Schneider und Alesi starten aus der ersten Reihe | DTM.com | Die offizielle Webseite
2003-06-21 16:13:25

Schneider und Alesi starten aus der ersten Reihe

Die ersten zwei Startreihen sind beim fünften Lauf der DTM auf dem Nürnberger Norisring fest in Mercedes-Hand. Bernd Schneider holte im Einzelzeitfahren, der "Super-Pole", mit 48,991 Sekunden die Pole Position. Teamkollege Jean Alesi platzierte seinen AMG-Mercedes CLK nur 0,09 Sekunden dahinter auf Rang zwei. Christijan Albers und Marcel Fässler komplettieren das gute Ergebnis des Teams. Die dritte Startreihe belegen Mattias Ekström und Vorjahressieger Laurent Aiello (beide Abt-Audi), die vierte die beiden Opel-Piloten Peter Dumbreck und Joachim Winkelhock. Das Rennen (Start 14 Uhr, live in der ARD ab 13.45 Uhr) über den 2,3 Kilometer kurzen Stadtkurs wird wegen des neuen Rennformats erstmals über 72 Rennrunden gehen (bisher 44), und enthält noch mehr Spannung durch mindestens zwei Boxenstopps pro Auto – mit Reifenwechsel und Nachtanken. Bereits am Samstag genossen mehr als 30.000 Fans DTM-Atmosphäre im Fahrerlager des "deutschen Monaco" rund um Steintribüne und Dutzendteich.

Schneider: "Ich gehe davon aus, dass es ein heißes Rennen wird"
"Es ist ungeheuer schwierig, auf diesem Kurs die eine perfekte Runde hinzubekommen", sagte Bernd Schneider. "Umso mehr freut es mich, dass es mir gelungen ist. Das Geheimnis ist, dass man das Auto nicht ‚überfahren’ darf, sonst verliert man gleich einige Zehntel und viele Plätze. Ich gehe davon aus, dass es ein heißes Rennen wird – und das nicht nur von den Temperaturen her." Dem ehemaligen Formel-1-Star Jean Alesi gelang erstmals in dieser Saison der Sprung in die erste Startreihe. "Ein solches Ergebnis ist für jeden wichtig, der pusht und professionell arbeitet", so der 201-fache GP-Teilnehmer. "Schließlich fahre ich DTM, um gute Resultate zu erzielen und weil ich Motorsport liebe – und nicht etwa, weil es mir sonst zuhause langweilig wäre." Mercedes-Benz-Sportchef Norbert Haug freute sich: "Die Mannschaft hat das Optimum herausgeholt, dies ist ein grandioses Ergebnis. Offensichtlich haben wir einen guten Kompromiss gefunden zwischen dem Speed, den man auf den langen Geraden braucht und einem guten Handling in den Kurven."

Ekström: "Wir geben morgen alles, damit das Rennen spannend wird"
"Das Auto war gut, ich habe auch keine Fehler gemacht, aber ich war einfach zu langsam", analysierte der bestplatzierte Fahrer eines Abt-Audi TT-R, Mattias Ekström. "Das morgige Rennen ist damit aber noch lange nicht entschieden. Wir werden alles geben, um es so spannend wie möglich zu halten. Wer weiß, am heißen Adria-Kurs sind uns ja auch ein paar feine Überholmanöver gelungen." Auch der Teamchef von Abt Sportsline, Hans-Jürgen Abt, konstatierte trocken: "Mehr war heute nicht drin, die Mercedes waren nicht zu schlagen." Und fügte wie Ekström hinzu: "Wir müssen jetzt eben das Besondere aus dem Rennen machen. Das versprechen wir unseren Fans bei unserem Heimrennen. Laurent ist als Sechster ja in einer guten Ausgangsposition – und das Rennen ist mit 72 Runden sehr, sehr lang." Pech hatte Christian Abt, der auf seiner schnellen Runde wegen eines Defekts liegen blieb.

Dumbreck: "Es wäre mehr drin gewesen, ich bin sauer auf mich"
Zwar startet Peter Dumbreck im Opel Astra V8 Coupé erneut als bester Opel-Pilot, nach seinem dritten Startplatz auf dem Lausitzring diesmal aber nur als Siebter. "Ich bin wirklich total sauer auf mich, denn es wäre mehr drin gewesen", schimpfte der Schotte. "Ich wollte im Grunde auf der Bremse einiges rausholen, und das ist absolut schief gegangen. Ich habe mich gleich zwei Mal tierisch verbremst – und damit war natürlich keine bessere Platzierung möglich." Opel-Sportchef Volker Strycek beruhigte: "Zunächst hatten wir erfreulicherweise wieder drei Fahrer in den Top Ten beim Einzelzeitfahren. Dass dann alle drei, also außer Peter auch Manuel Reuter und Jockel Winkelhock durch Fahrfehler bessere Resultate verhindert haben, ist eben passiert. Das haben andere auch schon erlebt. Die Zuschauerkulisse und die Begeisterung auf den Tribünen schon heute sind eine Zusatzmotivation fürs Rennen."

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