Schneider mit Rekordsieg, Dumbreck Zweiter | DTM.com | Die offizielle Webseite
2003-06-08 16:53:33

Schneider mit Rekordsieg, Dumbreck Zweiter

Das war für Bernd Schneider eine schweißtreibende Angelegenheit. Bei Außentemperaturen um die 34 Grad behielt der Mercedes-Pilot auf dem EuroSpeedway Lausitz jedoch einen kühlen Kopf und gewann souverän den vierten Lauf der DTM. Im Ziel hatte Schneider nach 35 Runden einen Vorsprung von 6,813 Sekunden vor Opel-Pilot Peter Dumbreck. Die beiden Erstplatzierten fuhren über 20 Sekunden Vorsprung auf Mattias Ekström (Abt-Audi TT-R) und Timo Scheider (Opel Astra V8 Coupé) heraus. Erstmals in dieser Saison stand jeweils ein Pilot der drei in der DTM engagierten Marken auf dem Siegerpodest. Mit seinem zweiten Saisonsieg übernahm Schneider auch die Tabellenführung von seinem Teamkollegen Christijan Albers, der nur Siebter wurde. Für Schneider gab es noch einen zusätzlichen Grund zum Feiern: Der gebürtige Saarländer ist durch seinen 37. Sieg in DTM und ITC neuer Rekordsieger. Insgesamt 62.000 Zuschauer besuchten am Wochenende die DTM auf dem EuroSpeedway Lausitz.

Sieger Bernd Schneider: "Alles hat perfekt gepasst"
Rekordsieg und Tabellenführung – Bernd Schneider wurde für die Hitzeschlacht im Cockpit seines AMG-Mercedes CLK reich belohnt. Den wahren Grund für seine souveräne Vorstellung lieferte der dreifache DTM-Champion Bernd Schneider nach dem Aussteigen aus seinem brütend heißen Auto: "Ich hatte eine Blase am Fuß, deshalb musste ich richtig schnell fahren, um zum ‚Doc’ zu kommen", scherzte er. "Alles hat perfekt gepasst, danke an mein Team. Siege tun sehr gut. Es ist klasse für die DTM, dass auch mal neue Namen wie mein Teamkollege Christijan Rennen gewinnen – sie müssen aber nicht gleich Meister werden." Der ehemalige Formel-1-Pilot Jean Alesi war als Fünfter zweitbester Mercedes-Pilot. Motorsport-Chef Norbert Haug freute sich nicht nur über die starke Leistung seiner Fahrer: "Wir haben bei der DTM immer ein begeistertes Publikum, aber hier am Lausitzring war es ganz speziell. Die Stimmung auf den Tribünen war gigantisch trotz der Hitze, und bei der Siegerehrung wurden alle gleichermaßen bejubelt."

Peter Dumbreck: "Der Knoten ist geplatzt"
Ein Fahnenmeer empfing Peter Dumbreck und sein Opel Astra V8 Coupé auf der Zielgeraden – Riesenjubel bei allen Mitgliedern des Opel-Teams über den zweiten Platz des Schotten. Zum ersten Mal in der Saison 2003 schafften es die Rüsselsheimer aufs Podest. Kein Wunder, dass Jubel, Trubel, Heiterkeit bei der Opel-Equipe vorherrschte, zumal Dumbreck auch als einziger Fahrer im Feld den Anschluss an Schneider hatte halten können. "Mein Astra war perfekt – und im Grunde sogar schneller als ich gedacht hatte. Ich habe die ganze Zeit über gepusht und versucht, an Bernd dran zu bleibe. Der Knoten ist geplatzt." Das sah auch Sportchef Volker Strycek so: "Die Mannschaft war inspiriert vom Sieg vor einer Woche beim 24-Stunden-Rennen. Wir haben unser Ergebnis hier aus eigener Kraft überzeugend und grandios erreicht." Strycek konnte sich auch noch über zwei weitere Opel-Fahrer in den Punkten freuen. Timo Scheider wurde Vierter, Alain Menu Sechster.

Mattias Ekström: "Das war mein anstrengendstes Rennen"
Mattias Ekström machte mit einem dritten Platz den Markenmix auf dem Podest komplett. Der Abt-Audi-Pilot vollführte dafür eine kämpferische Glanzleistung, indem er in einem Duell über die letzten 15 Rennrunden Opel-Pilot Timo Scheider hinter sich hielt. "Das war mein anstrengendstes Rennen. Das Auto war nicht optimal und in dieser Hitze ein solches Duell wie mit Timo auszufechten, erfordert unglaublich Kraft und Konzentration", erklärte Ekström. Champion Laurent Aiello wurde Achter, holte damit einen Zähler und behauptete den vierten Tabellenrang. Versöhnliches Ende eines Rennwochenendes, das für das Team Abt Sportsline besser hätte beginnen können. Nachdem man nach Unfällen am Freitag die beiden Einsatzautos von Laurent Aiello und Christian Abt verloren hatte, wechselten diese in die Wagen von Martin Tomczyk und Peter Terting. Teamchef Hans-Jürgen Abt schaute wenige Minuten nach Rennende bereits zuversichtlich nach vorne: "Wir haben hier im Rahmen unserer Möglichkeiten alles ausgeschöpft. Jetzt freuen wir uns auf unser Heimrennen in zwei Wochen auf dem Nürnberger Norisring. Dort greifen wir wieder an. Nach dem Triumph von Laurent gegen Bernd Schneider im vergangenen Jahr ist der Norisring ohnehin unsere Lieblingsrennstrecke."

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