Schneider Doppelsieger in Hockenheim | DTM.com | Die offizielle Webseite
2000-05-28 17:00:49

Schneider Doppelsieger in Hockenheim

Nach dem ersten Lauf gewann Bernd Schneider im Mercedes-Benz CLK beim Auftakt der neuen DTM auf dem kleinen Kurs des Hockenheimrings auch das zweite Rennen des Tages. Sein AMG-Mercedes-Teamkollege Marcel Fässler wurde zweimal Zweiter. Opel belegte jeweils den dritten Platz – einmal mit Manuel Reuter, einmal mit Michael Bartels.

Bernd Schneider war der Mann des Wochenendes: Der AMG-Mercedes-Pilot war am Samstag im freien wie im gezeiteten Training der Schnellste, er gewann am Sonntag vor 56.000 Zuschauern beide Läufe, fuhr in beiden Rennen die schnellste Runde – und ist der erste Tabellenführer der neuen DTM. Lediglich im Warm-up am Sonntagmorgen überließ der DTM-Meister des Jahres 1995 einem anderen die Spitze – seinem Markenkollegen Marcel Fässler. Und der Youngster aus der Schweiz, der am Samstag 24 Jahre alt wurde, war der zweitbeste Mann in Hockenheim – er wurde in beiden Läufen jeweils Zweiter.

Fässlers Rückstand auf Doppelsieger Schneider betrug im zweiten Lauf 13,5 Sekunden. Dritter wurde Michael Bartels im Opel Astra V8 Coupé mit einem Rückstand von 20,8 Sekunden. Wie im ersten Lauf belegte Opel-Junior Timo Scheider den vierten Platz mit einem Rückstand von 22,3 Sekunden.

Heftiger Regenschauer verursacht Pace-Car-Phase

Dramatik ins Renngeschehen brachte ein Platzregen gegen Mitte des zweiten Laufes. Von der 17. bis 21. Runde führte deshalb das Pace-Car das Feld in langsamer Fahrt um den regenüberfluteten Kurs. Bis auf Marcel Tiemann (Mercedes) wechselten alle Fahrer von Slicks auf Regenreifen. Als das Rennen wieder frei gegeben wurde, lagen Tiemann und Klaus Ludwig nur ganz kurze Zeit vor Schneider und Fässler. Tiemann hatte mit Slicks gegen seine Verfolger auf Regenreifen keine Chance, fiel zurück und lief schließlich die Box an. Ludwig erhielt eine Stop-and-go-Strafe, weil er nach dem Reifenwechsel die Boxengasse bei Rot verlassen hatte.

Timo Scheider, im ersten Lauf auf Platz vier, drehte sich im zweiten Rennen nach einem Rempler von seinem Markenkollegen Reuter und fiel ans Ende des Feldes zurück. Der Opel-Junior kämpfte sich Platz um Platz nach vorne, profitierte auch von den durch den Regenschauer verursachten Turbulenzen und wurde am Ende ein zweites Mal Vierter.

Manuel Reuter, im ersten Rennen als Dritter noch bestplatzierter Opel-Pilot, schubste in der 29. Runde in der Ameisenkurve den auf Rang drei liegenden Peter Dumbreck (Mercedes) ebenfalls in einen Dreher und verbesserte sich so um eine Position - um sie durch einen selbst verschuldeten Dreher einen Kilometer weiter wieder zu verlieren. Am Ende wurde Reuter im zweiten Lauf 13.

Die drei Abt-Audi TT-R hatten aufgrund ihres großen Testrückstands bei der Premiere der neuen DTM erwartungsgemäß gegen die Sportcoupés von Opel und Mercedes-Benz keine Chance. Im ersten Lauf kamen Laurent Aiello und Kris Nissen auf den Plätzen 15 und 16 ins Ziel, Christian Abt fiel aus. Im zweiten Lauf sah kein Audi die Zielflagge.

Aufgrund des Regenschauers und der Pace-Car-Phase wurde das Rennen – wie es das Reglement der neuen DTM vorsieht – nach 40 Minuten abgewunken – da waren 31 Runden absolviert.

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