deutlichem Vorsprung auf Platz zwei. Dritter dieser Statistik wurde Felix Rosenqvist, der für den dritten Sektor 19,919 Sekunden benötigte.

Rückblick: Alles zum Wochenende auf dem Nürburgring

Tickets 2019

Tickets 2019

Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2019 im Vorverkauf bestellen.

Zur Übersicht

Zur Übersicht.

Bosch

DTM.tv

Action pur und gute Unterhaltung: Bewegende Bilder rund um die DTM.

Mehr sehen