Rockenfeller macht Riesensatz | DTM.com | Die offizielle Webseite
2017-08-20 18:30:00

Rockenfeller macht Riesensatz

Rockenfeller macht Riesensatz

Nach dem Dreifach-Erfolg von BMW am Samstag, standen tags darauf in Zandvoort drei Audi-Fahrer auf dem Podium, letztlich gab es sogar einen Vierfach-Erfolg für die Ingolstädter. Mike Rockenfeller feierte im Rennen am Sonntag den ersten Saisonsieg vor Loïc Duval, Mattias Ekström und Nico Müller. Bei Mercedes-AMG hingegen war das ganze Wochenende über Sand im Getriebe an der niederländischen Nordseeküste. „Rocky“ machte durch seinen ersten Saisonsieg einen Riesensatz nach vorne in der Gesamtwertung der DTM. Mit 110 Punkten ist er nun Dritter hinter René Rast (114) und Ekström (128). Hier liegen nun drei Audi-Fahrer auf den ersten drei Positionen.

Der als Erster durchs Ziel gefahrene Marco Wittmann wurde nachträglich disqualifiziert. Der BMW-Pilot hatte zu wenig Benzin im Tank. Vorgeschrieben ist laut Reglement eine Restmenge von 1.000 Gramm. Bitter für den Titelverteidiger, der zunächst wie der große Triumphator des Wochenendes ausgesehen hatte. Doch nach Platz drei und zwei im Qualifying und Rang zwei am Samstag im Rennen, wurden ihm 25 seiner 46 vermeintlich eingesammelten Punkte wieder abgezogen. Wittmann ist nun mit 93 Punkten nur noch Achter im Klassement – und nicht Zweiter wie unmittelbar nach der Zieldurchfahrt.

Während sich Mike Rockenfeller über sein insgesamt drittes Podium in 2017 freuen durfte, hatte Tabellenführer Rast Pech. Bei einer Rangelei auf der Strecke mit Mercedes-AMG-Pilot Maro Engel beschädigte er sich die rechte Hinterradaufhängung. Nach zehn von 37 Runden war Rasts Arbeitstag vorzeitig beendet und der erst am Samstag zurückeroberte Gesamtplatz eins wieder verloren. „Wenn man von Position sechs startet, ist ein zweiter Platz super. Einen Sieg nachträglich zu erben ist nicht dasselbe wie ein Sieg auf der Rennstrecke. Aber so sind die Regeln, und die zusätzlichen Punkte nehme ich natürlich gerne mit“, sagte Rockenfeller, der sich aber auch für seinen Markenkollegen Loïc Duval freute: „Ich wusste, dass er ein guter Fahrer ist. Heute konnte er es endlich mal zeigen.“ Das Lob war durchaus angebracht. Der Franzose punktete in seinem zwölften DTM-Rennen erstmalig. Eine lange Durststrecke, die Duval eindrucksvoll gleich mit einem zweiten Rang beendete. Von Platz 13 aus gestartet, fuhr der Rookie lange an der Spitze, ging als Letzter in die Box. Eine Strategie die sich auszahlte. 

„Ich wollte einen langen ersten Stint fahren. Ich wusste während des Rennens nicht genau, wo ich lag. Als ich Marco und Mike im Rückspiegel sah, dachte ich, okay, das war es mit den Punkterängen. Erst später habe ich meine Position realisiert. Ich habe zu Beginn der Saison ein paar Fehler gemacht und hatte auch kein Glück. Aber es wurde immer besser. Ich hoffe, dass ich in den kommenden Rennen daran anknüpfen kann “, sagte Duval, der am Ende mehr als 40 Sekunden Vorsprung auf den neuen Gesamtführenden Ekström hatte.

Der Schwede fuhr die letzten Runden nach eigener Aussage mit nachlassendem Reifendruck „auf der Felge“, verteidigte die wertvollen Punkte aber mit Hilfe des hinter ihm fahrenden Markenkollegen Nico Müller. Bester Mercedes-AMG-Pilot war Gary Paffett als Fünfter, der nachher auf das vor ihm einkommende Duo nicht gut zu sprechen war. „Das war ein Mega-Rennen vom 17. Startplatz für mich. Gegen Rennende hatten die beiden Audi vor mir zu kämpfen. Müller hat mich das gesamte Rennen über geblockt, um ,Eki´ zu helfen. Kurz vor dem Ende überholte ich ihn in Kurve eins und dann ließ mich ,Eki´ ausgangs der Kurve auflaufen. Das gleiche machte er in Kurve zwei, um Nico wieder vorbeizulassen. Das ist nicht fair und ich bin von dem Manöver enttäuscht."

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