Nadelöhr Grundig-Kehr - Götz nach Unfall bestraft | DTM.com | Die offizielle Webseite
2015-07-02 18:45:00

Nadelöhr Grundig-Kehr - Götz nach Unfall bestraft

Kollision in der ersten Kurve

Besonders nach dem Start wird die Grundig-Kehre auf dem Norisring zum Nadelöhr. Wenn die 24 DTM-Fahrer auf die 180-Grad-Kurve zuschießen geht es um jeden Millimeter. Da ist es wenig verwunderlich, dass es dort regelmäßig zu kleineren und größeren Kollisionen kommt. Das war auch am dritten Wochenende der Saison 2015 sowohl am Samstag als auch am Sonntag der Fall. Während beim ersten Lauf die Verfolger der Spitzengruppe betroffen waren, erwischte es am Sonntag das hintere Ende des Feldes. Für vier Fahrer bedeutete der Zwischenfall in der ersten Runde das Aus.

Als ein Großteil des Feldes die Spitzkehre passiert hatte, rappelte es. Auslöser der Karambolage war Mercedes-Benz-Fahrer Maximilian Götz, der mit zu viel Geschwindigkeit heranrauschte und relativ ungestüm in den BMW von Timo Glock prallte. Glocks Markenkollege Augusto Farfus und Audi-Pilot Mike Rockenfeller konnten nicht mehr ausweichen. Ihre Fahrzeuge wurden so sehr beschädigt, dass beide noch in der ersten Runde in die Box zurückkehrten und das Rennen beendeten. DTM-Rookie Götz versuchte es noch eine Runde lang, ehe er sich in das gleiche Schicksal fügen musste. Timo Glock wollte ebenfalls nicht sofort aufgeben – die Schäden waren aber zu groß. Als sich in der vierten Runde seine Motorhaube verabschiedete, war für den Ex-Formel-1-Piloten das Rennen endgültig beendet. Zudem kam das Safety Car für vier Runden zum Einsatz.

„Ich bin von hinten ganz leicht angestoßen worden und war dann zu spät auf der Bremse“, sagte Götz, dessen Missgeschick ein Sinnbild für sein gesamtes Rennwochenende darstellte. Der Serien-Neuling schied auf seiner Heimstrecke in beiden Läufen aus. „Das war wohl eine Verkettung unglücklicher Umstände“, kommentierte Götz das Unfallgeschehen. Die Rennleitung sah dies ein wenig anders. Sie bestrafte den Deutschen als Verursacher der Kollision. Beim kommenden Rennwochenende im niederländischen Zandvoort wird er beim ersten Lauf in der Startaufstellung um drei Plätze nach hinten versetzt werden.

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