Schneider startet im Qualirennen von der Pole | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-07-07 16:22:13

Schneider startet im Qualirennen von der Pole

Das war DTM pur: Am Ende des 45-minütigen Zeittrainings auf dem 2,3 Kilometer kurzen Nürnberger Norisring lag fast das gesamte Starterfeld der DTM innerhalb von acht Zehntelsekunden – 20 an der Zahl ist selbst für die DTM ein Novum. Wettbewerbsdichte herrscht auch innerhalb der drei Marken: Zwischen den besten Fahrern von Abt-Audi, Mercedes-Benz und Opel liegen gerade einmal 2,5 Zehntelsekunden. Die Bestzeit holte Bernd Schneider im Mercedes-Benz CLK-DTM vor seinen Markenkollegen Marcel Tiemann und Uwe Alzen. Als bester Opel-Fahrer steht Vorjahressieger Joachim Winkelhock im Opel Astra V8 Coupé auf Startplatz vier vor Christian Abt im Abt-Audi TT-R.

„Man hat ja schon beim letzten Rennen auf dem Sachsenring gesehen, dass wir mit dem Opel wieder vorne mitmischen“, bilanzierte Winkelhock zufrieden. „Wir sind auf dem richtigen Weg, aber natürlich noch nicht am Ende unserer Ziele, schließlich stehe ich in der zweiten Startreihe und ich würde mir schon mal die erste wünschen.“ Auch Opel-Sportchef Volker Strycek war mehr als zufrieden mit dem gelungenen Comeback seiner Mannschaft: „Drei Opel unter den schnellsten Zehn platziert zu haben und die zweitbeste Marke zu sein, macht uns glücklich. Die Stimmung war bei uns auch in den schwierigen ersten Rennen gut – aber heute ist sie logischerweise noch besser.“

Tabellenführer Bernd Schneider prophezeite: „Sollte es am morgigen Rennsonntag genau so heiß sein wie heute, wird das Rennen sicher noch härter werden als es ohnehin schon ist.“ Der schnellste Abt-Audi-Mann, der Kemptener Christian Abt: „Mir liegt der Norisring einfach, ich fühle mich hier wohl und werde alles geben, um beim Rennen morgen noch ein wenig weiter nach vorne zu kommen.“ Teamchef Hans-Jürgen Abt: „Bei uns hat es nicht zu der geschlossenen Mannschaftsleistung gereicht, die wir bei den letzten Rennen gezeigt hatten. Aber der Norisring hat eben seine eigenen Gesetze und es braucht viel Erfahrung, um hier ganz vorne zu stehen. Da müssen unsere beiden Jungen, Mattias Ekström und Martin Tomczyk, noch lernen.“

„Nach den Zeiten bei den gestrigen Tests und dem freien Training, wo mal Abt-Audi ganz vorne stand und alle drei Marken um die Spitze gekämpft haben, hätte ich nicht damit gerechnet, drei unserer Fahrer vorne zu haben“, sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. „Sowohl Jockel Winkelhock als auch Christian Abt sind ja Zeiten auf Schneider-Niveau gefahren, haben es aber halt nicht in einer einzigen Runde perfekt umsetzen können.“

Mit Klebepunkten an den beiden hinteren Seitenfenstern wird ab dem Norisringrennen deutlich gemacht, welcher Fahrer im Wertungslauf seinen Pflichtboxenstopp schon absolviert hat – und wer noch die Box zum Reifenwechsel ansteuern muss. Das System ist denkbar einfach: Beim Boxenstopp werden die beiden hellen Aufkleber entfernt.

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