„Pool Position“ für Christian Abt in Zandvoort | DTM.com | Die offizielle Webseite
2006-08-31 22:45:17

„Pool Position“ für Christian Abt in Zandvoort

„Pool Position“ für Christian Abt in Zandvoort

Nach dem kreativen Teil folgt nun der Praxistest: Am Freitagabend stechen die Audi DTM-Stars bei der "1. Audi Dutzendteich Challenge" in Zandvoort (Niederlande) mit zehn so genannten "Paper Boats" in See, die von ihren Mechaniker-Crews liebevoll in Handarbeit aus Pappe gefertigt wurden. Die "Pool Position" hat dabei Christian Abt, dessen Boot "Bunny 1" am Norisring von einer Fachjury zum kreativsten Boot des wohl "verrücktesten Rennens des Jahres" gekürt worden war.

Ursprünglich sollte das kuriose Bootsrennen in Nürnberg ausgetragen werden. Giftige Blaualgen im Dutzendteich verhinderten jedoch die Durchführung des Wettbewerbs, der nun im Rahmen des DTM-Rennens in Zandvoort nachgeholt wird – mit Rücksicht auf die Gesundheit der Audi Werksfahrer allerdings nicht in der zurzeit sehr unruhigen Nordsee, sondern auf einem Teich direkt hinter der "Audi S Bocht" an der 4,307 Kilometer langen Rennstrecke.

Die Startaufstellung für die beiden Vorläufe wurde bereits am Norisring ermittelt. Entscheidend war dabei die Kreativität der Boote, die von den Audi Sport Teams Abt Sportsline, Phoenix und Rosberg sowie des Audi Kundenteams Futurecom TME gebaut wurden. Unzählige Stunden Freizeit investierten die Mechaniker, die nun auch den Lohn ernten dürfen: Bei der Siegerehrung werden ausnahmsweise nicht die Audi Werksfahrer im Mittelpunkt stehen, sondern die Mechaniker-Crews, denen wertvolle Preise als Lohn für ihre Fleißarbeit winken – darunter VIP-Tickets zu einem Heimspiel des Audi Partners FC Bayern München.

Schon die Ermittlung der Startaufstellung war ein Ereignis, das im DTM-Fahrerlager für viel Furore und zahlreiche Lacher sorgte. Teil zwei verspricht noch spektakulärer zu werden, zumal einige der aus Pappe gefertigten Boote noch nie geschwommen sind. "Ich bin froh, wenn ich nicht untergehe", scherzt Tom Kristensen, der verrückte Renneinsätze durchaus gewohnt ist: Am vergangen Wochenende gewann er in seiner dänischen Heimat ein 24-Stunden-Rennen für Mountain-Bikes!

Der Däne muss sich eigentlich keine allzu großen Sorgen machen: Die Boote des Audi Sport Team Abt Sportsline starten bei den beiden Vorläufen jeweils von den letzten Startpositionen, weil sie der Jury nicht kreativ genug erschienen. Sie gelten jedoch aufgrund ihrer schlanken Bauweise als absolute Top-Favoriten auf den Sieg. Timo Scheider vom Audi Sport Team Rosberg hat allerdings bereits angekündigt, seine Position zur Not mit Hilfe der Paddel verteidigen zu wollen. Seinem Teamchef Arno Zensen wäre ein Rennen auf der Nordsee lieber gewesen: "Da hätten unsere Konstruktionen mit ihren drei Schwimmkörpern die besten Chancen gehabt."

Beim Audi Sport Team Phoenix ist man optimistisch, die Pole Positions in den beiden Vorläufen in Siege ummünzen zu können. "Mein Sohn hat Testfahrten in einem Swimming-Pool absolviert, alles lief gut", so Teammanager Frank Lynn.

Noch offen ist, wer beim Kundenteam Futurecom TME mit "Antje" in See sticht. Mit Nicolas Kiesa und Lokalmatador Jeroen Bleekemolen, der in Zandvoort das Audi A4 DTM Renntaxi pilotiert und auf dem Teich hinter der "Audi S Bocht" einen Heimvorteil haben könnte, hat das Team gleich zwei Asse im Ärmel.

Die "1. Audi Dutzendteich Challenge" in Zandvoort beginnt am Freitag um 19 Uhr mit den beiden Vorläufen, an denen je fünf Boote teilnehmen. Die Sieger bestreiten das Finale, die jeweils Zweitplatzierten das "kleine" Finale um Platz drei und vier. Der Weg zum See hinter der "Audi S Bocht" ist ausgeschildert.

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