Phoenix und die verregnete Eifel | DTM
2000-08-20 18:42:46

Phoenix und die verregnete Eifel

Beim Heimrennen auf dem Nürburgring hatte das Opel Team Phoenix mehr erwartet als die beiden fünften Plätze von Manuel Reuter. Teamchef Ernst Moser beschäftigte nicht nur die Wetterkapriolen der Eifel, sondern vielmehr die Suche nach den Gründen für die schlechte Regen-Vorstellung der Opel V8 Coupé.

Manuel Reuter zweimal Fünfter, Michael Bartels einmal 14. und einmal Zehnter – die Bilanz des Opel Team Phoenix in den beiden DTM-Rennen auf dem Nürburgring. Ein Wochenende zum Vergessen? "Die Rennen haben Fragen aufgeworfen – Fragen, auf die wir schleunigst Antworten finden müssen. Deshalb war das kein Wochenende zum Vergessen", philosophierte Teamchef Ernst Moser in der angemieteten VIP-Lounge oberhalb der Boxen und genehmigte sich ein kühles Bier.

Die wichtigste Frage: "Warum bringt unser Auto im Regen so eine schlechte Performance?" Es könne ja nicht nur am Set-up liegen, mutmaßte Moser, dass man unter den Witterungsbedingungen, wie sie diesmal am Nürburgring herrschten, die Pace der Mercedes-Benz CLK nicht mitzugehen imstande war. "Irgendwas machen wir falsch bei dem Versuch, den Reifen im Regen zum Funktionieren zu bringen", grübelte der Phoenix-Chef. Und fügte hinzu: "Damit will ich ausdrücklich sagen, dass es nicht am Reifen liegt."

Phoenix ist in Meuspath, gewissermaßen einen Steinwurf vom Nürburgring entfernt, beheimatet. "Natürlich hatten wir für unser Heimrennen bessere Resultate erwartet", räumte Ernst Moser ein, der bei AMG und Zakspeed in Diensten stand, bevor er 1999 sein eigenes Team gründete. Den gut 100 geladenen Gästen wollte er in der Eifel was Besonderes bieten – doch dieses Vorhaben fiel sprichwörtlich ins Wasser.

Der Nürburgring – für das Phoenix-Team Haus-, aber "keineswegs Lieblingsstrecke", wie Moser betont. Das liebe Wetter hat Schuld. Dabei müsste sich das Lokalteam doch mit den meteorologischen Eigenheiten der launigen Eifel arrangiert haben. "Es ist fast wie ein Fluch", meinte Moser. "Im letzten Jahr fuhren wir in der STW mit Allradantrieb – und kurz vor dem Start kam die Sonne raus. Diesmal hatten wir uns keinen Regen gewünscht."

Aber diesen "Fluch", zeigte sich Ernst Moser gleich wieder kämpferisch, "werden wir auch noch brechen". Doch zuerst gilt es, Fragen zu beantworten. "Und wir werden die Antworten finden, verlassen Sie sich drauf", sprach Moser und verschwand in die noch am Nürburgring anberaumte Technik-Meeting bei Opel. Draußen regnete es immer noch.

Berichte vom Rennen:
Vorteil Mercedes-Benz
Phoenix und die verregnete Eifel
War das eine Vorentscheidung?
Opel stand im Regen
Runde für Runde 2. Rennen
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