Rast kriegt dank Müller und Rockenfeller die Kurve | DTM
2018-09-22 17:30:00

Rast kriegt dank Müller und Rockenfeller die Kurve

Rast kriegt dank Müller und Rockenfeller die Kurve

Den Pokal für den Erstplatzierten mit dem gewaltigen Bullen als Sockelfigur bekam in Spielberg René Rast. Die Audi-Markenkollegen Mike Rockenfeller und Nico Müller erhielten dafür blumige Worte aus dem Munde des Rennsiegers am Samstag am Red Bull Ring. „Ich bin zwar happy. Aber es war kein richtiger Sieg. Mike und Nico sind ein exzellentes Rennen gefahren und Mike hätte heute den Sieg verdient gehabt. Im Sinne der Meisterschaft haben sie mich dann in den beiden letzten Kurven vorbeigelassen. Das ist natürlich gut für die Gesamtwertung. Das zeichnet Teamarbeit aus. Wir versuchen, die Meisterschaft möglichst lange offenzuhalten“, sagte Rast. Mit seinem dritten Sieg in Folge nach der maximal möglichen Punkteausbeute am Nürburgring wahrte der Titelverteidiger in Österreich seine Chancen. Bei noch drei ausstehenden Rennen ist der Rückstand zu den beiden Mercedes-AMG-Piloten auf 42 (Paul Di Resta) beziehungsweise 33 Punkte (Gary Paffett) geschrumpft.

Die Jubelgeste von Rast auf dem Podium fiel dezent aus. Sogar sein übliches breites Grinsen wirkte leicht verkrampft. In der Eifel hatte er vor zwei Wochen die Konkurrenz noch in Grund und Boden gefahren, in seiner österreichischen Wahlheimat profitierte er ganz stark vom Teamplay seiner Markenkollegen. „Nach dem Nürburgring brauchte uns keiner was zu sagen. Bis jetzt konnten wir alle zeigen, was wir können. Wir sind aber jetzt am Ende der Saison, es geht um alles. Jeder Punkt zählt. Wir wären dumm, wenn wir das heute nicht gemacht hätten. In dem Jahr, als ich Meister wurde, hat mich Timo Scheider in Zandvoort mal abgeschirmt. Er hat mich nicht attackiert. Vorbeigelassen hat mich in dem Jahr keiner. Das ist aber auch situationsbedingt. Ich muss aber auch sagen, so ist der René, so sind alle Rennfahrer, so willst du nicht gewinnen. Das gehört aber dazu“, sagte „Rocky“, der nach dem Saisonauftakt in Hockenheim seinen zweiten Podiumsplatz erzielte. Bereits im vergangenen Jahr war Rockenfeller in Spielberg am Sonntag Zweiter geworden. „Zweimal Zweiter in einer Saison, ist dennoch viel zu wenig.“

Und der smarte Nico Müller, der sowohl auf als auch abseits der Strecke keinem Zweikampf aus dem Weg geht, ergänzte: „René hat sich durch Top-Leistungen in diese Ausgangslage gebracht. Wir konnten da in dieser Saison nicht mithalten. Die Situation in der letzten Kurve kannst du nicht planen. Da kommt keiner auf die Idee, so ein Szenario vorher durchzuspielen. Er ist der einzige, der von uns noch die Chance auf den Titel hat. Da tut es wirklich nicht weh, die eigenen Interessen auch mal etwas hinten anzustellen. Mike und ich haben gut mitgedacht, das spricht für gutes Teamwork. Dafür müssen wir uns nicht verstecken.“

Bei aller Diskussion um das freiwillige Geleit der Audi-Kollegen beim Rennfinale wurde die Leistung des drittplatzierten Schweizers beinahe übersehen. Denn Müller stand in Spielberg zum dritten Mal in Folge auf dem Podium. „Ich fühle mich hier in den Bergen sehr wohl, die Strecke liegt mir, sie hat viele flüssige Ecken, an denen man die Arschbacken zusammenkneifen muss. Das Auto war eigentlich auch im Regen sehr gut. Ich habe es aber im Qualifying verbockt. Da bin ich auf meiner besten Runde durch den Kies geackert. Deshalb bin ich im Grid nur auf Platz zwölf rausgekommen. Ich bin sehr happy mit Platz drei.“

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