Olivier: „Gute Stimmung beim Heimspiel“ | DTM
2002-05-05 10:44:06

Olivier: „Gute Stimmung beim Heimspiel“

Für Opel-Pilot Yves Olivier hat Zolder eine ganz besondere Bedeutung – der zweite Lauf zur DTM 2002 ist das Heimspiel des Belgiers. Im Interview steht der 27 Jahre alte Rennfahrer aus dem Opel Euroteam Rede und Antwort:

Empfinden Sie für Ihr Heimspiel eine besondere Motivation?
Yves Olivier: „Ich bin generell hoch motiviert, aber natürlich ist eine Vorstellung vor dem heimischen Publikum eine ganz besondere Verpflichtung. Ich war eine Woche vor dem Rennen im Opel-Werk in Antwerpen. Viele Werksangehörige waren überrascht, als sie nicht die einzigen waren, die in voller Montur antraten, sondern als ich ebenfalls in Dienstkleidung auftauchte! Ich hoffe, dass unsere Ticket-Verlosung dazu beigetragen hat, dass möglichst viele Zuschauer zum Rennen kommen. Und das ist natürlich eine besondere Motivation, auch wenn ich hier keinen Heimvorteil habe, denn ich bin hier zuletzt vor vier Jahren gefahren.“

Ist es für Sie beim Heimspiel von Vorteil, mit Opel in Verbindung zu stehen?
Yves Olivier: „Ja, denn Opel genießt in Belgien ein sehr hohes Ansehen, und es gibt eine lange Tradition im Motorsport. Meine Landsleute Bruno Thiry, Freddy Loix und Grégoire de Mevius haben mit Opel im nationalen, aber auch im internationalen Rallyesport in den neunziger Jahren große Erfolge erzielt. Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch hier eine ausgeprägte Opel-Fanclub-Kultur. Opel ist in Belgien sehr, sehr lebendig. All das spürt man in der Vorbereitung, aber auch rund um die Rennstrecke ganz direkt. Hier herrscht eine gute Stimmung.“

Sie sind auch Teambesitzer in der Deutschen Formel-3-Meisterschaft. Wie kommen Sie mit der Doppelbelastung klar?
Yves Olivier: „Das ist überhaupt kein Problem. Mit Sven Platteuw habe ich einen sehr erfahrenen Teammanager, der eine ebenso versierte Mannschaft betreut. Und wir haben Opel als Motorenlieferanten und damit eines der besten Formel-3-Triebwerke. An einem Wochenende wie jetzt, da die Formel 3 am Nürburgring fährt, stehe ich natürlich telefonisch in Kontakt mit dem Team. In diesem Jahr starten zwei junge Talente für uns, die sehr viel versprechend sind: Stefan de Groot aus den Niederlanden war in verschiedenen Nachwuchsserien sehr gut und fährt in diesem Jahr zum ersten Mal in der Formel 3. Rizal Ramli aus Malaysia hat uns in den Tests sehr beeindruckt. Er kam relativ spät in unser Team und hat deshalb nur wenige Testtage erlebt, während die meisten anderen Formel-3-Piloten schon deutlich mehr Kilometer gefahren sind. Das muss er nun aufholen.“

Privat ergeben sich bald einige Veränderungen in Ihrem Leben ...
Yves Olivier: „Meine Frau Valerie erwartet zusammen mit mir unser erstes Kind. Der Termin ist für Juni anvisiert – ziemlich genau zu dem Zeitpunkt, wenn der vierte Lauf zur DTM auf dem Programm steht... Valerie lässt es sich aber nicht nehmen, mich auch jetzt noch zu den Rennen zu begleiten. Eigens für unseren Nachwuchs haben wir eine neue Wohnung in der Nähe von Roeselare bezogen. Der Umzug in den letzten Wochen war ziemlich viel Arbeit, die wir aber perfekt organisiert haben.“

Sie sind in dieser Saison in das Opel Euroteam gewechselt. Fühlen Sie sich wohl in der Mannschaft?
Yves Olivier: „Das Team um Gabriele Seresina und Rolf Häring ist toll. In einer italienischen Mannschaft herrscht natürlich eine ganz andere Mentalität als in anderen Teams. Ich verstehe ein wenig Italienisch und werde bald einen Kurs belegen, um meine Sprachkenntnisse noch einmal zu vertiefen. Das Team arbeitet sehr gut, alle sind freundlich – und es gibt immer viel Kaffee!“

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