Rückspiegel: AMG feierte seine Sternstunde über den Wolken | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-06-08 15:45:00

Rückspiegel: AMG feierte seine Sternstunde über den Wolken

Rückspiegel: AMG feierte seine Sternstunde über den Wolken

Den Hungaroring verbindet der geneigte Motorsport-Enthusiast zunächst einmal mit der Formel 1. Aber auch die Tourenwagen haben in der Nähe der Hauptstadt der Magyaren ihre Bremsspuren hinterlassen. Vor 29 Jahren war die „alte“ DTM schon einmal zu Gast in Budapest. DTM.com wirft einen Blick zurück auf die damaligen Ereignisse.

Am 18. September 1988 wurden noch zwei Wertungsläufe ausgetragen. Es waren 34 Fahrer am Start, darunter 16 in einem BMW-Rennwagen. Von Anfang an gab das Mercedes-AMG-Team in Ungarn den Ton an. Die im eleganten schwarz gewandeten Boliden von Motorrad-Weltmeister Johnny Cecotto und Neuverpflichtung Kurt Thiim bildeten nach dem Training die erste Startreihe, was in Budapest wichtiger ist als anderswo. „Endlich stehen wir da, wo wir hinwollten“, freute sich Firmenchef Hans Werner Aufrecht, der seit 1986 auch Vorsitzender des DTM-Rechteinhabers und -vermarkters ITR war.

Hier kriegt man ja einen Drehwurm. Ich frage mich, warum die Ungarn die Strecke im Maßstab eins zu zwei gebaut habenArmin Hahne

Andere waren weniger glücklich. „Hier kriegt man ja einen Drehwurm. Ich frage mich, warum die Ungarn die Strecke im Maßstab eins zu zwei gebaut haben“, schimpfte Armin Hahne. Nach zuvor sechs Ford-Siegen in Folge – jeweils drei von Hahne und Klaus Ludwig – war der Sierra Cosworth erstmals mit einem verkleinerten Luftmengenbegrenzer unterwegs. Das hatte Auswirkungen, allerdings negative. Tabellenführer Ludwig startete von Position 18 einen aussichtslosen Kampf. Weil ein Mechaniker die Schelle eines Wasserschlauches nicht richtig befestigt hatte, schied Ludwig aufgrund eines Risses im Motorblock aus. Er reiste stocksauer und ohne Punkte ab.

Johnny Cecotto hingegen feierte in seinem Mercedes 190E 2.3-16 in Budapest einen Doppelsieg. Die Podiumsplätze in Ungarn hinter Cecotto machten jeweils Kurt Thiim und Klaus Niedwiedz unter sich aus. Im ersten Lauf landete Cecottos Teamkollege Thiim auf Rang zwei, im zweiten Lauf dreht Ford-Pilot Niedzwiedz den Spieß um. AMG feierte seine Sternstunde über den Wolken auf dem Rückweg im Privatflugzeug von Mercedes-AMG-Pilot und Unternehmer Heiner Weiss. „So könnte es immer sein“, wünschte sich Teammanager Hans Heyer.

Markus Oestreich war in beiden Rennen jeweils als Vierter bester BMW-Pilot und übernahm dadurch vor 25.000 Zuschauern die Führung in der Gesamtwertung. Nach der vorletzten Station in der DTM-Saison 1988 hatte „Oese“ die Pole Position im Tableau inne. Ludwig, Hahne (beide Ford) und Roland Asch (Mercedes) waren vor den letzten Rennen in Hockenheim in Lauerstellung. Durch eine Kollision im ersten Hockenheim-Rennen verspielte Oestreich aber auch seine exzellente Ausgangslage und den Titel, der in diesem Jahr an Ludwig ging.

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