Nürburgring: Statistische Nachlese – Teil 2 | DTM
2016-09-13 07:00:00

Nürburgring: Statistische Nachlese – Teil 2

  • Die wenigsten Runden in der Eifel absolvierte Paul Di Resta
  • Den schnellsten Boxenstopp am Sonntag absolvierte das Team von Adrien Tambay
  • Die meisten Runden des Wochenendes drehte Edoardo Mortara
  • Die meisten Plätze in beiden Rennen machte Nico Müller gut

Das siebte Rennwochenende der DTM-Saison ist Geschichte – lediglich zwei Veranstaltungen (Budapest, 23.-25. September/Hockenheim, 14.-16. Oktober) stehen im Jahr 2016 noch aus. Auf dem Nürburgring unternahm Marco Wittmann einen weiteren großen Schritt Richtung Titel, gewann am Samstag und belegte am Sonntag den dritten Platz. Als einziger Pilot scheint Edoardo Mortara noch mithalten zu können. Er gewann nach seinem vierten Platz am Samstag das Sonntagsrennen. DTM.com wirft einen Blick auf die Ereignisse in der Eifel zurück. Im zweiten Teil der statistischen Nachlese zum siebten DTM-Wochenende des Jahres stehen Fleiß, Pech und Präzision im Mittelpunkt.

Nürburgring: Statistische Nachlese – Teil 1

Den schnellsten Boxenstopp am Sonntag absolvierte das Team von Adrien Tambay (Audi): Es half ihm wenig, doch Tambays Team leistete auf dem Nürburgring die beste Arbeit in der Boxengasse. So durfte sich der Franzose in der Eifel über den schnellsten Service an der Box freuen. Dank des guten Stopps benötigte Tambay von Boxenein- bis Boxenausfahrt 28,036 Sekunden – Bestwert für sein Audi Sport Team Rosberg. Den zweitschnellsten Stopp absolvierte das BMW Team MTEK von Bruno Spengler  (28,107 Sekunden). Dritter in dieser Statistik ist BMW Team Schnitzer – Martin Tomczyk verließ die Boxengasse nach 28,175 Sekunden. Der schnellste Mercedes-AMG-Stopp gelang dem Team ART am Auto von Felix Rosenqvist (28,756 Sekunden) – es war der nur zehntbeste Stopp in dieser Statistik.

Die meisten Runden des Wochenendes drehte Edoardo Mortara (Audi): Der Sieger des Sonntagsrennens umrundete die Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses insgesamt 145-mal und legte am Wochenende auf diese Weise rund 526 Kilometer zurück. Den zweiten Platz dieser Statistik belegt Markenkollege Nico Müller, der 143 Runden (knapp 519 Kilometer) absolvierte. Den dritten Platz teilen sich Mercedes-AMG-Pilot Lucas Auer und BMW-Fahrer Martin Tomczyk. Beide drehten in der Eifel jeweils 142 Runden (rund 515 Kilometer).

Die wenigsten Runden in der Eifel absolvierte Paul Di Resta (Mercedes-AMG): Eine Tatsache, die dem frühen Ausscheiden des Schotten am Sonntag geschuldet ist.  Schon in der ersten Kurve nach dem Start krachte Di Resta in die Seite von Timo Glock und beschädigte sein Auto dabei so nachhaltig, dass er das Rennen nach nicht mal einer Runde in der Box beenden musste. So absolvierte er lediglich 99 Runden an diesem Wochenende, führt mit rund 359 zurückgelegten Kilometern auf dem Nürburgring diese Negativstatistik an und hat wohl alle Chancen auf den Titel verspielt. Den zweiten Rang in dieser Wertung belegt Adrien Tambay. Der Audi-Pilot drehte im Samstagsrennen lediglich neun Runden, nachdem er mit Augusto Farfus kollidiert war und sein Auto in der Box abstellen musste. Insgesamt drehte der Franzose 119 Runden (knapp 432 Kilometer). Dass Robert Wickens in dieser Statistik den dritten Platz belegt, ist sinnbildlich für sein Wochenende in der Eifel. Er verließ den Nürburgring mit zwei Punkten im Gepäck und erlebte das bisher wohl unglücklichste DTM-Event in der Saison. Einer der Negativ-Höhepunkte: Im dritten freien Training löste sich das rechte hintere Rad an seinem Wagen – nach vier Runden war die Session für ihn beendet. Ein Grund warum der Kanadier insgesamt nur 122 Runden (knapp 443 Kilometer) drehte.

Die meisten Plätze in beiden Rennen machte Nico Müller (Audi) gut: An beiden Tagen musste Müller außerhalb der Top-Ten in die Rennen starten, doch trat er die Heimreise mit zehn Punkten im Gepäck an. Am Samstag verpasste der Schweizer die Punkteränge noch knapp, verbesserte sich vom 20. auf den elften Rang.  Am Sonntag ging es dann aber vom 14. auf den fünften Platz nach vorne. Insgesamt holte er 18 Plätze auf – Bestwert. In den Qualifyings lief es auch für Maxime Martin nicht nach Plan. Am Samstag startete er von Platz elf, am Sonntag von Rang 19. In den Rennen aber kämpfte der BMW-Pilot und kam jeweils in die Punkte. Das Samstagsrennen beendete er auf Rang acht, das Sonntagsrennen auf Platz zehn. Zwölf Positionen machte der Belgier so gut – Platz zwei in dieser Statistik. Um eine Position weniger konnte sich auf dem Nürburgring Martin Tomczyk verbessern. Doch wie so oft blieben ihm Punkte vergönnt. Am Samstag fuhr er vom 17. auf den 16. Rang, am Sonntag verbesserte er sich von Platz 22 auf zwölf.

Rückblick: Alles zum Wochenende auf dem Nürburgring

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