Scheider: „Ich fuhr als Dritter auf dem Logenplatz“ | DTM
2004-05-05 10:04:27

Scheider: „Ich fuhr als Dritter auf dem Logenplatz“

Scheider: „Ich fuhr als Dritter auf dem Logenplatz“

Timo Scheider hätte beim zweiten Lauf der DTM auf dem ‚Circuito do Estoril’ den ersten Erfolg für den neuen Opel Vectra GTS V8 einfahren können. Nach guten Ergebnissen in den freien Trainings und Startplatz drei nach dem Einzelzeitfahren, sah es im Rennen bis Runde 25 nach einem Podestplatz für den 25-Jährigen aus. Aber dann geriet Scheider zur tragischen Figur des Rennens. >

Der Opel-Fahrer lag hinter Christijan Albers (Mercedes-Benz) und Mattias Ekström (Audi) auf einer ungefährdeten dritten Position im Rennen, als plötzlich das Gaspedal hängen blieb. „Ich konnte nichts mehr machen und bin geradeaus ins Kiesbett gefahren“, beschrieb er den entscheidenden Moment der ihn Platz drei kostete. Danach ließ es der Wahlösterreicher kurzzeitig etwas ruhiger angehen. „Ich bin die folgenden drei Runden sehr vorsichtig gefahren.“

Den Speed von Mattias Ekström, dem Zweitplatzierten, konnte er indes locker mitgehen. In seiner schnellsten Runde (1:35.775 Minuten) war Scheider weniger als zwei Hundertstelsekunden langsamer als der Schwede. Mehr als drei Zehntelsekunden war er schneller als der amtierende DTM-Champion Bernd Schneider, der vor ihm als Fünfter die Ziellinie überquerte. Opel-Sportchef Volker Strycek bestätigt: „Mit seinen konstant guten Rundenzeiten hat Timo bewiesen, dass der Vectra GTS V8 um Podiumsplätze kämpfen kann.“

Scheider beendete das Rennen auf dem sechsten Rang, zumindest in den Punkten. Dennoch ist er mit dem Rennwochenende nicht unzufrieden. „Sicherlich war das Rennen für mich etwas enttäuschend. Wir hatten auf jeden Fall den nötigen Speed, um auf das Podium zu fahren“, ist sich der Pilot des OPC Team Holzer sicher. „Nach dem Saisonauftakt in Hockenheim haben wir einen Schritt nach vorne gemacht und kamen in Estoril näher an Audi und Mercedes-Benz heran. Wir brauchen aber auf jeden Fall einen weiteren Schritt, um richtig aufzuschließen.“

Beim Start am Sonntag konnte Timo Scheider seinen dritten Startplatz verteidigen und reihte sich hinter Mattias Ekström und Gary Paffett im Feld ein. „Unsere Taktik war perfekt und mein Team hat auch beim Boxenstopp einen sensationellen Job gemacht“, so Scheider, der auch nach seinem zweiten Pflichtstopp die dritte Position innehatte. „Christijan und Mattias haben sich an der Spitze ein hartes Duell geliefert – ich fuhr als Dritter auf dem Logenplatz dahinter. Es hätte schließlich auch sein können, dass beide aneinander geraten. Daher habe ich mit einem leichten Grinsen erst einmal abgewartet.“ Nach seinem unfreiwilligen Ausrutscher verlor Scheider dann in Runde 25 drei Positionen im Rennen und reihte sich auf Rang sechs wieder ein.

„Ich fahre voller Zuversicht nach Italien“, freut sich der junge Familienvater auf das dritte Rennen der Saison auf dem Adria Int. Raceway. „Ich denke, wir können die Entwicklung weiter vorantreiben. Dank unserer tollen Performance macht mir das Fahren wieder richtig Spaß und ich bin mir sicher, dass wir auch weiterhin ein Wörtchen an der Spitze mitreden werden.“

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