Schwerstarbeit für die Reifen im Ferienparadies | DTM.com | Die offizielle Webseite
2007-07-27 07:28:12

Schwerstarbeit für die Reifen im Ferienparadies

Schwerstarbeit für die Reifen im Ferienparadies

Kaum hat die DTM-Spezifikation des Dunlop SP Sport Maxx die Strapazen des DTM-Laufs im italienischen Mugello mit Bravour gemeistert, steht für den Spezialreifen der populärsten internationalen Tourenwagen-Serie schon die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm. Der aggressive Belag der Rennstrecke im niederländischen Zandvoort dürfte den Pneus ähnlich zusetzen wie vor vierzehn Tagen der Asphalt in Italien.

„Allerdings werden die Temperaturen nach allem, was wir von unseren Wetterexperten wissen, deutlich niedriger sein“, erklärt Michael Bellmann, im Dunlop-Renndienst für den Bereich Technik zuständig. „Das heißt, dass zumindest in dieser Hinsicht nicht wieder die Maximal-Belastung erreicht wird. Dennoch wird es auch in Zandvoort wieder auf eine besonders gute Balance ankommen: Nur wer sein Auto perfekt abstimmt, und mit seinen Reifen haushaltet, wird am Ende nicht das Opfer von Überholmanövern werden.“

Reifentemperaturen von über 145 Grad Celsius

LIn Mugello hatten vor allem die Laufflächentemperaturen für Rekordwerte gesorgt. Über 145 Grad Celsius waren an den Reifen gemessen worden – an den Boxen wohlgemerkt. Denn auf der Rückfahrt in die Box kühlen die Reifen schon wieder ein bisschen ab. Bei Maximalbelastung auf der Strecke dürften die Temperaturen jenseits von 160 Grad Celsius gelegen haben. Doch auch wenn diese extreme Hitze an der Nordsee nicht erwartet wird, dürfte die Beanspruchung der Pneus enorm sein. Michael Bellmann: „Der Asphalt ist mindestens so rau wie in Mugello. Die Reifen verschleißen schneller, da die Oberflächenstruktur die Lauffläche punktuell extrem fordert. Dabei wirken hohe mechanische Kräfte, die die Lauffläche verformen. Die Folge ist ein höherer Verschleiß.“ Wer also sein Auto nicht perfekt abstimmt, raubt seinem Fahrzeug schnell die Performance. So werden die Teams – nachdem das freie Training am Samstag für die Qualifying-Vorbereitung genutzt werden muss, im Warm-up am Sonntagmorgen verstärkt Longruns fahren, um die Performance der Reifen unter Rennbedingungen im Dauerstress zu testen. „Je anspruchsvoller die Rennstrecke, desto größer ist der Unterschied zwischen den Set-up-Einstellungen für das Qualifying und dem Renn-Set-up“, weiß Michael Bellmann.

Dunlop SP Sport Maxx bietet maximale Sicherheitsreserven

RIn Mugello und Zandvoort zeigt sich, wie gut die Sicherheitsreserven waren, die die Dunlop-Ingenieure über den Winter in die Reifen eingebaut haben. Denn die einheitliche Reifenspezifikation wird in der DTM nicht nur für alle Fahrzeugtypen und -generationen identisch zur Verfügung gestellt, sie muss auch für unterschiedlichste äußere Bedingungen passen. Das gilt für stark verschleißende Kurse und weniger anspruchsvolle Strecken ebenso wie für das Temperaturfenster, in dem der Pneu optimale Leistungen abliefern muss. Bei allen Verhältnissen muss der Reifen für die Fahrer leicht zu fahren sein, sollte möglichst viel Rückmeldung geben, damit die Fahrer und Ingenieure schnell ein gutes Gesamt-Setup des Fahrzeugs finden können. Gleichzeitig muss ein Rennreifen natürlich auch die maximale Performance bringen und die Renndistanz überstehen. „Dabei gab es für uns zwei Extrempunkte im Lastenheft der Saison: Mugello und Zandvoort“, erklärt Technikleiter Bellmann weiter. „Zum Glück dürfte durch die geringeren Temperaturen die ‚Summe’ der Belastungen beim Rennen in den Nordseedünen allerdings doch geringer sein, so dass wir nach der bestandenen Probe in Mugello perfekt aussortiert sein dürften.“

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