Pole Position für Laurent Aiello | DTM
2002-04-20 15:43:02

Pole Position für Laurent Aiello

Die Zeit des Pokerns ist in der DTM endgültig vorbei: Beim ersten Zeittraining der neuen Saison auf dem Hockenheimring sicherte sich der Franzose Laurent Aiello (Abt-Audi) in 57,528 Sekunden die Bestzeit. Dabei lieferte das Team Abt Sportsline eine eindrucksvolle Mannschaftsleistung ab: Die fünf eingesetzten Abt-Audi TT-R belegten die Plätze eins bis drei sowie fünf und sechs. Einzig Opel-Pilot Manuel Reuter gelang es mit seinem Opel Astra V8 Coupé wenige Minuten vor Trainingsende, in die Audi-Phalanx einzubrechen – er holte sich Startplatz vier.

Zu Beginn des Trainings war es der amtierende Meister Bernd Schneider (Mercedes-Benz), der in 58,083 Sekunden früh die Bestzeit markierte. Doch kurz darauf unterbot ein Audi-Fahrer nach dem anderen diese Zeit: Erst Mattias Ekström (58,046), dann Christian Abt (58,033), Karl Wendlinger (57,845), Martin Tomczyk (57,700) und schließlich Laurent Aiello (57,528).

„Wir haben ein sehr gutes Auto und sind speziell hier in Hockenheim sehr gut aussortiert“, sagte Laurent Aiello nach dem Zeittraining. „Unser Team ist sehr gut auf dieses Jahr vorbereitet und darauf eingestellt, um die Meisterschaft zu kämpfen.“ Der frühere Formel-1-Pilot Karl Wendlinger, Aiellos neuer DTM-Teamkollege, zeigte sich als Drittschnellster ebenfalls zufrieden: „Das Team hat das Auto im Winter in die richtige Richtung weiter entwickelt.“ Sein Teamchef Hans-Jürgen Abt anerkennend: „Toll. Karl ist neu dabei und steht gleich auf Platz drei. Menschlich und sportlich ein toller Typ.“ Martin Tomczyk: „Ich habe wenig testen können, aber Laurent Aiello und Christian Abt haben eine hervorragende Basis-Abstimmung erarbeitet, das uns nun allen zugute kommt.“ Hans-Jürgen Abt: „Niemand wusste vor dem Qualifying, wo er genau steht. Aber wir haben ein gutes Paket: Das Auto funktioniert hier in Hockenheim hervorragend, und die Fahrer haben keinen einzigen Fehler gemacht.“

Opel-Pilot Manuel Reuter war schon nach den Tests am Freitag von seinem neuen Opel Astra V8 Coupé überzeugt. Reuter: „Wir alle bei Opel haben im Winter hart gearbeitet. Nun können wir endlich das Ergebnis sehen: Das Opel Coupé hat die Performance, um vorne mitzufahren. Ich bin mir sicher, dass es in diesem Jahr eine super spannende Meisterschaft geben wird. Vielen von uns ist nach dem ersten Zeittraining der Saison 2002 ein großer Stein vom Herzen gefallen.“ So sieht es auch Opel-Sportchef Volker Strycek: „Jetzt fühle ich mich deutlich wohler. Wir sind heute mit unserem neuen Auto gut in die neue Saison gestartet.“ Denn mit Timo Scheider (Platz acht) und Alain Menu (Platz zehn) waren gleich zwei weitere Opel-Piloten unter die ersten Zehn gefahren.

Titelverteidiger Bernd Schneider musste sich als bester Pilot eines Mercedes-Benz CLK-DTM mit Rang sieben zufrieden geben: „Bei mir lag es vor allem am letzten Sektor. Ich habe irrsinnig gekämpft, aber es hat nicht hingehauen. Mein Auto war perfekt, deswegen bin ich bin von meiner eigenen Leistung enttäuscht. Ich bin aber überzeugt, dass wir eine gute Abstimmung für das Rennen haben.“ Auch Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug hat das Rennen nicht abgeschrieben: „Von den zwölf schnellsten Fahrern hat fast jeder im Rennen eine Chance, wenn er gut startet. Die ersten 14 Fahrer sind in einer Sekunde, und zwischen Platz fünf und 21 liegt ebenfalls nicht mal eine Sekunde.“ Jean Alesi, im vergangenen Jahr noch in der Formel 1 unterwegs und in diesem Jahr prominenter Neuzugang bei Mercedes-Benz, kam im Zeittraining auf den 14. Rang. Dazu Norbert Haug: „Das war so schlecht nicht, was Jean heute gezeigt hat, aber er wollte vermutlich etwas zu viel. Trotz einiger Drifts hat er gute Sektorenzeiten erzielt. Jean ist ein ausgezeichneter Racer und wird sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit besser in der DTM zurecht finden.“

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