Noch 115 Punkte zu vergeben | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-08-07 17:02:48

Noch 115 Punkte zu vergeben

Mit dem Start in die zweite Halbzeit der DTM erhöht sich die Schlagzahl: Im Zwei-Wochen-Takt marschiert die DTM nun bis zum Finale. Nach dem EuroSpeedway steht der Nürburgring auf dem Plan, dann folgen die Rennen im benachbarten Ausland, am A1-Ring (A) und in Zandvoort (NL) – und am 7. Oktober feiert die Serie ihr Finale in Hockenheim. Meister Bernd Schneider führt im Mercedes-Benz CLK-DTM zwar mit 43 Punkten – doch noch sind 115 Punkte zu vergeben. "Den Titel habe ich noch nicht in der Tasche, da wollen Andere noch ein Wörtchen mitreden", sagt der Tabellenführer. "Neben meinen Markenkollegen rechne ich damit, dass Laurent Aiello im Audi wieder auftrumpfen wird. Er hat mich schon einmal am Nürburgring besiegt."

Die gesamte Anlage des EuroSpeedway Lausitz, zwischen Berlin und Dresden gelegen, erinnert mit ihrer gigantisch hohen Haupttribüne und dem Oval an amerikanische Rennstrecken. Der 4,534 Kilometer lange Grand-Prix-Kurs, auf dem die DTM startet, ist eine Mischung aus überhöhten Kurven der Ovalpassagen und der Rennstrecke im Infield. Er stellt an die 22 DTM-Fahrer hohe Anforderungen. Opel-Werksfahrer Manuel Reuter: "Die Aufgabenstellung lautet, die perfekte Fahrzeug-Abstimmung für den Wechsel von schnellen Kurven und langsamen Ecken herauszuarbeiten – zumal auf dem recht glatten Asphalt. Dort die richtige Balance zu finden, wird eine äußerst knifflige Sache."

Spannung garantiert – mit einigen guten Überholmöglichkeiten
Verschärfend kommt hinzu, dass die DTM zwar 2000 in der Lausitz gastierte, das Rennen aber wegen sintflutartigen Regens nicht austragen konnte. Opel-Pilot Timo Scheider ist überzeugt: "Es wird spannend für die Zuschauer, denn es gibt einige gute Überholmöglichkeiten." Die Opel-Werksmannschaft geht mit neuem Schwung in die zweite Halbzeit, nachdem Joachim Winkelhock im Opel Astra V8 Coupé zuletzt auf dem Norisring als Vierter nur knapp einen Podiumsplatz verpasste und auch Reuter und Michael Bartels in die Top Ten fuhren.

Kämpferisch und optimistisch zugleich – das Team Abt Sportsline aus Kempten. Auch die Abt-Truppe hat sich für die zweite Halbzeit sehr viel vorgenommen. Christian Abt, in Personalunion Bruder des Teamchefs Hans-Jürgen und Rennfahrer: "Unsere vier Abt-Audi TT-R sind sehr stark, wir Fahrer auch. Die letzten Wochen haben wir nun vor allem an den Themen Taktik und Strategie gearbeitet. Wir haben alle Eventualitäten während eines Rennens durchgespielt, um für jede Situation bestens vorbereitet zu sein. Dadurch sind wir nun noch viel stärker." Abt urteilt: "Der Lausitzring liegt unserem TT-R von der Charakteristik her. Es ist eine Kombination aus Fahrer- und Technikstrecke." Auch für sich selbst hat Christian Abt ein klares Ziel: "Ich will mir in diesem Jahr noch meinen großen Traum erfüllen und ein DTM-Rennen gewinnen."

Hochmotiviert fährt auch Uwe Alzen an den Lausitzring – mit seinem Sieg auf dem Nürnberger Stadtkurs im Rücken, seinem ersten DTM-Sieg als Werksfahrer bei Mercedes-Benz. "Die Strecke in der Lausitz macht viel Spaß und ist sehr abwechslungsreich", freut sich Alzen. "Mein CLK ist sehr gut fahrbar und ich werde auf alle Fälle angreifen. Ich hoffe auf einen Podiumsplatz – am liebsten wäre mir natürlich der ganz oben."

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