Paddelnde Piloten und kreative Konstrukteure | DTM.com | Die offizielle Webseite
2006-09-02 11:53:18

Paddelnde Piloten und kreative Konstrukteure

Paddelnde Piloten und kreative Konstrukteure

Neoprenanzug statt Rennoverall, Matrosenmütze statt Integralhelm, Pappboot statt Rennwagen. Die Audi-Piloten wurden am Freitagabend in Zandvoort zu Kapitänen, den Mechanikern sei Dank. Alle Audi-Teams hatten sich der 1. Dutzendteich Challenge gestellt und gezeigt, dass sie auch bei einer Konstrukteurswertung in der Schifffahrt ganz weit vorne landen würden. Das Rennen fand wegen zu vieler Blaualgen im Dutzendteich nicht wie geplant vergangenen Monat am Norisring statt und wurde jetzt in einem Teich hinter der „Audi S-Bocht“ nachgeholt. Einige hundert Fans amüsierten sich prächtig mitten in den Dünen an der Nordseeküste, und Audi Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich lobte alle Beteiligten: „Die Fahrer wissen, was sie den Mechanikern schulden und haben sich dafür richtig reingehängt.“ Die Preise gingen nämlich nicht an die paddelnden Piloten, sondern an die kreativen Konstrukteure.

Martin Tomczyk gewann in einem packenden Entscheidungsrennen gegen Pierre Kaffer. Beim Besteigen seines Kajaks ertönte für Tomczyk „I bin a bayrisches Cowgirl“ – von Nickis heimatlichen Klängen offenbar höchst motiviert, ruderte der Oberbayer dann beherzt los, konnte sich nach der Wende von Kaffer absetzen und erreichte als Sieger das Ufer des Weihers. Seine Mechaniker vom Sport Team Abt Sportsline gewannen damit eine VIP-Reise zum DTM Rennen in Barcelona (22. – 24. September). Kaffers Schiffbauer vom Sport Team Phoenix dürfen in der Audi-Lounge des FC Bayern München ein Bundesliga-Spiel verfolgen.

Auch im kleinen Finale um Platz drei behielt das Sport Team Abt Sportsline die Oberhand, Mattias Ekström konnte sich gegen Christian Abt durchsetzen. Die eigenwillige Aerodynamik von Abts Playboy-Boot könnte dabei den Ausschlag gegeben haben. In den Vorläufen zeigte sich bereits, dass die Kräfteverhältnisse auf den DTM Kursen im Wasser nicht viel zählen. Tom Kristensen, Drittplatzierter der Fahrerwertung, ging bereits nach wenigen Metern baden und musste das Ufer schwimmend erreichen. Außer ihm kenterte allerdings kein Kapitän, und Dr. Wolfgang Ullrich stellte zufrieden und mit einem Augenzwinkern fest: „Unsere Techniker haben heute wieder einmal gezeigt, dass viele Wege zum Ziel führen.“

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