Norisring: Statistische Nachlese – Teil 2 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2016-06-28 11:00:00

Norisring: Statistische Nachlese – Teil 2

  • Die meisten Plätze in beiden Rennen machte Martin Tomczyk gut.
  • Den schnellsten Boxenstopp am Sonntag absolvierte das Team von Miguel Molina
  • Die meisten Runden des Wochenendes drehte Nico Müller

Das vierte Rennwochenende der DTM-Saison 2016 ist Geschichte – genauso wie die Vormachtstellung der Mercedes-AMG-Piloten auf dem Norisring. Seit 2003 hatten die Stuttgarter das Geschehen auf dem kürzesten Kurs im Rennkalender diktiert, stellten stets den bestplatzierten Fahrer. Doch am letzten Juni-Wochenende des Jahres 2016 jubelte in erster Linie Audi: Edoardo Mortara und Nico Müller sicherten den Ingolstädtern zwei lang ersehnte Heimsiege und selbst BMW holte auf dem bisher ungeliebten Norisring mehr Punkte als die Konkurrenten mit dem Stern. DTM.com wirft einen Blick zurück. Im zweiten Teil der statistischen Nachlese zum vierten DTM-Wochenende stehen Fleiß, Pech, Tempo und Präzision in Mittelpunkt.

Norisring: Statistische Nachlese – Teil 1

Die höchste Geschwindigkeit des vierten DTM-Wochenendes erreichten die BMW M4 DTM von Tom Blomqvist und Martin Tomczyk: In Sachen Topspeed setzten die Münchener auf dem Norisring die Maßstäbe. Blomqvist und Tomczyk erreichten im Sonntagsrennen satte 263 Stundenkilometer – Bestwert. Zudem teilten sich vier weitere BMW-Piloten den zweiten Rang dieser Statistik: António Félix da Costa, Timo Glock, Bruno Spengler und Marco Wittmann erreichten, ebenfalls im zweiten Rennen, jeweils 261 Stundenkilometer. Die Mercedes-AMG C63 DTM  von Robert Wickens, Maximilian Götz und Lucas Auer wurden im gleichen Rennen mit 259 Stundenkilometern ‚geblitzt’ – der dritthöchste Wert dieser Wertung. Die schnellsten Audi RS 5 DTM brachten 258 Stundenkilometer auf den Tacho: Jamie Green und  Mike Rockenfeller schafften dies im Sonntagsrennen, Nico Müller bereits im Lauf am Samstag.

Den schnellsten Boxenstopp am Sonntag absolvierte das Team von Miguel Molina (Audi Sport Team Abt): Nachdem am Lausitzring und Spielberg das Team MTEK bei Bruno Spengler in dieser Statistik die Bestzeit setzte, durfte sich am Norisring Miguel Molina über den schnellsten Service an der Box freuen. Dank des guten Stopps benötigte der Spanier von Boxenein- bis Boxenausfahrt 29,490 Sekunden - Bestwert. Den zweitschnellsten Stopp absolvierte das Audi Sport Team Abt Sportsline von Edoardo Mortara (30,062 Sekunden). Dritter in dieser Statistik ist das Mercedes-AMG-Team HWA von Paul Di Resta (30,160 Sekunden). Der schnellste BMW-Stopp gelang dem Team RMG am Auto von Timo Glock, der die Box nach 30,219 Sekunden wieder verlassen hatte – Platz fünf in dieser Statistik.

Die meisten Runden des Wochenendes drehte Nico Müller (Audi): Er umrundete den Norisring insgesamt 259-mal und legte am Wochenende auf diese Weise rund 596 Kilometer zurück. Auf den zweiten Platz dieser Statistik fuhr Markenkollege Miguel Molina, der 258 Runden drehte (knapp 593 Kilometer). Insgesamt 254 Runden (rund 587 Kilometer) absolvierte ein weiterer Audi-Pilot, Mike Rockenfeller – Platz drei. Fleißigster Mercedes-AMG-DTM-Pilot war Lucas Auer, der den Norisring 247-mal umrundete (rund 568 Kilometer). Martin Tomczyk absolvierte mit 238 Runden (rund 547 Kilometer) die meisten Runden der BMW-Fahrer.

Die wenigsten Runden in Nürnberg absolvierte Mattias Ekström (Audi): Nach seinen Ausfällen in beiden Rennen brachte es der Schwede auf 138 Runden (knapp 317 Kilometer). BMW-Pilot Augusto Farfus schaffte 162 Runden (rund 373 Kilometer) – Platz zwei in dieser Negativ-Statistik. Gary Paffett  sammelte die wenigsten Kilometer aller Mercedes-AMG-DTM-Piloten: 198. Seine knapp 455 Kilometer bedeuten Platz drei in dieser Wertung.

Die meisten Plätze in beiden Rennen machte Martin Tomczyk (BMW) gut: Es war wie so häufig für den Rosenheimer: In den Qualifyings wollte es einfach nicht laufen. In beiden Rennen startete Tomczyk aus der letzten Startreihe vom 23. Platz. In den Rennen aber kämpfte er wie ein Löwe, schob sich am Samstag auf den elften Platz und am Sonntag auf den zehnten Platz nach vorne. 24 Plätze machte Tomczyk so auf dem Norisring gut und erntet zum Dank lediglich einen Punkt. Deutlich üppiger viel die Belohnung für den zweitplatzierten Piloten dieser Statistik aus. Marco Wittmann schob sich am Samstag von Startplatz 13 auf Rang vier nach vorne und schaffte es am Sonntag von Platz zehn auf sechs. Insgesamt 13 gutgemachte Plätze und 20 Punkte für den BMW-Piloten, die ihm die Führung in der Gesamtwertung bescherten. Die drittgrößte Aufholjagd legte in Nürnberg ebenfalls ein BMW-Fahrer hin: Maxime Martin fuhr am Sonntag von Startplatz sechs auf Rang drei, nachdem er am Samstag von Platz 14 auf sechs gefahren war – ein Plus in beiden Rennen von elf Plätzen.

Die meisten Ausfälle des Wochenendes musste Audi hinnehmen: Zehn Autos erreichten in Nürnberg nicht das Ziel. Sechs dieser zehn waren von Audi ins Rennen geschickt worden. Am Sonntag überquerten lediglich drei Audi die Ziellinie: Mattias Ekström, der mit seinem Manöver schon am Samstag für den einzigen Ingolstädter-Ausfall verantwortlich gezeichnet, erwischte es am Sonntag schon in der ersten Runde. Im weiteren Rennverlauf folgten Jamie Green, Adrien Tambay, Mike Rockenfeller und Timo Scheider.

Rückblick: Alles zum Wochenende in der Norisring

 

 

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