Norisring: Statistische Nachlese – Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-06-27 14:30:00

Norisring: Statistische Nachlese – Teil 1

  • Lucas Auer gelang auf dem Norisring unter anderem die schnellste theoretische Runde.
  • Tom Blomqvist setzte im Rennen die schnellste Zeit...
  • ... Mattias Ekström gelang die schnellste Runde überhaupt.

Das vierte Rennwochenende der DTM-Saison 2016 ist Geschichte – genauso wie die Vormachtstellung der Mercedes-AMG-Piloten auf dem Norisring. Seit 2003 hatten die Stuttgarter das Geschehen auf dem kürzesten Kurs im Rennkalender diktiert, stellten stets den bestplatzierten Fahrer. Doch am letzten Juni-Wochenende des Jahres 2016 jubelte in erster Linie Audi: Edoardo Mortara und Nico Müller sicherten den Ingolstädtern zwei lang ersehnte Heimsiege und selbst BMW holte auf dem bisher ungeliebten Norisring mehr Punkte als die Konkurrenten mit dem Stern. DTM.com wirft einen Blick zurück. Im ersten Teil der statistischen Nachlese zum vierten DTM-Wochenende des Jahres stehen ausschließlich die unterschiedlichen Rundenzeiten im Mittelpunkt. Statistiken, in denen die siegreichen Piloten überraschenderweise so gut wie keine Rolle spielen. Alle folgenden Bestwerte wurden im Qualifying am Sonntag erzielt – es war die mit Abstand schnellste Session des Wochenendes. Logische Ausnahme: die Statistik zur schnellsten Rennrunde.

Die schnellste Runde des Wochenendes gelang Mattias Ekström (Audi): Der Schwede erwischte im zweiten Qualifying eine Traumrunde. Ekström umrundete den Kurs in 47,804 Sekunden und war damit so schnell wie kein anderer Pilot an diesem Wochenende. Dennoch durfte der Audi-Pilot nicht von der Pole-Position starten. Grund war sein umstrittenes Manöver aus dem Samstagsrennen, als er Robert Wickens und Christian Vietoris aus dem Rennen rempelte. Die Sportkommissare bestraften diese Aktion mit einer Versetzung in der Startaufstellung am Sonntag um drei Plätze nach hinten. So durfte Tom Blomqvist von der optimalen Position ins Rennen gehen. Seine Zeit von 47,820 Sekunden war die zweitschnellste des gesamten Wochenendes. Neben ihm startete Paul Di Resta, dessen 47,877 Sekunden den drittbesten Wert des Wochenendes darstellten.

Die beste theoretische Runde in Nürnberg gelang Lucas Auer (Mercedes-AMG): Addiert man die besten Sektorzeiten Auers während einer Session, hätte der Österreicher die schnellste Runde des Wochenendes gezeitet. In der Theorie drehte Auer am Sonntagvormittag seinen schnellsten Umlauf (47,733 Sekunden). Der zweitbeste Fahrer in dieser Statistik war Audi-Pilot Mattias Ekström (47,745 Sekunden), der Drittbeste war BMW-Fahrer Marco Wittmann (47,799 Sekunden).

Die schnellste Runde im Rennen gelang Tom Blomqvist (BMW): Der Brite absolvierte seine 54. Runde im Sonntagslauf in 48,328 Sekunden – Bestwert und Rekord. Blomqvist unterbot den alten Rundenrekord von Bruno Spengler (48,446 Sekunden) aus dem Jahr 2008. Auch die weiteren Top-Platzierten dieser Wertung blieben unter dem alten Rekord, alle setzten ihre Bestzeiten im Sonntagsrennen. Audi-Pilot Nico Müller hatte die 2,3 Kilometer lange Strecke ebenfalls in seiner 54. Runde nach 48,362 Sekunden zurückgelegt – Platz zwei. Platz drei dieser Statistik geht an Mercedes-AMG-DTM-Fahrer Lucas Auer (48,378 Sekunden/Runde 25).

Der schnellste Fahrer auf dem Norisring im ersten Sektor war Lucas Auer (Mercedes-AMG): Der Österreicher durchquerte den ersten Sektor in 17,947 Sekunden und war damit der einzige Pilot des Wochenendes, der diesen Abschnitt unter 18 Sekunden zurücklegte. Auer verwies damit seine beiden Markenkollegen Robert Wickens (18,017 Sekunden) und Paul Di Resta (18,024 Sekunden) auf die weiteren Plätze. Schnellster Audi-Pilot in diesem Abschnitt war Mattias Ekström (18,033 Sekunden). 15 Hundertstel langsamer und damit bester BMW-Fahrer war Maxime Martin.

Der schnellste Fahrer des zweiten Sektors in Nürnberg war Tom Blomqvist (BMW): Auch in dieser Statistik wurden alle Top-Zeiten im zweiten Qualifying erzielt. Blomqvists Bestmarke wurde nach 14,300 Sekunden gestoppt. Den zweiten Platz und dritten Platz in dieser Statistik ergatterten sich die Markenkollegen Bruno Spengler (14,306 Sekunden) und Marco Wittmann (14,312 Sekunden). Bester Audi-Pilot im  zweiten Sektor war Edoardo Mortara (14,315 Sekunden). Die beste Zeit eines Mercedes-AMG-DTM-Piloten gelang Maximilian Götz (14,401 Sekunden).

Der schnellste Fahrer des dritten Sektors auf dem Norisring war Mattias Ekström (Audi): Ekström benötigte für den dritten Sektor 15,361 Sekunden und verwies die beiden Mercedes-AMG-DTM-Piloten Paul Di Resta und Lucas Auer auf die Plätze zwei und drei. Di Resta durchquerte den dritten Abschnitt in 15,366 Sekunden, Auer in 15,367 Sekunden. Lediglich zwei Tausendstel langsamer war der beste BMW-Pilot in diesem Sektor, Tom Blomqvist (15,369 Sekunden).

Rückblick: Alles zum Wochenende am Norisring

 

 

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