Schneider vorzeitig Meister - Kampf um Vizemeisterschaft | DTM.com | Die offizielle Webseite
2001-09-09 17:54:08

Schneider vorzeitig Meister - Kampf um Vizemeisterschaft

Als erstem Rennfahrer überhaupt ist es Bernd Schneider (Mercedes-Benz) gelungen, seinen Titel als Deutscher Tourenwagenmeister zu verteidigen: Im achten von zehn Rennen zur DTM sicherte sich der 37-Jährige mit einem souveränen und nie gefährdeten Sieg vorzeitig seinen insgesamt dritten DTM-Titel.

In der Meisterschaft führt Schneider bei zwei noch ausstehenden Rennen uneinholbar mit 137 Punkten vor Markenkollege Uwe Alzen (77 Punkte) und Laurent Aiello (Abt-Audi, 75 Punkte). Es war Schneiders 34. DTM-Sieg. Er gewann mit mehr als acht Sekunden Vorsprung vor Laurent Aiello im Abt-Audi TT-R und Uwe Alzen. Vierter des turbulenten Rennens, in dem mehrere Autos nach einer Startkollision ausgeschieden waren, wurde Manuel Reuter im Opel Astra V8 Coupé.

Der alte und neue Meister hatte das Rennwochenende auf dem A1-Ring nach Belieben dominiert, war in allen Trainingssitzungen vorne, eroberte die Pole Position, verteidigte sie im Qualifikationsrennen und setzte sich schließlich uneinholbar im Wertungslauf durch. „Es war ein überwältigendes Wochenende“, sagte Schneider glücklich. „Ich war von Freitag bis heute immer Schnellster, und das ist in der DTM absolut ungewöhnlich. Das Auto war perfekt von Anfang an, und ich wollte alles geben und alles rausholen. Es hat mir einen Riesenspaß gemacht.“ Laurent Aiello gratulierte dem neuen Meister und sagte: „Es ist eine Ehre, gegen einen Champion wie Bernd zu kämpfen – und eine ständige große Herausforderung.“ Der letztjährige Vizemeister Manuel Reuter kündigte an: „Nächstes Jahr werden wir alles versuchen, um es Bernd nicht so einfach zu machen.“

Für Reuter war es das beste Ergebnis in diesem Jahr, nach Rang fünf am Nürburgring vor zwei Wochen. Der Wahl-Österreicher schaffte damit den Sprung auf Rang zehn der Meisterschaft. „Wir hatten dieses Mal auch das Glück des Tüchtigen. Unsere Taktik hat gepasst, und ich bin froh, Platz vier nach Hause gefahren zu haben. Seit Norisring gibt es einen Aufwärtstrend bei Opel, den wir von Rennen zu Rennen bestätigen. Das Potenzial reicht zwar noch nicht für einen Sieg, aber wenn wir uns auf den Plätzen vier bis fünf stabilisieren, ist das super. Dann könnte auch noch ein Podiumsplatz drin sein.“

Alzen und Aiello steht nun in Zandvoort und Hockenheim – gerade zwei Punkte voneinander getrennt – noch ein packender Kampf um die Vizemeisterschaft bevor, bei der auch die beiden Mercedes-Piloten Peter Dumbreck mit 67 und Marcel Fässler mit 60 Punkten ein Wörtchen mitreden möchten. Aiello: „Das Rennen hier am A1-Ring war hart. Ich habe am Anfang jede Runde wie ein Löwe gepuscht, das war wie im Qualifying. Als ich aber gemerkt habe, dass an Bernd nicht heranzukommen war, habe ich es etwas ruhiger angehen lassen, um die Bremsen ein wenig zu schonen, die hier sehr stark beansprucht werden.“ Abt-Teamchef Hans-Jürgen Abt: „Wir hätten es nie für möglich gehalten, dass wir in diesem Jahr um den zweiten Platz in der Meisterschaft kämpfen können, und nun ist Laurent ganz nah dran. Das freut und motiviert uns sehr. Die Rennen in Zandvoort und Hockenheim werden noch Mal richtige Highlights.“

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