Number Crunching: Das Lausitzwochenende in Zahlen | DTM.com | Die offizielle Webseite
2015-06-02 14:45:00

Number Crunching: Das Lausitzwochenende in Zahlen

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Warum Doppelsieger Jamie Green für 1035 Nächte nicht zufrieden einschlafen konnte, welches Kunststück der Audi-Pilot als bislang einziger DTM-Fahrer vollbringen konnte und was darauf hindeutet, dass er dieses Jahr Meister wird, verrät ein Blick in die Listen und Tabellen der Statistiker.

Am Rennwochenende in der Lausitz erzielte Jamie Green Sieg Nummer zehn und elf seiner DTM-Karriere. Damit übernimmt er in der ewigen Siegerliste der ‚neuen’ DTM den fünften Rang, bis zum vor ihm liegenden BMW-Mann Bruno Spengler fehlen allerdings noch drei erste Plätze. Green stand bei 107 Starts in der populärsten internationalen Tourenwagen-Serie elf Mal ganz oben auf dem Podest – das ergibt eine Siegesquote von über zehn Prozent.  

Nach seinem Sieg auf dem Hockenheimring musste der Brite nur 28 Tage auf den nächsten Erfolg warten. Davor war die Durststrecke bedeutend länger: Zwischen seinem letzten Triumph auf dem Norisring 2012 und dem Sieg im Auftaktrennen der Saison 2015 vergingen sage und schreibe 1035 Tage oder 147 Wochen.

Am vergangenen Sonntag gelang Green zum ersten Mal in seiner Karriere der Hattrick aus Poleposition, schnellster Runde und Sieg. Das schaffte zuletzt Champion Marco Wittmann 2014 auf dem Nürburgring.  Damit zählt der Wahl-Monegasse nun zu einem elitären Club aus mittlerweile neun Fahrern der neuen DTM, die sich in der Triple-Statistik wiederfinden. Interessanter Fakt am Rande: Bereits fünf Mal wurde ein Hattrick-Pilot später auch Meister.

Doch Jamie Green sicherte sich auch einen Platz in einer noch eine exklusiveren Riege: Die schnellste Runde und den Sieg in zwei aufeinanderfolgenden Rennen einzufahren ist in der DTM eine Seltenheit, zuletzt erreichte dies Bruno Spengler im Jahr 2006. Insgesamt gibt es nur einen weiteren Fahrer, der das von sich behaupten kann: ‚Mister DTM’ Bernd Schneider gelang dieses Kunststück am Steuer seines Mercedes im Milleniumsjahr sogar gleich zwei Mal.

Eine Statistik führt der Mann im orangen Audi allerdings ganz alleine an: Drei der ersten vier Rennen einer Saison zu gewinnen hat seit der Neuauflage der DTM im Jahr 2000 noch keiner geschafft. Bereits jetzt hat er mehr Punkte gesammelt, als in sieben seiner bislang zehn DTM-Saisons am Ende des Jahres zu Buche standen.

Greens Arbeitgeber Audi dürfte mit den Zahlen und Fakten der bisherigen Saison ebenfalls zufrieden sein. Von 404 möglichen Punkten gingen 265 auf das Konto der Marke mit den vier Ringen. Am Sonntag schenkte Jamie Green den Ingolstädtern ihren 70. Sieg, dabei standen gleich fünf Audi auf den ersten fünf Plätzen – ein vergleichbarer Erfolg gelang zuletzt 2011 in Valencia, als sogar sechs Fahrzeuge aus Ingolstadt an der Spitze des Klassements lagen. Drei Piloten waren sowohl in Spanien als auch auf dem Lausitzring unter den Top-Fahrern vertreten: Mattias Ekström, Miguel Molina und Timo Scheider.

Noch erfreulicher ist die Lage für das Team Rosberg: In der Vergangenheit durften sie erst zwei Siege feiern, die Edoardo Mortara 2012 errang. Nach drei ersten Plätzen durch Jamie Green ist das Jahr 2015 damit schon nach vier Rennen das erfolgreichste der Teamgeschichte. Momentan führen sie punktgleich mit der Truppe von Abt Sportsline  die Teamwertung an.

Bei aller Begeisterung für die Arbeit der Statistiker – sobald am 26. Juni auf dem Norisring die Motoren anspringen, sind alle Zahlen der Vergangenheit vergessen und ein neues Kapitel für die Geschichtsbücher der DTM wird geschrieben.


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