Norisring - die Analyse Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-06-25 18:13:44

Norisring - die Analyse Teil 1

Norisring - die Analyse Teil 1

Er war das Maß der Dinge beim fünften Saisonrennen auf dem Norisring: Am Samstag sicherte sich Bruno Spengler erst die Pole-Position, am Sonntag fuhr der Kanadier in der AMG Mercedes C-Klasse souverän zum Sieg – damit stand zum fünften Mal in dieser Saison ein anderer Fahrer ganz oben auf dem Siegerehrungspodest. Hinter Spengler sorgte der amtierende DTM-Champion Bernd Schneider für einen Mercedes-Benz-Doppelerfolg. Mit seinem zweiten Platz sicherte sich Schneider zudem die Tabellenführung und ist damit Halbzeitmeister. Das Podium komplettierte Audi-Mann Mattias Ekström, der in der Fahrerwertung hinter Schneider auf Rang zwei liegt. dtm.com hat die Leistungen der 20 DTM-Piloten genau unter die Lupe genommen und benotet.

Bruno Spengler (1 / 1 / 4 / 1 / 5 / 1): Der Sieg beim Saisonhighlight auf dem Norisring konnte nur über Bruno gehen: In fast allen Session war der Kanadier Schnellster, nur im freien Training am Samstag und beim Warm-up am Sonntagmorgen hielt sich Bruno zurück. Im Rennen musste er nur bei seinen zwei Pflichtboxenstopps die Führung abgeben. Glück hatte Spengler bei seinem ersten Boxenbesuch als der Mercedes-Benz-Pilot die rote Ampel an der Boxenmauer missachtete und nicht bestraft wurde. Somit war das Rennwochenende nicht ganz perfekt, obwohl er neben seinem Sieg auch noch die schnellste Rennrunde fuhr und dabei mit 48.792 Sekunden einen neuen DTM-Rundenrekord aufstellte. Note: 2

LBernd Schneider (3 / 4 / 13 / 3 / 4 / 2): Der Champion hat auf dem Norisring mit Platz zwei seine Ambitionen auf die Titelverteidigung deutlich gemacht. Einziger Makel an einem „fast“ perfekten Rennwochenende war der 13. Platz im freien Training am Samstag. Bernd war in allen Trainings vorne mit dabei und konnte im Rennen gegen Ende sogar noch mal zu Spengler aufschließen, für einen Angriff reichte es dann aber nicht mehr. Bis zur Saisonhalbzeit hat Schneider in jedem Rennen gepunktet. Note: 2

Mattias Ekström (10 / 17 / 2 / 7 / 11 / 3): Der dritte Platz beim Audi-Heimspiel in Nürnberg hat Eki zurück in den Kampf um den Titel gebracht – dabei sah es in den Trainings nicht immer unbedingt nach einer Top-Platzierung aus. Startplatz sieben ist auf dem Norisring nicht unbedingt die beste Ausgangslage. Im Rennen gab der Schwede alles, aber ganz perfekt lief es nicht: Warme Bremsen und in paar andere kleinere Probleme hinderten ihn daran Mercedes-Benz zu schlagen. Note 2

Gary Paffett (7 / 13 / 5 / 4 / 6 / 4): Für einen Podestplatz hat es am Ende nicht ganz gereicht, den Speed an der Spitze konnte Gary im Rennen zwar mitgehen, für einen ernsthaften Angriff reichte es aber nicht. Bereits im Qualifying zeigte Gary, dass er mit dem zweitschwersten Auto im Starterfeld durchaus um eine vordere Platzierung kämpfen kann. Bis auf den zweiten Test am Freitag war er immer in den Top Zehn vertreten. Note 2

Tom Kristensen (9 / 16 / 8 / 8 / 7 / 5): Tolles DTM-Comeback des Dänen, der nach seinem Unfall in Hockenheim zum ersten Mal wieder in seinem Audi A4 DTM Platz nahm. Insgesamt war Tom über das gesamte Wochenende konstant. Im Rennen blieb der Däne weitestgehend unauffällig, geriet nur einmal mit seinem Markenkollegen Abt aneinander. Der fünfte Platz und zweitbester Audi-Fahrer waren das Ergebnis. Note 3

Jamie Green (6 / 5 / 6 / 6 / 17 / 6): Jamie hatte eher ein unauffälliges Wochenende. Der Brite war immer vorne dabei und bestätigt die Leistung der HWA-Mannschaft, doch richtig glänzen konnte der Brite nicht. Startplatz sechs, die Position gehalten, das war’s. Im Rennen fehlte ihm in der Anfangsphase der nötige Speed, um anzugreifen. Als dieser sich dann einstellte war es zu spät, um noch Boden gut zu machen. Note: 3

Alexandros Margaritis (13 / 11 / 18 / 17 / 3 / 7): Die zwei Punkte, die sich Alexandros in Nürnberg sicherte, hat er wahrlich verdient. Im Qualifying schied er bereits in der ersten Runde aus und war mit Startplatz 17 alles andere als zufrieden. Beim Start machte der Bonner einige Plätze gut, um sie in der ersten Kurve gleich wieder zu verlieren. Doch der Grieche ließ sich nicht entmutigen und bließ zum Angriff. Da er einen späten zweiten Boxenstopp absolvierte führte er 15 Runden das Rennen an. Nach einem perfekten zweiten Service blieb Platz sieben und die Genugtuung, zehn Positionen gutgemacht zu haben. Note: 2

RAlexandre Prémat (5 / 2 / 14 / 15 / 13 / 8): Das verregnete Qualifying hat Alexandre versiebt. Nach tollen Platzierungen am Freitag rutschte er am Samstag in der ersten Shoot-Out-Runde in die Streckenbegrenzung und beschädigte sich dabei die Heckpartie seines Audi A4 DTM. Von Startplatz 15 aus arbeitete sich der Franzose Platz um Platz nach vorne, um am Ende als Achter den letzten Punkt für die Fahrerwertung zu holen – eine solide Leistung. Note: 3

Mika Häkkinen (4 / 7 / 1 / 2 / 1 / 9): Nach dem Qualifying konnte Mika noch jubeln, auch wenn er um 0,236 Sekunden die dritte Pole-Position in Folge verpasste. Beim Start hielt sich der zweifache Formel-1-Weltmeister zunächst hinter Spitzenreiter Spengler und übernahm die Führung, als Spengler in die Box fuhr und das Safetycar auf die Strecke kam. Genau dies war jedoch das Problem des Finnen. Mika verpasste den optimalen Zeitpunkt zum Stopp und verlor so seine gute Ausgangsposition. Damit war nicht nur eine sicher geglaubte Podiumsplatzierung dahin, sondern auch ein Platz in den Punkterängen. Note: 4

Christian Abt (12 / 9 / 7 / 10 / 15 / 10): Christian war nach seinem vorerst letzten Norisring-Gastspiel in der DTM sauer. Verlauf der 74 Runden auf dem engen Stadtkurs kollidierten gerade die zwei Audi-Kollegen Scheider und Kristensen mit dem Allgäuer, der sich von Platz zehn in der Anfangsphase bis auf Position sieben nach vorne gekämpft hatte. Danach kämpfte Christian offensichtlich mit stumpfen Waffen und musste sich in Runde 58 dann auch Häkkinen im direkten Zweikampf geschlagen geben. Note: 3

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