Opel hofft auf ein besseres Ergebnis | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-04-30 15:29:09

Opel hofft auf ein besseres Ergebnis

Opel steht beim zweiten Lauf zum Deutschen Tourenwagen-Masters am ersten Mai-Wochenende auf dem Nürburgring vor einer neuen Standortbestimmung. "Das Ergebnis vom Auftakt in Hockenheim spiegelt nicht unser wirkliches Potenzial wieder", sagt Opel-Sportchef Volker Strycek. Der sechste Startplatz von Vizemeister Manuel Reuter, der elfte Platz im Rennen von Opel-Junior Timo Scheider und der schnellste Reifenwechsel durch das Opel Team Holzer waren die bescheidene Ausbeute.

Volker Strycek: "Wir nutzen alle verfügbaren Ressourcen, um die Gründe für unser unerwartet enttäuschendes Abschneiden in Hockenheim zu analysieren. Seit Montag nach Hockenheim arbeiten wir zielstrebig und strategisch darauf hin, am Nürburgring ein besseres Ergebnis herausfahren zu können."

Breite Unterstützung
Beim Auftakt in Hockenheim hatten alle acht Opel-Piloten - Michael Bartels, Timo Scheider und Joachim Winkelhock im Opel Team Holzer, Manuel Reuter und Yves Olivier im Opel Team Phoenix, Alain Menu und Hubert Haupt im Opel Euroteam sowie Privatier Peter Mamerow - nicht an die bei Testfahrten an gleicher Stelle erzielten Rundenzeiten anknüpfen können. "Wir waren nicht in der Lage, die Reifen zu nutzen und auf Betriebstemperatur zu bringen, stattdessen sammelten wir Gummiabrieb auf, den wir auch nicht wieder los wurden. Das lag nicht am Reifen selbst, sondern am Auto und der Abstimmung. Zum Rennen hin haben wir uns zwar verbessert, doch die Leistung entspricht keineswegs unseren Ansprüchen."

Sportchef Strycek kann bei der Ursachenforschung auf eine breite Unterstützung aufbauen. "Alle Teams, Fahrer und Techniker sind hochmotiviert und ziehen an einem Strang. Auch aus dem Hause Opel, speziell aus dem Internationalen Technischen Entwicklungszentrum, sowie von Dunlop erhalten wir wertvolle Unterstützung. Dafür sind wir sehr dankbar. Es ist toll, dass alle - auch unsere Fans - hinter uns stehen."

Timo Scheider: 76 Kilometer bis zum "Ring"
Mit vorsichtiger Zuversicht blickt Opel-Junior Timo Scheider auf den Nürburgring-Auftritt. Gerade einmal 76 Kilometer liegen zwischen seinem Wohnort Braubach und der Eifelstrecke. "Ich kenne den Nürburgring von Kindesbeinen an, als mein Vater noch Rennen fuhr. Auf der Nürburgring-Kartbahn habe ich meine ersten Erfolge erzielt, auf dem Nürburgring mein erstes Formel-3-Rennen gewonnen." Der 22-jährige Timo Scheider, Formel-3-Vizemeister von 1997, hält den Grand-Prix-Kurs für eine anspruchsvolle und schnelle Strecke. "Die Dunlop-Kehre ist eine Schlüsselstelle, weil man den optimalen Schwung für das Bergaufstück mitnehmen muss. In dieser Passage darf man sich keinen Fehler erlauben." Und weiter: "Es gibt drei gute Überholmöglichkeiten, vor dem Castrol-S, dem Veedol-Z und vor der Dunlop-Kehre."

Räderwechsel in 7,931 Sekunden
Stolz ist Timo Scheider, der mit Lebensgefährtin Yasmin Rubatto verlobt ist, auf sein Opel Team Holzer. "Wie meine Jungs mich beim Pflichtboxenstopp in Hockenheim in Rekordzeit abgefertigt haben, war einfach sensationell. Dabei kam mir die Zeit ewig vor." 7,931 Sekunden ergab die offizielle Zeitmessung. "Das Üben hat sich gelohnt. Auch ich war extrem konzentriert, um keinen Fehler zu machen, punktgenau anzuhalten und beim Anfahren das Auto nicht abzuwürgen", erzählt Timo Scheider.

Nicht nur für den Opel-Junior bedeutet das Eifelrennen ein Heimspiel, sondern auch für das im Gewerbepark Nürburgring ansässige Opel Team Phoenix. Beim letzten Nürburgring-Rennen im Herbst gewann Phoenix-Pilot Manuel Reuter beide Rennen. "Wir arbeiten extrem hart und tun alles, um schon bald wieder an diese Erfolge anzuknüpfen", gibt sich der gebürtige Mainzer hoch motiviert und kämpferisch.

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