Rennen 2014: Hinten kracht es – vorne siegt Wittmann | DTM.com | Die offizielle Webseite
2015-09-18 14:00:00

Rennen 2014: Hinten kracht es – vorne siegt Wittmann

  • Wittmann entschied nicht nur den Start...
  • ...sondern auch das Rennen für sich

In der Vorsaison endete der viertletzte DTM-Renntermin des Jahres mit einer kleinen Vorentscheidung. Denn auch auf dem Nürburgring war es wieder einmal Marco Wittmann, der in seinem zweiten DTM-Jahr als Erster abgewunken wurde. Für den BMW-Piloten war es der zweite Sieg in Folge – Wittmann stand zwei Wochen zuvor auch in Spielberg ganz oben auf dem Podest – und der vierte des Jahres 2014. Da seine ärgsten Verfolger Mattias Ekström und Bruno Spengler in der Eifel leer ausgingen, war der Titel für den jungen Franken bei nun 64 Punkten Vorsprung praktisch unter Dach und Fach.

Wittmann hatte den Grundstein zum erneuten Triumph im Qualifying gelegt. Dort hatte er sich die Pole-Position gesichert, konnte diese durch einen guten Start verteidigen und fuhr nach 49 Runden unbeschadet über die Ziellinie. „Ich bin stolz auf unsere Leistung“, sagte Wittmann. „Ich konnte mich sofort entscheidend absetzen und mir alles gut einteilen. Ich hatte freie Fahrt, dann wird es natürlich alles etwas leichter.“ Davon konnten einige seiner Fahrerkollegen nur träumen. Besonders in der Anfangsphase des Rennens ging es teilweise extrem wild zu – zahlreiche Ausfälle waren die Folge.

So gerieten direkt nach dem Start Miguel Molina und Jamie Green aneinander – für den Spanier hatte das Gerangel Konsequenzen. Das Rennen war für ihn wenig später beendet. Zudem kollidierte Mattias Ekström in der ersten Runde mit Timo Glock. Der Schwede, der als bester Wittmann-Verfolger in der Gesamtwertung von Rang 22 gestartet war, musste seinen Audi mit Schäden am Heck abstellen. Nur sechs Runden später kam für seine Markenkollegen Timo Scheider und Nico Müller das Aus. Scheider wurde beim Anbremsen der ersten Kurve von Mercedes-Benz-Pilot Robert Wickens am Heck berührt und rauschte dadurch in Müllers Wagen. Scheider rollte in die Box, Müller stellte seinen RS5 DTM am Streckenrand ab.

Während es hinten teils ordentlich zur Sache ging, drehte Wittmann an der Spitze unbeirrt seine Runden. Schnell hatte er zum Verfolger Mike Rockenfeller eine Zwei-Sekunden-Lücke gerissen und befand sich somit außerhalb des DRS-Fensters. Bis auf vier Sekunden baute der junge Franke seinen Vorsprung aus und feierte, trotz eines kleinen Verbremsers in der Schikane, einen ungefährdeten Sieg. Das musste auch Rockenfeller neidlos anerkennen: „Er war die ganze Zeit schneller, er hat es kontrolliert.“ Auf den dritten Rang fuhr Edoardo Mortara, der zusammen mit Rockenfeller, trotz der vielen Audi-Ausfälle, für seinen Hersteller ein versöhnliches Ergebnis herausfuhr.

Die Mercedes-Benz verfehlten das Podium knapp, lieferten mannschaftlich gesehen mit fünf Autos unter den besten zehn aber eine starke Leistung ab. Paul Di Resta, Daniel Juncadella und Christian Vietroris belegten die Ränge vier bis sechs, Robert Wickens und Pascal Wehrlein die Plätze neun und zehn. Zwei Positionen hinter Wehrlein passierte Bruno Spengler die Ziellinie und hatte damit alle Chancen auf den Titel eingebüßt.

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