Scheider erneut bester Opel-Pilot | DTM
2002-05-05 18:40:14

Scheider erneut bester Opel-Pilot

Für die Opel-Piloten Timo Scheider und Michael Bartels (beide Opel Team Holzer) begannen die Rennläufe in Zolder beim zweiten Lauf zur DTM viel versprechend. Aus der dritten Reihe hinter dem Safety Car gestartet, zeigte das Holzer-Duo auf der verregneten Strecke im Qualifikationsrennen eine gute Leistung: Michael Bartels verbesserte sich im Astra V8 Coupé auf Rang drei, Timo Scheider gewann ebenfalls zwei Positionen und wurde Vierter. Im anschließenden Rennen wurde Bartels das Opfer einer komplexen Situation: Nach dem Ausritt eines Konkurrenten fuhr das Safety Car auf die Strecke und bog auf gleicher Höhe mit dem zu diesem Zeitpunkt in Führung liegenden Opel-Piloten in die erste Kurve ein. Da der Plettenberger sich nicht dahinter einreihte, erhielt er die schwarze Flagge und musste eine Zeitstrafe in der Boxengasse absitzen. Timo Scheider wurde nach dem Saisonauftakt vor zwei Wochen als bester Opel-Pilot erneut Fünfter und verdoppelte damit sein Punkteguthaben, während Michael Bartels auf Platz acht ins Ziel kam.

"Die gute Nachricht am zweiten Rennwochenende lautet: Opel hat mit dem Astra V8 Coupé erneut um die Spitzenplätze gekämpft", so Opel Sportchef Volker Strycek nach dem Rennen. "Um so bedauerlich ist es, dass die starke Leistung, die Michael Bartels vor der Safety-Car-Phase gezeigt hat, nicht belohnt wurde. Wir müssen in Ruhe analysieren, wie diese unglückliche Situation entstanden ist. Timo Scheider hat unter schwierigen Bedingungen mit großer Konstanz überzeugt."

Mit den schwierigen Bedingungen hatten auch Manuel Reuter und Alain Menu zu kämpfen. "Der Regen war so extrem, dass ich fast nichts mehr sah – weder nach vorne noch nach hinten. Aus diesem Grund verpasste ich auch einmal einen Bremspunkt und kam von der Strecke ab", so Menu. "Die Bedingungen waren extrem, die Sicht gleich null", beschrieb Manuel Reuter. "Zudem waren meine Scheiben beschlagen, es war quasi ein Blindflug. Zolder war nicht mein Wochenende."

Joachim Winkelhock musste um seinen Start bangen, nachdem er sich im Freien Training am Samstag überschlagen hatte. Das Phoenix Team leistete jedoch ganze Arbeit: "Ich bin dem Team dankbar, dass sie das Auto nach dem Überschlag wieder so perfekt hingestellt haben. Das Auto lief tadellos. Der letzte Startplatz war unter diesen Bedingungen allerdings eine hoffnungslose Ausgangssituation."

Lokalmatador Yves Olivier fiel bereits im Qualirennen aus. Der Belgier analysierte: "Ich wollte bei meinem Heimspiel einfach nur mein Bestes geben. Als ich am Ausgang einer schnellen Rechtskurve im ersten Lauf plötzlich Aquaplaning bekam, brach das Auto aus und schlug in eine Wand ein. Es tut mir sehr Leid für das Team. Ich bin froh, dass die Autos so sicher sind."

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