Paffett greift wieder in den Spitzenkampf ein | DTM
2004-06-27 17:00:31

Paffett greift wieder in den Spitzenkampf ein

Paffett greift wieder in den Spitzenkampf ein

Der Sieger des diesjährigen DTM-Auftaktrennens am Hockenheimring hat wieder zugeschlagen. Vor der Rekordkulisse von 132.000 Zuschauern gewann der Brite Gary Paffett in der AMG-Mercedes C-Klasse souverän den fünften Lauf der DTM auf dem Norisring in Nürnberg. Der 23-Jährige verwies seinen Markenkollegen und Vorjahressieger Christijan Albers nach 72 Rennrunden auf dem 2,3 Kilometer langen Kurs auf Platz zwei. Dritter in der Hitzeschlacht wurde Bernd Schneider (AMG-Mercedes C-Klasse). Dahinter sicherte sich Audi die nächsten drei Positionen. Der Schwede Mattias Ekström (Audi A4 DTM) erkämpfte sich trotz seines neunten Startplatzes am Ende nicht nur Position vier, sondern auch wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft. Martin Tomczyk und Tom Kristensen komplettierten das Audi-Trio. Weitere Punkte ernteten die beiden Opel-Piloten Peter Dumbreck und Manuel Reuter auf den Plätzen sieben und acht.

Besonderes Pech hatten Jean Alesi (AMG-Mercedes C-Klasse) und Timo Scheider (Opel Vectra GTS V8). Pole-Sitter Alesi verbremste sich, auf Position drei liegend, und rutschte in die Reifenstapel. Er beendete das Rennen als Zehnter. Schlimmer traf es Timo Scheider: Wie Alesi auf Punktekurs unterwegs, beendete ein Defekt an der Kardanwelle sein von Platz fünf gestartetes Rennen.

Vor dem nächsten Meisterschaftslauf am 1. August auf dem Nürburgring führt „Halbzeitmeister“ Christijan Albers mit 42 Punkten die Gesamtwertung an. Nur drei Punkte dahinter folgt Mattias Ekström vor dem Norisring-Sieger Gary Paffett (25 Punkte), der damit den Anschluss an die Spitze zurückholte.

Gary Paffett (1. Platz, AMG-Mercedes C-Klasse): „Es war ein großartiges Rennen mit einem guten Start für mich. Ich habe versucht, heute nicht zu hart zu pushen, um die Bremsen und Reifen nicht übermäßig zu belasten. Mein Auto war exzellent. Es gab keinerlei Probleme, obwohl ich einmal ausgangs der Schikane ziemlich hart angeschlagen bin.“

Mattias Ekström (4. Platz, Audi A4 DTM): „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Denn als ich heute Morgen aufgewacht bin, rechnete ich nicht damit, am Ende des Rennens nur drei Punkte in der Meisterschaftswertung auf Christijan zu verlieren. Mein erster Boxenstopp war nicht so gut. Abgesehen davon holten wir das best mögliche aus dem Auto heraus. Ich freue mich auf die nächsten Rennen, die dem Audi A4 von der Streckencharakteristik auch wieder besser liegen sollten.“

Peter Dumbreck (7. Platz, Opel Vectra GTS V8): „Ich hatte einen sehr guten Start und musste ein gewisses Risiko eingehen, um nach vorne zu kommen. Deswegen habe ich die Linie auf der Außenbahn gewählt. Im Verlauf der ersten Runde steckte ich dann doch etwas zurück, um die Reifen und die Bremsen nicht zu stark zu belasten. Unser Speed war besonders auf neuen Reifen absolut okay. Das Rennen war aber auch eine Materialschlacht: Ich habe speziell mit den Bremsen schwer zu kämpfen gehabt.“

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich: „Wir haben aus den Ergebnissen des Qualifyings das Optimum herausgeholt. Ohne das Pech von Christian Abt mit einer defekten Kardanwelle hätten wir sogar ein Audi-Quartett in den Punkten gehabt. So gesehen haben wir ein akzeptables Ergebnis vor dieser großartigen Kulisse geholt. Mattias Ekström konnte sich mit dem vierten Platz wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft sichern. Deshalb kann ich positiv zurück und optimistisch in die Zukunft blicken.”

Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: „Mit dem Ergebnis bin ich natürlich hoch zufrieden. Gratulation an die HWA-Mannschaft und unsere Fahrer. Wir sind aber realistisch an die Sache rangegangen: Siege zu erwarten, ist nicht unser Stil. Wir behalten immer den Respekt vor der Aufgabe. Schade, dass Jean Alesi seinen Podiumsplatz verloren hat. Insgesamt war es ein großartiges Rennwochenende vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse.”

Opel-Sportchef Volker Strycek: „Wir sind froh, dass noch zwei Autos mit Peter Dumbreck und Manuel Reuter in die Punkte gefahren sind. Davon abgesehen war es ein Rennen zum Vergessen: Heinz-Harald Frentzen hat bei seinem Dreher seinen Markenkollegen Marcel Fässler mit ins Aus gerissen. Zwei Autos haben wir mit technischem Defekt verloren. Besonders schade war der Kardanwellenschaden für Timo Scheider, der mit gutem Speed und einer guten Strategie auf einem sicheren vierten Platz unterwegs war. Ansonsten war die Veranstaltung hier am Norisring klasse – und die Zuschauer waren Weltklasse.”

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