Red Bull Ring Nachlese Teil 1 | DTM.com | Die offizielle Webseite
2012-06-04 18:00:00

Red Bull Ring Nachlese Teil 1

Red Bull Ring Nachlese Teil 1

Der vierte DTM-Lauf der Saison 2012 auf dem Red Bull Ring wird als eines der spannendsten Rennen in die Geschichte der populärsten internationalen Tourenwagenserie eingehen. Vor der malerischen Kulisse der Steiermark und 48.500 begeisterten Zuschauern errang Edoardo Mortara für Audi seinen ersten DTM-Sieg. Über die Distanz von über 200 Kilometern setzte sich der Italiener gegen Martin Tomczyk (BMW) und Gary Paffett (Mercedes-Benz) durch, die das Podium komplettierten. DTM.com hat die Tops & Flops aus Spielberg zusammengestellt.

Der Mann des Qualifyings: Joey Hand
Endlich scheint bei dem quirligen US-Amerikaner in Diensten von BMW der Knoten geplatzt zu sein. Im Qualifying auf dem Red Bull Ring fuhr der 33-Jährige sensationell auf Platz fünf – die Runde der letzten vier verfehlte er dabei nur um 1,1 Hundertstelsekunden. Seine Platzierungen bei der Zeitenjagd bei den ersten drei Rennen waren die Positionen 15, 14 und 13. Im Rennen auf dem Red Bull Ring konnte Hand die Pace nicht ganz mitgehen, errang aber als Neunter immerhin seine ersten zwei Zähler für die Fahrerwertung.

Der Mann des Rennens: Edoardo Mortara
Die Pole-Position am Samstag war schon fast eine kleine Sensation für den schnellen Italiener aus dem Rosberg-Team. Dass er jedoch am Sonntag bei dem längsten DTM-Rennen aller Zeiten dem starken Druck standhalten würde, damit hatte kaum jemand gerechnet. Mortara hat alle Kritiker Lügen gestraft und sich im Verlauf der 47 Runden weder von Tomczyks noch Paffetts Attacken unter Druck setzen lassen und verdient seinen viel umjubelten ersten Sieg gefeiert.

Die stärkste Aufholjagd: Timo Scheider
Nach einem enttäuschenden 16. Startplatz im Qualifying drehte der zweifache DTM-Champion Timo Scheider (Audi) im Rennen mächtig auf und arbeitete sich bis auf Platz sechs nach vorne. Und das, obwohl er in der Anfangsphase nach einer Kollision mit Augusto Farfus (BMW) ins Kiesbett rutschte und dem Feld hinterherhetzen musste. „Das war unter dem Strich ein sensationelles Rennen“, sagte Scheider. „Ich hatte noch nie in diesem Jahr so ein gutes Auto.“

Der Verlierer des Rennens: Bruno Spengler
Mit Startplatz sechs war Bruno Spengler (BMW) auf dem besten Weg, nach den Rennen auf dem Lausitzring und in Brands Hatch erneut satte Punkteeinzufahren. Daraus wurde aber nichts. Bereits nach einer Kollision in der zweiten Kurve war sein DTM M3 so weit in Mitleidenschaft gezogen, dass er keine Chance mehr hatte, die Spitze anzugreifen. Nach 33 Runden musste Spengler schließlich enttäuscht aufgeben.

Der Profiteur: Gary Paffett
„Das war mein schlechtestes Saisonrennen und ich habe trotzdem auf dem Podium gestanden“, scherzte Gary Paffett (Mercedes-Benz) bei der Pressekonferenz nach dem Rennen. In der Tat ist Rang drei sein schlechtestes Ergebnis – nach zwei Siegen und einem zweiten Platz aus den Rennen des ersten Saisondrittels. Jedoch gab es für den Briten in Spielberg keinen Grund, unnötig Risiko einzugehen. Verglichen mit seinen Mitstreitern ist er in dieser Saison eine absolute Konstante. Nur Jamie Green (Mercedes-Benz) und Mattias Ekström (Audi) konnten ebenfalls in allen Rennen punkten – aber bei weitem nicht so eindrucksvoll.

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